Baschar al-Assad: Rebellen werden "nicht erfolgreich sein"

DPADer syrische Diktator zeigt sich selbstbewusst: Die Rebellen werden den Kampf nicht gewinnen, sagte Assad einem ägyptischen Magazin. Er sei zu einem Dialog bereit, hieß es.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...857085,00.html
  1. #1

    Von den Aktivisten sind eh nicht mehr viele über

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der syrische Diktator zeigt sich selbstbewusst: Die Rebellen werden den Kampf nicht gewinnen, sagte Assad einem ägyptischen Magazin. Er sei zu einem Dialog bereit, hieß es.

    Diktator Assad: Rebellen werden "nicht erfolgreich sein" - SPIEGEL ONLINE
    und mittlerweile hat sich rum gesprochen das es da Verluste gibt, viele Freiwillige werden da nicht mehr anheuern.
  2. #2

    Da gibt es aber nichts zu besprechen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    ... Er sei zu einem Dialog bereit, hieß es....
    Ah, jetzt will er sprechen... Worüber denn?
    Assad soll seine Sachen packen und verschwinden. Dann werden sie ihm wenigstens nicht wie Gaddafi killen. Oder wie es schön heißt: Es gibt eine Zeit zum reden und eine Zeit zum handeln.
  3. #3

    völlig richtig

    Assad hat völlig Recht.
    Die Söldner und FSA-Kämpfer werden diesen Krieg nicht gewinnen können. Assad stürzt nur, wenn es eine NATO-Invasion gibt - aber danach sieht es nicht aus. Sogar die von Islamisten schlecht regierte Türkei ist inzwischen auffällig zurückhaltend geworden, seit die PKK den Türken die gleiche bittere Medizin verabreicht, die die FSA mit türkischer Hilfe in Syrien verbreitet. Die einzigen die vom Blutvergießen in Syrien immer noch profitieren, sind die feudalen Diktaturen am Golf mit ihren Hasspredigern.
    Für den Westen wäre jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, die von der Leine gelassenen Hunde zurück zu pfeifen und eine ernsthafte Verhandlungslösung anzusteuern.
  4. #4

    absolut richtig

    Zitat von sysiphus-neu Beitrag anzeigen
    Assad hat völlig Recht.
    Die Söldner und FSA-Kämpfer werden diesen Krieg nicht gewinnen können. Assad stürzt nur, wenn es eine NATO-Invasion gibt - aber danach sieht es nicht aus. Sogar die von Islamisten schlecht regierte Türkei ist inzwischen auffällig zurückhaltend geworden, seit die PKK den Türken die gleiche bittere Medizin verabreicht, die die FSA mit türkischer Hilfe in Syrien verbreitet. Die einzigen die vom Blutvergießen in Syrien immer noch profitieren, sind die feudalen Diktaturen am Golf mit ihren Hasspredigern.
    Für den Westen wäre jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, die von der Leine gelassenen Hunde zurück zu pfeifen und eine ernsthafte Verhandlungslösung anzusteuern.
    sehe ich genauso. es war von anfang an ein wahnsinniges unternehmen zu glauben, man koennte mit ein paar soeldnern 5 uebergelaufenen generaelen und ein paar millioenchen assad stuerzen. laecherlich. assad sitzt fest im sattel und das ist auch gut so. lieber assad als noch eine islamistische regierung.
  5. #5

    Assad ist das kleinere Übel!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der syrische Diktator zeigt sich selbstbewusst: Die Rebellen werden den Kampf nicht gewinnen, sagte Assad einem ägyptischen Magazin. Er sei zu einem Dialog bereit, hieß es.

    Diktator Assad: Rebellen werden "nicht erfolgreich sein" - SPIEGEL ONLINE
    Assad hat schon immer Verhandlungen angeboten. Auch die russischen Forderun waren Verhandlungen. Nur so ist das Problem zu lösen. Aber die Terroristen wollten noch nie verhandeln, denn dann würden sie immer die Verlierer sein. Das wissen sie! Nun beginnt der Westen doch etwas kritischer über die Vorgänge in den arabischen Staaten nachzudenken. Vielleicht merkt man, das man Terroristen züchtet, die jederzeit bereit sind, die Waffen auch gegen den Westen einzusetzen.
    Es ist zu hoffen, das auch im Westen die Vernunft durchsetzt!
    Assad ist das kleinere Übel!
  6. #6

    Hier mal nen interessanter Artikel

    und lesenswerter Artikel zum Thema, in dem alles etwas anders klingt!

    Syrien: Homs
  7. #7

    Zitat von kanario Beitrag anzeigen
    und lesenswerter Artikel zum Thema, in dem alles etwas anders klingt!

    Syrien: Homs
    Ich habe mir erstmal die Augen reiben müssen. Es ist selten, dass eine deutsche Zeitung zum Thema Syrien einen solchen Bericht veröffentlicht, der nicht plump und plakativ sämtliche Vorurteile bedient.
  8. #8

    Es ist eben ein Unterschied,...

    Zitat von kanario Beitrag anzeigen
    und lesenswerter Artikel zum Thema, in dem alles etwas anders klingt!

    Syrien: Homs
    zwischen einem Peter Steinbach, der sich persönlich vor Ort ein Bild macht und einem anonymen Redaktionsartikel, der zweifelhafte Propagandastellen, die in London oder Beirut ansässig sind, benutzt.

    Peter Steinbach gibt mir noch Hoffnung auf einen guten Journalismus in Deutschland.
  9. #9

    ...

    Zitat von topodoro Beitrag anzeigen
    zwischen einem Peter Steinbach, der sich persönlich vor Ort ein Bild macht und einem anonymen Redaktionsartikel, der zweifelhafte Propagandastellen, die in London oder Beirut ansässig sind, benutzt.

    Peter Steinbach gibt mir noch Hoffnung auf einen guten Journalismus in Deutschland.
    Da machen Sie sich zu Grosse Hoffnung da "der Markt" den investigativen und ethischen Journalismus nicht dem entsprechend würdigt. Überall befördern Budgetkürzungen bei den Medien, dass vorgefasste Artikel von Lobbygruppen übernommen werden ohne die Hintergründe dabei genügend zu recherchieren. Das heisst nicht, dass dabei nur Lügen verbreitet werden aber eine unabhängige und neutrale Berichterstatung wird seltener.
    Es könnte sogar soweit kommen das reiche Interessengruppen zum einen eine Lobby finanzieren und andererseits ein Medium über den Kapitalmakt dazu zwingt die vorgefassten Artikel der Lobbygruppe zu veröffentlichen. Das Ende der 4. Gewalt wäre damit besiegelt.