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Bayerns Wunschspieler Martínez: Der spanische Weg
Getty ImagesDer FC Bayern drängt mit allen Mitteln auf Titel: Für 40 Millionen Euro soll Javi Martínez kommen, ein Europameister. Es wäre der teuerste Transfer der Bundesliga-Geschichte - und für die Münchner das letzte Puzzleteil zu einer Weltklasse-Mannschaft.
http://www.spiegel.de/sport/fussball...850497,00.html
- #1 16.08.2012 19:11 von
Athletic Bilbao flog nicht etwa im Halbfinale der Europaleague raus sondern kam ins Finale und verlor erst da 0:3 gegen Atlético Madrid. Wenn man als Sportjournalist schon so weit weg ist, dass man nichtmal die beiden letzten Finalisten der Europaleague hinbekommt dann sollte man wenigstens recherchieren können.
- #2 16.08.2012 19:24 von
Hat ja auch bei Schalke hervorragend geklappt (und Raúl ist mal ein ganz anderes Kaliber).
Der Wurschtlbrueher kauft einen spanischen Bankdruecker und - schwupps, haste nich gesehn - ist der FC Bayern wieder auf dem Weltklassetrip. Schon witzig, was die Journalismus-Praktikanten sich an der Saebener Strasse so alles in den Notizblock diktieren lassen. :D - #3 16.08.2012 20:20 von
40 Mio € Ablöse??? Also ich als Kunde von den Bauern würde dahoam bleiben - das ist doch irre!
- #4 16.08.2012 20:21 von
Recherchieren, aber richtig
Da wurde anscheinend im Akkord ein Artikel zusammengeschustert:
Javi Martinez ist genauso wenig Baske wie Mario Gomez Bayer ist, auch wenn er bei Athletic spielt. Er ist gebürtiger Navarrese, sein Vater stammt aus der Rioja. Für diese Info muss man noch nicht mal ein Recherchemonster sein, das steht sogar bei Tante Vicki. Der romantische Mythos, dass bei Athletic nur Basken spielen ist längst passé. Die bestimmen nach ihren eigenen Maßstäben, wer ihnen baskisch genug ist. Und da so manch ein Querkopf Navarra als eigentlich dem Baskenland zugehörig sieht, gibt man intern grünes Licht für solche Verpflichtungen aus diesem Teil Spaniens (im übrigen sogar auch aus der Rioja, wie Fernando Llorente, z.B.). - #5 16.08.2012 20:31 von
Prima Vorbild ...
.... das Ganze. Ich habe heute nachmittag irgendwo im Radio gehört, dass die spanischen Klubs insgesamt eine dreiviertel Milliarde Euro Steuerrückstände beim spanischen Fiskus haben und ca 4 ... 5 Milliarden an -Verbindlichkeiten! Wo wohl? Natürlich bei den vom deutschen Steuerzahler fürsorglich EFSF-beschirmten spanischen Banken!
Es sind nicht nur die reichen Griechen! - #6 16.08.2012 20:53 von
Weltklassemannschaft?
Wie bitte,mit einem (hoffentlich guten) Einkauf wird Bayern zur Weltklassemannschaft???
Der Schreiber ist wohl zu nahe an den Bayern dran und jubelt Halleluja!
Wir haben in D keine "Weltklassemannschaft",sehr gute ja,aber Weltklasse???
Baern kann das gerne werden(Dortmund gerne auch),aber da ist noch ein weiter Weg hin. - #7 16.08.2012 21:43 von
Eher Ersatz für Schweinsteiger
Das riecht doch wohl eher stark nach einem Schweinsteiger-Ersatz als nach einem Ergänzungsspieler für andere Mittelfeldspieler.
So leid es mir um Schweinsteiger tut, das ist der Anfang vom Ende für ihn
wenn Martinez wie gewünscht einschlägt.
Mit seiner Leistung hat Schweinsteiger schon lange nichts mehr
in der Startelf bei den Bayern zu suchen. In der Nationalmannschaft auch nicht.
Gehört bei dem Jugendwahn im deutschen Fußball ja auch bald zum
alten Eisen wie man so schön sagt. - #8 16.08.2012 21:49 von
Na ja, ich habe noch nicht gehört, dass Mario Gomez Bayer sei. Er ist Schwabe. ;-))
Die Maßstäbe von Athletic Bilbao sind simpel: wer im Gebiet geboren ist oder in einem dortigen Fußballclub großgeworden ist, gilt als Einheimischer. Nafarroa gehört zwar nicht zur Autonomen Region Euzkadi, aber historisch-kulturell darf man die Gegend dazurechnen. Schließlich ist Augsburg auch schwäbisch, obwohl es im Freistaat Bayern liegt.
Llorente ist in Iruñea geboren, was auch Pamplona genannt wird, also im baskischen Navarra.
Passt doch alles.
Bayern hatte übrigens schon mal einen Basken:
Bixente Lizarazu - #9 16.08.2012 21:57 von
ein
"40 Millionen, das ist in Spanien ein Betrag, der kaum noch für Aufregung sorgt." Klaro, aber nur, weil die spanischen Vereine noch immer ´wirtschaften´ dürfen, wie ganz Spanien vor dem großen Crash. Man kann von Uli Hoeneß ja halten was man will, aber das eherne Motto "Festgeldabteilung statt Kreditabteilung" haben die wirklich gut umgesetzt. Wie sagte Hoeneß mal: "Es ist kein Kunststück, mit 500 Mio Schulden die CL zu gewinnen." Real Madrid hat seit dem letzten CL Titel 2002 1 Milliarde Euro nur für Spielerkäufe ausgegeben, ohne auch nur einmal in´s Finale vorzustoßen.
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