Zitat von
sozialminister
Hoffentlich weiß wenigstens Chelsea sich zusammenzureißen. Nicht das ich es irgendeiner Mannschaft auf dieser Welt missgönnen würde die Champions-League zu gewinnen, aber diese Erfolgsfans, die null Ahnung von Fußball haben, gehen mir einfach auf die Nerven.
Wie überbewertet der FC Bayern in Deutschland ist, gerade von der Presse her, habe ich bei der Deutschen Meisterschaft dieses Jahr mal wieder erlebt. Bei mir in Koblenz waren in jener englischen Woche, wo Dortmund gegen Bayern das entscheidende Spiel machte alle Kneipen gut gefüllt. Hauptsächlich mit Schwarz-Gelben (hätte nie gedacht, daß es überhaupt so viele gibt). Fast alle haben für Dortmund gejubelt, vor allem die Neutralen. Nach dem Spiel gegen Gladbach und dem endgültigen Gewinn der Meisterschaft war die Innenstadt selbst bei uns voll mit Menschen, die den BVB gefeiert haben. Zumindest war es voller als sonst an den Wochenenden.
Gestern saß ich fast alleine in der Kneipe. Kein Jubel, keine Freude, keine Feiern trotz des Weiterkommens der Bayern gegen die Weltmannschaft aus Madrid.
Die Bayern sind doch so etwas wie die FDP des Fußballs. Ein paar Reiche tuen so, als würden sie sich für Fußball interessieren, stecken natürlich ordentlich Geld in den Verein, aber der echte deutsche Fußballfan weiß mit diesem Verein einfach nichts anzufangen.
Deswegen bin ich für Chelsea. Die sind mir mit ihrem Abramowitsch auch bei weitem nicht geheuer und ziehen auch viele Erfolgsfans an, aber verglichen mit den Bayernfans sind die für mich das kleinere Übel. Naja, meine Meinung.