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Bayern-Coach Heynckes: Ein Routinier - mehr nicht

REUTERSDer Motor des FC Bayern stottert, die Gegner haben sich auf die Spielweise des Teams eingestellt. Das größte Problem der Münchner: Trainer Jupp Heynckes fällt nichts ein, um mit dieser Situation umzugehen. Der Coach stößt an seine Grenzen.

http://www.spiegel.de/sport/fussball...816393,00.html
  1. #1

    Trainer bei den Bayern

    Uli Hoeneß soll bloß nicht auf die Idee kommen, mit seiner vollen Kasse den Herrn Favre nach München zu locken. Der feinnervige Schweizer würde sich innerhalb weniger Wochen in einer Umgebung, die ihren Ansprüchen ständig hinterher hächelt, vollkommen aufreiben.
  2. #2

    "Mia san mia" bzw. das grenzelose Ego der Bayern

    Der FCB steht auf dem dritten Platz der Tabelle - Zeit für einen Artikel über die Krise! Gottlob berechtigt selbst dieser Rang 3 noch zur Teilnahme an der Champions League, ansonsten müssten die Bayern eventuell nächste Saison wieder am "Cup der Verlierer" (O-Ton des Kaisers) teilnehmen.

    In diesem CdV haben wir in Hannover übrigens jede Menge Spaß und Teams wie Bremen oder M'Gladbach würden sich sicherlich sehr freuen nächste Saison wieder dabei zu sein. 96 selbstredend natürlich auch.

    Wer schon (vermeintlich) alles hat, wie der FCB, kann sich über solch kleine Geschenke nicht mehr freuen - das ist klar. Apropos "haben": Wir in Hannover haben auch so einen Visionär als Trainer, der mehr aus den Spielern herausholt als diese selbst in sich vermutet haben.

    Jüngst hat dieser Trainer in der Winterpause gerade mal schnell das System geändert, denn auch auf die Blitzkonter-Taktik von 96 hatte sich die Bundesliga bereits eingestellt. Deshalb spielen wir jetzt mit Raute im Mittelfeld und zwar so erfolgreich, dass es noch keinem aufgefallen ist und deshalb fehlt Mirko Slomka aus dem kleinen Hannover auch in der Aufzählung der Trainer-Visionäre.

    Den Bayern hingegen wünsche ich von Herzen, dass sie noch die Kurve bekommen und erfolgreich die Saison abschließen. Schließlich brauchen wir Schweinsteiger, Müller, Lahm, Gomez, Kroos, Neuer, Boateng... in Topform für den erhofften Gewinn des Europameister-Titels.

    Pfiat eich!
  3. #3

    Bayern wird Meister...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    : Trainer Jupp Heynckes fällt nichts ein, um mit dieser Situation umzugehen. Der Coach stößt an seine Grenzen.

    Bayern-Coach Heynckes: Ein Routinier - mehr nicht - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Sport
    Das sage ich nicht als Bayern Fan (bin Anhänger eines Clubs von der Weser, der leider gar nichts mit der Meisterschaft am Hut haben wird).
    Was im Moment fehlt, ist nicht die Taktik, sondern ein bisschen Fortune, eben solche Spiel in Freiburg mal schumutzig 1:0 zu gewinnen. Die Dortmunder hauen doch auch nicht jeden Gegner 3:0 weg, doch es geht irgendwie immer einer rein.
    Bayern hat selten in der Geschichte brillanten Fussball gespielt, sondern meist "ergebnisorientierten". Trotz nicht gerader toller Ausbeute haben die Bayern nur 4 Punkte Rückstand. Am Ende reicht es für Bayern.
    Mal schaun, ob ich recht behalte...
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Motor des FC Bayern stottert, die Gegner haben sich auf die Spielweise des Teams eingestellt. Das größte Problem der Münchner: Trainer Jupp Heynckes fällt nichts ein, um mit dieser Situation umzugehen. Der Coach stößt an seine Grenzen.

    Bayern-Coach Heynckes: Ein Routinier - mehr nicht - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Sport
    Dem kann man nur zustimmen. Die Frage ist jetzt nur noch: Wie wird man Heynckes los, ohne dass dieser das Gesicht verliert? Und wie bekommt man Favre (Klopp wird nicht kommen). Außerdem muss der Trainer, der Heyckes folgt, auch erst einmal mit dieser Mannschaft eine andere Taktik entwickeln. Robben, Ribery, Schweinsteiger, Gomez haben eigentlich alle ihre feste Position. Lahm kann die Seite wechseln (nur was bringt das?). Kroos auf die 10? Ja, aber oftmals ist er trotzdem untergetaucht. Müller dann wo???

    Das Problem ist nicht der Trainer, sondern eine Mannschaft, die zwar technisch sehr gut ist, aber nicht (noch) gelernt hat sich auch mal durchzubeißen. Kein Spieler ist eine richtige "Drecksau" (im positiven Sinn). Entweder man führt nach 15 Minuten, dann wird der Gegner überrannt. Oder man läuft 90 Minuten gegen eine Mauer an. Gomez ist zu sehr ein Schönwetterfußballer. Er braucht mehr das Inzaghi-Gen: Sprich 89 Minuten unsichtbar sein und dann das entscheidende Tor machen.

