800 Jahre lang ist er dem Blick von Betrachtern entgangen, jetzt hat eine Kunsthistorikerin den Teufel entdeckt: Er steckt im Detail einer Freskenmalerei in der italienischen Basilika San Francesco von Assisi - und grinst.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...796737,00.html
Das ist ein einfacher und ganz typischer Fall von Pareidolie - dem Unvermögen des menschlichen Hirnes, zufällige Strukturen einfach hinzunehmen, sondern statt dessen darin irgendetwas zu "entdecken". Das "Entdeckte" hängt von vergangenen Sinneseindrücken ab, an die sich das Gehirn "erinnert", mit dem Ziel der zufälligen Struktur eine Information zu entnehmen. Je häufiger man einen gestimmten Sinneseindruck hatte, umso häufiger erkennt man diesen in zufälligen Strukturen wieder. Aus diesem Grund sehen wir besonders "gern" Gesichter. In Wolken, in Tapeten, in Bildern, überall halt, wo ungeordnete zufällige Strukturen sind und man länger draufstarrt.
Völlig richtig!
Auf Bild 4 ist deutlich zu sehen, daß hier von "schwarzen Hörnern" keine Rede sein kann. Was von weitem dafür gehalten werden könnte, ist lediglich die dunkle Hintergrundfarbe (siehe Mund und Kinnregion).
Und "Fratze"?
Eher ein mit geschlossenen Augen lächelnder Mensch.
Na, Sie haben ja vielleicht eine blühende Phantasie...
...Fall nicht zu. Bei einem Gemälde aus dieser Zeit von zufälligen ungeordneten Strukturen zu sprechen geht nicht. Das trifft auf tatsächliche Wolken bestimmt zu, aber sicherlich nicht auf Wolken welche von einem Maler gezielt gepinselt werden, da ist nix Zufall oder ungeordnet.
In diesem Fall ist das Gesicht tatsächlich gut zu erkennen, ob man das nun für den Teufel hält oder nicht spielt keine Rolle, vom Künstler so gewollt war es allemal.
LG Francois
Eigentlich ist der Teufel an dieser Stelle nichts besonderes, bei der Frage nach Leben und Tod stellt sich diese Frage immer. Nur waren die Menschen früher bei diesen Themen deutlich offener und gebildeter als man es Heute ist. Der Tod war früher etwas normales und auch nicht so schlimmes, manchmal sogar etwas befreiendes. Heute sind wir meilenweit von solchen Gedanken entfernt. Der Tod wird als das schlimmste angesehen was einem wiederfahren kann. Offensichtlich ist gerade die weit verbreitete Unsicherheit und die vorherrschende Unkenntnis über den Glauben ein Grund für diese Angst. Viele haben Angst über ihren Glauben offen zu sprechen, viele genieren sich. Hatten die Menschen früher ein Problem über Sex zu sprechen, so haben die Menschen Heute Angst mit dem Thema Glauben, verklemmtheit nennt man das.
Wahnsinn wie unseriös diese Vermutung ist.
...Fall nicht zu. Bei einem Gemälde aus dieser Zeit von zufälligen ungeordneten Strukturen zu sprechen geht nicht. Das trifft auf tatsächliche Wolken bestimmt zu, aber sicherlich nicht auf Wolken welche von einem Maler gezielt gepinselt werden, da ist nix Zufall oder ungeordnet.
In diesem Fall ist das Gesicht tatsächlich gut zu erkennen, ob man das nun für den Teufel hält oder nicht spielt keine Rolle, vom Künstler so gewollt war es allemal.
...das Dunkle wirklich Hörner sein sollen, hat der Teufel jedenfalls eine merkmürdige Stirnpartie...