Bayerische Höflichkeit: Passauer Schulleiterin verbannt "Tschüss"

Darf ein Bayer Tschüss sagen? Eine Passauer Rektorin löst die ewige Diskussion auf ihre Weise: Sie erklärt ihre Schule zur "Tschüss- und Hallo-freien Zone" - die beiden Wörter seien unhöflich. Recht so, meint ein Dialektpfleger, Tschüss tue in den Ohren weh.

http://www.spiegel.de/schulspiegel/0...813418,00.html
  1. #800

    Freiheit. Ein arschcooler Titel.

    Ihre Folgereihe macht dann Sinn, wenn es sich um die ureigenen kindlichen Belange selbst handelt. Wenn das Kind zum Beispiel den Anspruch an sich selbst hat gut in der Schule zu sein, wird es auf eine schlechte Note hin erkennen dass es mehr tun muss, das Für und Wider abwägen und seine Entscheidung treffen. Aber dafür muss es daran gewöhnt sein, Entscheidungen treffen zu dürfen. Je früher man damit anfängt desto besser. Ziel einer sinnvollen Erziehung muss also sein, das Kind frühzeitig in die Lage zu versetzen, eigenverantwortlich zu handeln. Das erreicht man nicht durch ein enges Regelkorsett, sondern durch größtmögliche Freiheit.

    Um ein Beispiel zu nennen: wir haben unseren Kindern schon mit 4 Jahren eigene Fernseher zur Verfügung gestellt und den Fernsehkonsum nicht reglementiert. Der Grundgedanke war, dass sie selbst lernen müssen, wozu der Ausschalter gut ist. In der ersten Phase lief der Fernseher praktisch ständig. Sie haben sich die billigen japanischen Animes angeschaut und dann die Handlung nach- und umgespielt. Heute sind sie selektive Fernsehzuschauer, die meistens Arte, 3sat und Phoenix einschalten. Meine Tochter lernt gerade ihre sechste Fremdsprache und nutzt das TV- Gerät meistens für fremdsprachige Programme, aktuell vorwiegend für isländisches Fernsehen. Zum Glück ist Vaddern vom Fach und hat eine drehbare Satellitenschüssel für alle Satelliten zwischen 42° Ost und 30° West...

    Wenn ich Ihren erzieherischen Duktus richtig interpretiere, plädieren Sie für die strikte Begrenzung der kindlichen Bedürfnisse. Nach wie vor trete ich für die Feiheit des Individuums ein, auch und gerade in der Familie.
  2. #801

    Bedürfnis

    Zitat von Antiautor Beitrag anzeigen
    Ihre Folgereihe macht dann Sinn, wenn es sich um die ureigenen kindlichen Belange selbst handelt. Wenn das Kind zum Beispiel den Anspruch an sich selbst hat gut in der Schule zu sein, wird es auf eine schlechte Note hin erkennen dass es mehr tun muss, das Für und Wider abwägen und seine Entscheidung treffen. Aber dafür muss es daran gewöhnt sein, Entscheidungen treffen zu dürfen. Je früher man damit anfängt desto besser. Ziel einer sinnvollen Erziehung muss also sein, das Kind frühzeitig in die Lage zu versetzen, eigenverantwortlich zu handeln. Das erreicht man nicht durch ein enges Regelkorsett, sondern durch größtmögliche Freiheit.

    Um ein Beispiel zu nennen: wir haben unseren Kindern schon mit 4 Jahren eigene Fernseher zur Verfügung gestellt und den Fernsehkonsum nicht reglementiert. Der Grundgedanke war, dass sie selbst lernen müssen, wozu der Ausschalter gut ist. In der ersten Phase lief der Fernseher praktisch ständig. Sie haben sich die billigen japanischen Animes angeschaut und dann die Handlung nach- und umgespielt. Heute sind sie selektive Fernsehzuschauer, die meistens Arte, 3sat und Phoenix einschalten. Meine Tochter lernt gerade ihre sechste Fremdsprache und nutzt das TV- Gerät meistens für fremdsprachige Programme, aktuell vorwiegend für isländisches Fernsehen. Zum Glück ist Vaddern vom Fach und hat eine drehbare Satellitenschüssel für alle Satelliten zwischen 42° Ost und 30° West...

    Wenn ich Ihren erzieherischen Duktus richtig interpretiere, plädieren Sie für die strikte Begrenzung der kindlichen Bedürfnisse. Nach wie vor trete ich für die Feiheit des Individuums ein, auch und gerade in der Familie.
    Wenn Sie das Fernsehen als kindliches Bedürfnis betrachten
    (Bedürfnisanstalt??), dann bin ich schon für eine strikte Begrenzung.
  3. #802

    Naabaya,

    Zitat von naabaya Beitrag anzeigen
    Wenn Sie das Fernsehen als kindliches Bedürfnis betrachten
    (Bedürfnisanstalt??), dann bin ich schon für eine strikte Begrenzung.
    es macht wenig Spaß mit Ihnen zu diskutieren. Ich tippe mir den Wolf, erkläre anhand eines Beispiels, begründe meine Ansicht und Sie ringen sich einen lapidaren Satz ab. Haben Sie nichts als Ihre in Stein gemeißelte Meinung, die Sie keinesfalls hinterfragt wissen wollen?
    Dann können wir die Diskussion gleich beenden, so bringt das nichts.
  4. #803

    Diskussion

    Zitat von Antiautor Beitrag anzeigen
    es macht wenig Spaß mit Ihnen zu diskutieren. Ich tippe mir den Wolf, erkläre anhand eines Beispiels, begründe meine Ansicht und Sie ringen sich einen lapidaren Satz ab. Haben Sie nichts als Ihre in Stein gemeißelte Meinung, die Sie keinesfalls hinterfragt wissen wollen?
    Dann können wir die Diskussion gleich beenden, so bringt das nichts.
    Wenn Sie unter Disskussion verstehen, dass man seinem Diskussionspartner seine Meinung aufzwingen will, dann sind Sie aber auf dem falschen Dampfer und haben den Sinn der Diskussion nicht verstanden. Mit Juro habe ich mich schon dahingehend geeinigt, dass man in einer Diskussion höchstens eine andere Sicht der Dinge gewinnen soll. Sie aber wursteln meine Argumente umund arbeiten sogar dauernd mit Unterstellungen. Pfüat di!