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Basis gegen Vorstand: Piraten wählen Krieg statt Frieden
DPADer Parteichef wird bepöbelt, der Geschäftsführer per SMS unter Druck gesetzt: Bei den Piraten herrscht Krieg zwischen Basis und Führungsteam. Jetzt wehren sich die Spitzenpiraten - Bernd Schlömer schimpft über anonyme Attacken, und Johannes Ponader stellt klar: "Ich bin nicht der Sündenbock".
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-883899.html
- #1 17.02.2013 17:31 von
Schade !!!
- #2 17.02.2013 17:36 von
- #3 17.02.2013 17:37 von
- #4 17.02.2013 17:38 von
Piraten
Naja, Ponader versteckt sich in seinen Stellungnahmen viel zu häufig hinter dem, was er für den "Willen der Basis" hält - ob er seine eigene Popularität nicht arg optimistisch einschätzt? Faktisch ist er dadurch, dass er sich beharrlich weigert, seiner Mitverantwortung am Absturz der Partei ins Auge zu sehen, ein Teil des Problems und nicht der Lösung, und zwar ein sehr großes.
In einer Sache hat er allerdings Recht: Der Vorstand muss bezahlt werden, damit er seine Aufgabe auch als Vollzeitjob und nicht bloß als Freizeitbeschäftigung wahrnehmen kann. - #5 17.02.2013 17:41 von
- #6 17.02.2013 17:43 von
Ich wundere mich etwas, dass man sich über anonymes Gepolter mokiert, aber gegen Klarnamen im Internet eintritt. Man muss eben damit leben, dass anonyme Diskussionen meistens genau so laufen und es folglich auch aushalten.
- #7 17.02.2013 17:44 von
Obwohl ich selbst die Piraten in Berlin gewählt und streckenweise mit ihrer liberalen Haltung sympathisiert habe, musste ich inzwischen erkennen, dass deren Basis ein Haufen von nie erwachsen gewordener Flame-Kiddys ist. Das sage ich als netzaffiner junger Mensch, der sein halbes Leben schon im Netz unterwegs ist und sich rege an Diskussionsplattformen aller Art beteiligt.
Im Internet fallen alle Hemmungen und es wird mit großer Klappe drauf losgepoltert was das Zeug hält. Und dann gibt es da so unausstehliche Leute wie den Lauer, die sich auf Teufel komm raus profilieren müssen. Dabei sind seine Beiträge in Talkshows mehr als dürftig und werden schnell unsachlich, fast cholerisch.
Ich sehe keine Zukunft für diese Partei, auf Grund der "Art" der Leute in der Basis. Außer Anarchie ist da keine Form des Miteinander möglich. So ist das Netz nun mal und davon sind diese Leute geprägt.
Infantil, unsachlich, anarchisch. Das sind die 3 Worte die die Piraten aus meiner Sicht am besten beschreiben. - #8 17.02.2013 17:44 von
Langsam kommt die Einsicht?
Kommt langsam die Einsicht, dass das mit der kollektiven Meinungsfindung und der Basisdemokratie doch so nicht funktioniert? Die Realität holt diese Hobby-Politiker ein... Eine Frage habe ich noch: Wofür stehen eigentlich die Piraten? Ich weiß nur noch, da war was mit "Transparenz", "Bedingungslosem Grundeinkommen" (d.h., "nichts-arbeiten-müssen-und-andere-zahlen-für-mich") und "ich-will-im-Netz-alles-für-umsonst". Gibt es noch eine weitere verbindliche Piraten-Botschaft?
- #9 17.02.2013 17:44 von
Blöde Sache
Ne neue frische Partei hat vielleicht mal Impulse setzen können und den etablierten Grund zum umdenken geben können. Aber jetzt hauen sich alle dort auf die Schenkel und freuen sich das alles beim alten bleibt ohne großes Zutun, am Ende wird das noch als ERfolgsergebnis für die großen Partein gelten so nach dem Motto: "Schaut wie gut es bei uns läuft"
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