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Bayern-Präsident Hoeneß: "Grausam, es ist Wahnsinn"
Getty ImagesAus der Traum: Die Bayern haben das Champions-League-Finale gegen den FC Chelsea verloren. Im Interview spricht Bayern-Präsident von einer unverdienten Niederlage, beklagt das Fehlen eines Spielers wie Jens Jeremies und erklärt, warum Arjen Robben den Elfmeter verschossen hat.
http://www.spiegel.de/sport/fussball...834045,00.html
- #1 20.05.2012 11:36 von
Glückwunsch Uli Hoeneß!
Selbst in der bittersten Niederlage der Bayern der letzten - sagen wir - zwanzig Jahre findet er noch die richtigen Worte. Wenn man seinen roten Kopf auf der Tribüne sah, fragte man sich ob er das Finale überlebt, ob er, der wie kein anderer diesen Traum geträumt hat, nicht einfach umkippt. Aber Hoeneß kippt nicht um, im Gegenteil, er hat jetzt einen Knochen, an dem er Jahre knabbern kann. Und wenn das nächste Cl-Finale in München stattfindet, 2018 oder so, dann sitzt er ganz vorne mit dabei und sieht seine Mannschaft gewinnen. Man stelle sich vor die Bayern hätten gewonnen - man hätte in bester Wirklichkeitsverleugnung die Saison verklärt, mit denselben Spielern weiter gemacht und weiter gewurstelt - und Hoeneß hätte sich im größten Moment seiner Präsidentschaft hinreißen lassen, aufzuhören (er ist ja schon im Pensionsalter). Welchen Verlust hätte es bedeutet für die Bayern, für den deutschen Fußball. So hingegen merkt auch Löw, daß die EM noch nicht gewonnen ist und die Bayern können endlich mal die Weicheier ihrer Spieler aussortieren - zu denen auch Schweinsteiger gehört, Robben sowieso. Es ist bezeichnend, daß in so einem wichtigen Spiel kein Bayern Spieler (nicht mal Neuer) so stark ist, zu Robben zu gehen und zu sagen: Ich glaube den verschießt Du, ich mache das jetzt. Denn bei aller spielerischen Qualität dürfen wir nicht vergessen, daß Robben z.B. auch den Holländern den WM-Titel gekostet hat - er ist kein Kaltmacher. Hoeneß hat das Problem schön umschrieben: Da fehlt ein Jens Jeremies, mehr aber noch ein Oliver Kahn, "Monsterspieler" die psychologisch so stark sind, daß sie ein Elfmeterschießen entscheiden - denn nur darum geht es. Thomas Müller hätte noch die Arroganz dafür, aber alle anderen - keine Eier in der Hose, kein Robben, kein Schweinsteiger und auch kein Gomez. In diesem Sinne Glückwunsch Uli Hoeneß - die "bösen" Bayern werden durch den unglücklichen Verlust menschlicher und Sie bleiben dem Deutschen Fußball erhalten!
- #2 20.05.2012 11:48 von
optional
Frage: Aber gibt die Mannschaft von der Perspektive her nicht Grund zum Optimismus, dass es wieder mit einem Finale klappen könnte?
Hoeneß: "Das muss ich analysieren. Da muss ich für mich noch zu einer Erkenntnis kommen."
Der hat im Kopf schon wieder die Mannschaft entlassen und halb Dortmund zusammengekauft - #3 20.05.2012 12:03 von
Vize-Hoeneß
Ein gerechtes Ergebnis wäre ein Bayern-Sieg gewesen, aber dann wären Leverkusen und Schalke auch schon Meister.
- #4 20.05.2012 12:07 von
- #5 20.05.2012 12:13 von
Leistung in Relation ?
In der Wirtschaft hätten solche Lesitungen (11-Meter) zur Kündigung geführt. Der Chef(Trainer) wäre ob der Leistung, solche erbärmlichen Schützen aufzustellen, fristlos entlassen worden.
- #6 20.05.2012 12:15 von
Na ja,
stimmt ja, es fehlt den Bayern eine Kampfsau wie zuletzt van Bommel. Der hätte sicherlich die Eier gehabt, Robben zu sagen, "du hast heute - bei allem Einsatz - kein Glück mit deinen Schüssen". (Ribery häte sich nach seinem Veilchzen für Robben zurückgehalten, zudem war er mit seiner Verletzung beschäftigt). Aber wer hätte schießen sollen/wollen? Die Verlegenheit zeigte sich daran, dass beim späteren Elfmeterschießen schon frühzeitig Neuer ran musste.
Insgesamt eine (kleine) Tragödie, wie sie fast nur im Fußball möglich ist. Im Handball wäre es in einer derartig einseitigen Partie 35:15, im Baskeltball 104:74 geendet.
Anlass zu irgendwelcher Häme besteht in keiner Weise. - #7 20.05.2012 12:16 von
die Bayern sind raus..
juhuhu, die Bayern sin raus
juhuhu, raus ist die Maus.. - #8 20.05.2012 12:17 von
- #9 20.05.2012 12:17 von
Unfaßbar
wieviel Tamm Tamm um so eine Belanglosigkeit gemacht wird.Der FC Bayern ist eine gewinnorientierte Firma und kein Sportverein.
Wenn man sich die organisierten Fans im Fanblock ansieht wird einem Angst und Bang...die streng geordneten Farben,die Parolenschriftzüge und der Riesenpoakl erinnern mich mehr an Parteigedöns in totalitären Staaten....
Brot und Spiele für den Mob damit der sich nicht um anderes kümmert,thats it!
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