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Bauern im Existenzkampf: Die neue Milchschwemme

DPABillig, billiger, am billigsten: Das Verramschen von Lebensmitteln in Deutschland hält an, die Discounter erzwingen jetzt erneut Rabattrunden von den Milchbauern. Die Preise könnten noch weiter fallen, wenn bald die letzten Quoten-Regelungen fallen. Für viele Bauern geht es um die nackte Existenz.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...832328,00.html
  1. #1

    Na ja -reichlich tendenziös

    Billig, billiger, am billigsten ist wohl eher als dumm, dümmer am dümmsten zu verstehen...

    Wenn die Bauern ihr Geschäft wie eine Planwirtschaft betreiben, dann tragen si selbst die Verantwortung. Die haben offenbar den Markt nicht begriffen - was ja kein Wunder ist, galt für sie letztendlich doch immer das Prinzip "der Straat wird schon helfen"... Da gab es "interventionspreise" um Butterberge ins Ausland zu verramschen die vom deutschen Steuerzahler schon bezahlt waren - als Dank gab es dann zwei Pfund "Weihnachtsbutter"... Regnet es zu viel, gibt es Hilfen für die schlechte Ernte, schein die Sonne zu stark, gibt es Hilfe für die schlechte Ernte, ist der Wein zu sauer, darf Zucker zugesetzt werden und und und... Dann och z.B. hier in Bayern auf jeder windschiefen Schäune eine Solaranlagen...

    Mein Mitleid für Bauern hält sich in engsten Grenzen!
  2. #2

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Billig, billiger, am billigsten: Das Verramschen von Lebensmitteln in Deutschland hält an, die Discounter erzwingen jetzt erneut Rabattrunden von den Milchbauern. Die Preise könnten noch weiter fallen, wenn bald die letzten Quoten-Regelungen fallen. Für viele Bauern geht es um die nackte Existenz.

    Milch: Bauern fürchten Verfall der Preise - SPIEGEL ONLINE
    Die Bauern sollten die Milch verknappen, die hälfte in den Gulli!
    Wenn sie eh fast nichts bekommen dafür ist das Notwehr!
    Im Prinzip ist das aber der Markt, der Klempnermeister muss sich auch strecken und auf seinen Markt schauen.
  3. #3

    Nicht überrrascht

    Diese Tatsache überrascht mich nicht. Ich wohne westlich von München in einem ländlichen Gebiet. Was in den letzten Jahren an riesigen Laufställen gebaut wurde geht auf "keine Kuhhaut". Kleiner Scherz.
    Was aber kein Scherz ist, ist dass die Bauern sich hoch verschulden, die Milchproduktion hochgefahren werden muss, um die hohen Kosten wieder hereinzubekommen. Was natürlich sinkende Preise zur Folge hat. Ich habe große Sorge, dass dies für viele Bauern das Ende sein könnte.
    Und viele Bauern haben das Gefühl, sie haben keine Wahl, sonst gehen sie gleich unter.
  4. #4

    Wenn der letzte Bauer seine letzte Kuh geschlachtet hat,werden die "Geiz ist Geil" Anhänger merken,daß man Geld nicht trinken kann!

    Die Milchbauern arbeiten täglich hart von früh bis spät und das an 7 Tagen der Woche und die Konzerne wie ALDI,LIDL und Co.bringen sie kaltlächelnd um die Früchte ihrer Arbeit.
    Das wird nicht mehr lange gutgehen.
    Aber dann kann man ja die Kühe nach Griechenland verlagern und die Milch mit Tanklastern durch Europa karren.
  5. #5

    Soso, Schiedsrichter...

    Soso, die Milchbauern möchten nicht mehr nur der Ball auf dem Spielfeld sein, sondern gleich Schiedsrichter. Na danke! Wohin vollreglementierte Agrarwirtschaft führt, haben schon viele Staaten gezeigt. Lieber nicht. Werdet mal realistisch, aber auch selbstbewusst, als wichtige Spieler auf dem Spielfeld!
  6. #6

    und warum sollten .............

    Zitat von washington.mayfair Beitrag anzeigen
    Diese Tatsache überrascht mich nicht. Ich wohne westlich von München in einem ländlichen Gebiet. Was in den letzten Jahren an riesigen Laufställen gebaut wurde geht auf "keine Kuhhaut". Kleiner Scherz.
    Was aber kein Scherz ist, ist dass die Bauern sich hoch verschulden, die Milchproduktion hochgefahren werden muss, um die hohen Kosten wieder hereinzubekommen. Was natürlich sinkende Preise zur Folge hat. Ich habe große Sorge, dass dies für viele Bauern das Ende sein könnte.
    Und viele Bauern haben das Gefühl, sie haben keine Wahl, sonst gehen sie gleich unter.
    und warum sollten die allgemeinen regeln der marktwirtschaft fuer bauern nicht gelten ?
  7. #7

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Billig, billiger, am billigsten: Das Verramschen von Lebensmitteln in Deutschland hält an, die Discounter erzwingen jetzt erneut Rabattrunden von den Milchbauern. Die Preise könnten noch weiter fallen, wenn bald die letzten Quoten-Regelungen fallen. Für viele Bauern geht es um die nackte Existenz.

    Milch: Bauern fürchten Verfall der Preise - SPIEGEL ONLINE
    Genau der gleiche Mist wird bei allen Lebensmitteln gemacht und da ist das Problem. Nicht nur die Milchbauern leiden unter Discountern, sondern alle Hersteller von Lebensmitteln aber der Kunde will es ja nicht anders. Das Steak für 3 Euro oder weniger...hmmmm lecker / Ironie
  8. #8

    Zitat von washington.mayfair Beitrag anzeigen
    Diese Tatsache überrascht mich nicht. Ich wohne westlich von München in einem ländlichen Gebiet. Was in den letzten Jahren an riesigen Laufställen gebaut wurde geht auf "keine Kuhhaut". Kleiner Scherz.
    Das sieht in Westfalen oder im Emsland nicht anders aus. Immer größere neue Stallungen, obendrauf noch eine dicke Photovoltaiklanlage, die totale Überproduktion. Da muss man sich nicht wundern, dass die Preise immer tiefer in den Keller gehen.
  9. #9

    Der Mensch quält die Tiere

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Billig, billiger, am billigsten: Das Verramschen von Lebensmitteln in Deutschland hält an, die Discounter erzwingen jetzt erneut Rabattrunden von den Milchbauern. Die Preise könnten noch weiter fallen, wenn bald die letzten Quoten-Regelungen fallen. Für viele Bauern geht es um die nackte Existenz.

    Milch: Bauern fürchten Verfall der Preise - SPIEGEL ONLINE
    .... und schadet sich damit letztendlich selbst. Erst werden aus den Kühen Milcherzeugungsmaschinen gemacht, dann wird der Mensch "bewertet" und wenn er den derzeit gültigen Kriterien nicht entspricht: Weg mit ihm.
    Da habe ich aber sehr großes Mitleid. Nein, nicht mit den Bauern, denn die nutzen die Tiere aus, so wie wir, wenn wir noch Milch trinken.








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