    Im Grunde wurde alles durch den Champions-League-Finaleinzug 2010 überschattet. Man war mehrmals so gut wie ausgeschieden und hat dann durch EInzelaktionen (Robben, Olic) doch noch gewonnen. Die Spieler, die seit 4-5 Jahren beim FCB sind, sind einfach zu satt, ohne dass sie wirklich viel erreicht haben. Wer 9 Millionen im Jahr verdient, muss das wahrscheinlich auch werden.
  5. #5

    Polemik

    Vor einem Jahr wurde Herr Heynkes noch in den Himmel gelobt, jetzt soll wieder alles schlecht sein.
    Was beim FC Bayern derzeit schiefläuft, wissen die Autoren doch nicht, vielmehr verlieren sie sich in Mutmaßungen.
    Das Leverkusen letztes Jahr mit Herrn Heynkes den warscheinlich attraktivsten Fußball der Liga gespielt hat, scheint niemanden zu interessieren. Unter dem "Konzepttrainer" Robin Dutt sieht dies derzeit ganz anders aus, oder?
    Die Quintessenz des Artikels "Es muss mal wieder ein neuer Trainer her", sagt einiges über den Sachverstand der Autoren aus. Das für das derzeitige Leistungsbild eine Vielzahl von (anderen) Faktoren ausschlaggebend ist, scheint offensichtlich.
    Vom Spiegel bin ich eigentlich besseres gewohnt als "Sport-Bild-Niveau".
  6. #6

    [QUOTE=sysop;9680459]
    Danach hat das Team von den zehn vergangenen Bundesligaspielen nur noch die Hälfte gewonnen, gegen die direkten Titel-Rivalen aus Dortmund und Mönchengladbach verloren und gegen die Kellerkinder Freiburg und Augsburg nur mühsam gepunktet.
    QUOTE]

    Also die Niederlage gegen Gladbach war definitiv schonmal VOR dem "goldenen Oktober". Und der 7:0-Sieg gegen Freiburg sah jetzt von außen auch nicht ganz so mühsam aus, wie es der SPIEGEL hier darstellt!
  7. #7

    Lustig

    Wenn sie die Kurve noch kriegen, ist er ein gefeierter Held. Wenn nicht, wird wieder nach revolutionären Ideen a la Kinsmann gejammert.
    Nur ist dieses Rasen-Schach in seinen Möglichkeiten langsam mal begrenzt; viel Neues, was auch funktioniert, kann gar nicht mehr erwartet werden.
    Das gilt leider für alle Bereiche des Lebens, Architektur, Musik und eben auch Fußballtaktik. (Was sollen wir als Menschen eigentlich in 50 Jahren noch für Töne hören, mal einfach gefragt?)
  8. #8

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Motor des FC Bayern stottert, die Gegner haben sich auf die Spielweise des Teams eingestellt. Das größte Problem der Münchner: Trainer Jupp Heynckes fällt nichts ein, um mit dieser Situation umzugehen. Der Coach stößt an seine Grenzen.

    Bayern-Coach Heynckes: Ein Routinier - mehr nicht - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Sport
    Verdammt, ich falle immer weider drauf rein und lese diese Artikel auch noch!! :-(

    Langsam müsste ich eigentlich wissen, dass die heiße Luft, die in dieser Art Artikel verbreitet wird völlig austauschbar ist. Den selben Artikel können sie mit ein paar neuen Verben nächste Saison für Herrn Favre hernehmen, wenn die Borussia die ersten drei Spiele verloren hat und "mitten im Abstiegskampf" steckt.
    Sechs Wochen (! Es steht sogar im Artikel drin !) ist es jetzt her, da war eitel Sonnenschein und Heynckes der tollste Trainer der Welt. Das war damals genauso wenig wahr, wie dass der FCB jetzt kurz vor der Selbstauflösung steht. Jetzt werden die nächsten fünf Spiele wieder gewonnen und dann sind die Bayern wieder "unbesiegbar".
    Dieses Business ist doch einfach nur noch völlig überdreht...
  9. #9

    Trainer und Spieler

    Zitat von semper-idem Beitrag anzeigen
    Uli Hoeneß soll bloß nicht auf die Idee kommen, mit seiner vollen Kasse den Herrn Favre nach München zu locken. Der feinnervige Schweizer würde sich innerhalb weniger Wochen in einer Umgebung, die ihren Ansprüchen ständig hinterher hächelt, vollkommen aufreiben.
    Schon viel zu lange steht Bayern Muenchen, der Retortenclub oben.
    Irgendwann und das sollte bald sein, steigt auch er wieder ab.
    Der HSV geht in das 49? Jahr und man spricht vom Dinosaurier.

    Wieviel Trainer hatte wohl BM, ich glaub, hat alle durch. Die Alten werden aelter und wenn ich schon auf einen 66jaerigen zurueckgreifen muss, dann ist Matheus oder so aehnlich am Letzten.


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