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Basilika von Assisi: Rätselhafter Teufel in Fresken aufgetaucht

800 Jahre lang ist er dem Blick von Betrachtern entgangen, jetzt hat eine Kunsthistorikerin den Teufel entdeckt: Er steckt im Detail einer Freskenmalerei in der italienischen Basilika San Francesco von Assisi - und grinst.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...796737,00.html
  1. #10

    Nur ein Gesicht?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    800 Jahre lang ist er dem Blick von Betrachtern entgangen, jetzt hat eine Kunsthistorikerin den Teufel entdeckt: Er steckt im Detail einer Freskenmalerei in der italienischen Basilika San Francesco von Assisi - und grinst.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...796737,00.html
    Soso, der Teufel steckt im Detail. Zuerst erkannte ich allerdings ein anderes Gesicht, das der nun festgestellte "Teufel" anschaut. Nur schemenhaft unter dem Flügel des Engels im blauen Teil der Wolken. Nase und Augen könnte man erkennen, wenn man möchte und interpretieren. Und nun?
  2. #11

    ich auch

    Zitat von harte2 Beitrag anzeigen
    Hörner kann ich nicht entdecken - wahrscheinlich brauche ich auch eine Brille.
    und irgendwie muss sich ja auch eine historikerin aufmerksam machen-da ist rein gar nichts zu erkennen-lol
  3. #12

    Titelzwang nervt!

    Das ist ein einfacher und ganz typischer Fall von Pareidolie - dem Unvermögen des menschlichen Hirnes, zufällige Strukturen einfach hinzunehmen, sondern statt dessen darin irgendetwas zu "entdecken". Das "Entdeckte" hängt von vergangenen Sinneseindrücken ab, an die sich das Gehirn "erinnert", mit dem Ziel der zufälligen Struktur eine Information zu entnehmen. Je häufiger man einen gestimmten Sinneseindruck hatte, umso häufiger erkennt man diesen in zufälligen Strukturen wieder. Aus diesem Grund sehen wir besonders "gern" Gesichter. In Wolken, in Tapeten, in Bildern, überall halt, wo ungeordnete zufällige Strukturen sind und man länger draufstarrt.
  4. #13

    stimmt

    Zitat von K_K_W Beitrag anzeigen
    Die "Teufels-Interpretation" ist Schwachsinn, die angedeutete Darstellung in der Wolke zeigt vielmehr die Seele des Verstorbenen, die sich auf den Einzug in das Himmelreich, welches sich ihr öffnet, freut.

    So gesehen, ist das Detail jahrhundertelang nicht besonders erwähnenswert gewesen, weil es nicht spektakulär ist.
    Völlig richtig!
    Auf Bild 4 ist deutlich zu sehen, daß hier von "schwarzen Hörnern" keine Rede sein kann. Was von weitem dafür gehalten werden könnte, ist lediglich die dunkle Hintergrundfarbe (siehe Mund und Kinnregion).
    Und "Fratze"?
    Eher ein mit geschlossenen Augen lächelnder Mensch.

    Zitat von avollmer Beitrag anzeigen
    ... der Umstand, dass die linke Hand des Verstorbenen auf dem eigenen und dick angeschwollenen Geschlechtsteil liegt.
    Na, Sie haben ja vielleicht eine blühende Phantasie...
  5. #14

    Trifft in diesem....

    Zitat von klarafall Beitrag anzeigen
    ....... In Wolken, in Tapeten, in Bildern, überall halt, wo ungeordnete zufällige Strukturen sind und man länger draufstarrt.
    ...Fall nicht zu. Bei einem Gemälde aus dieser Zeit von zufälligen ungeordneten Strukturen zu sprechen geht nicht. Das trifft auf tatsächliche Wolken bestimmt zu, aber sicherlich nicht auf Wolken welche von einem Maler gezielt gepinselt werden, da ist nix Zufall oder ungeordnet.

    In diesem Fall ist das Gesicht tatsächlich gut zu erkennen, ob man das nun für den Teufel hält oder nicht spielt keine Rolle, vom Künstler so gewollt war es allemal.
    LG Francois
  6. #15

    Ich glaube die Frage ist eher eine andere ...

    Eigentlich ist der Teufel an dieser Stelle nichts besonderes, bei der Frage nach Leben und Tod stellt sich diese Frage immer. Nur waren die Menschen früher bei diesen Themen deutlich offener und gebildeter als man es Heute ist. Der Tod war früher etwas normales und auch nicht so schlimmes, manchmal sogar etwas befreiendes. Heute sind wir meilenweit von solchen Gedanken entfernt. Der Tod wird als das schlimmste angesehen was einem wiederfahren kann. Offensichtlich ist gerade die weit verbreitete Unsicherheit und die vorherrschende Unkenntnis über den Glauben ein Grund für diese Angst. Viele haben Angst über ihren Glauben offen zu sprechen, viele genieren sich. Hatten die Menschen früher ein Problem über Sex zu sprechen, so haben die Menschen Heute Angst mit dem Thema Glauben, verklemmtheit nennt man das.
  7. #16

    ...

    Zitat von klarafall Beitrag anzeigen
    Das ist ein einfacher und ganz typischer Fall von Pareidolie - dem Unvermögen des menschlichen Hirnes, zufällige Strukturen einfach hinzunehmen, sondern statt dessen darin irgendetwas zu "entdecken". Das "Entdeckte" hängt von vergangenen Sinneseindrücken ab, an die sich das Gehirn "erinnert", mit dem Ziel der zufälligen Struktur eine Information zu entnehmen. Je häufiger man einen gestimmten Sinneseindruck hatte, umso häufiger erkennt man diesen in zufälligen Strukturen wieder. Aus diesem Grund sehen wir besonders "gern" Gesichter. In Wolken, in Tapeten, in Bildern, überall halt, wo ungeordnete zufällige Strukturen sind und man länger draufstarrt.
    Dies ist aber eben gerade keine zufällige Struktur. Sondern von einem Maler gemalt. Mit der gleichen Begründung könnte man die Mona Lisa auch als zufällige Struktur hinstellen, auf der sich unser Gehirn ein Gesicht einbildet...
  8. #17

    ...

    Wahnsinn wie unseriös diese Vermutung ist.
  9. #18

    Das trifft in diesem......

    Zitat von klarafall Beitrag anzeigen
    ....... In Wolken, in Tapeten, in Bildern, überall halt, wo ungeordnete zufällige Strukturen sind und man länger draufstarrt.
    ...Fall nicht zu. Bei einem Gemälde aus dieser Zeit von zufälligen ungeordneten Strukturen zu sprechen geht nicht. Das trifft auf tatsächliche Wolken bestimmt zu, aber sicherlich nicht auf Wolken welche von einem Maler gezielt gepinselt werden, da ist nix Zufall oder ungeordnet.

    In diesem Fall ist das Gesicht tatsächlich gut zu erkennen, ob man das nun für den Teufel hält oder nicht spielt keine Rolle, vom Künstler so gewollt war es allemal.
  10. #19

    Wenn...

    ...das Dunkle wirklich Hörner sein sollen, hat der Teufel jedenfalls eine merkmürdige Stirnpartie...


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