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Bardot über Juan Carlos' Elfantenjagd: "Widerlich und unwürdig"

AFPDas Timing? Schlecht. Die Symbolik? Verheerend. König Juan Carlos geht in Afrika auf Elefantenjagd und stößt damit in seiner krisengeplagten spanischen Heimat auf heftige Kritik. Tierschützerin und Filmdiva Brigitte Bardot schrieb dem Monarchen jetzt sogar einen bitterbösen Brief.

http://www.spiegel.de/panorama/leute...827899,00.html
  1. #40

    Zitat von nechtan Beitrag anzeigen
    ...ändert aber nicht daran das es nicht einer gewissen Idiotie unterliegt das man vom aussterben bedrohte Tiere Jagd weil sie sich zu sehr vermehren!
    Der Elefant ist vor allem dann vom Aussterben bedroht, wenn er nichts mehr zu fressen findet. Es wäre bestimmt besser, wenn wahre Naturschützer die Waffe in die Hand nähmen und jedes ausgewählte Tier, mit Tränen in den Augen und Herzschmerz, abschießen würden - so ganz ohne Spaß an der Sache. Sie sollte nur die Einsicht treiben, dass für den Erhalt der Art, des Lebensraumes und anderer Arten, eine verträgliche Populationsgröße notwendig ist.
  2. #41

    Zitat von karl-felix Beitrag anzeigen
    ich ähnlich. Ich habe in meinem ganzen Leben nur einmal ( ausser zur Nahrungsversorgung) getötet, das war eine Katze die unter ein Auto gekommen war, die hab ich dann erschossen. Schön war das nicht.

    Nichts gegen Berufsjäger, aber als Hobby finde ich das auch schon recht sonderbar.
    Und wenn wir die Ameisen mitzählen, auf die Sie getreten sind? Den Mücken, die Sie erschlagen haben? Haben diese weniger Recht zu leben?
  3. #42

    Wohl wahr.....

    Zitat von Cotti Beitrag anzeigen
    Der Elefant ist vor allem dann vom Aussterben bedroht, wenn er nichts mehr zu fressen findet. ....Sie sollte nur die Einsicht treiben, dass für den Erhalt der Art, des Lebensraumes und anderer Arten, eine verträgliche Populationsgröße notwendig ist.
    ...so regelt es die Natur, nur das das "Aussterben" von Menschenhand kreiert wurde bzw. die Relation von Populationsgröße zum Lebensraum neu definiert wurde! Von wirtschaftlichen Interessen mal ganz abgesehen.
    Und bitte, soll doch der "ortsansässige Förster/Ranger etc." sich mit dieser Problematik beschäftigen bzw. abschußtechnisch auseinandersetzen.
    Aber eine Tourismusbranche, ein Markt, ein internationales Elitehobby und gutes Geschäft daraus machen.....ist für mich pervers!

    Zitat von Cotti Beitrag anzeigen
    ...Welche Möglichkeit der Dezimierung gibt es denn sonst - wie macht man es denn in Europa, wenn es zu viele Wildschweine gibt?
    Evtl. sollten wir da den König fragen - welche Möglichkeiten es gibt. Aber der weilt ja in Afrika (nicht Europa) um dort "Naturschutz" zu betreiben!
    Na dann sollten wir die Königshäuser aus Afrika, Asien oder der Südsee zu uns einladen, natürlich gegen Cash. Dann bleibt es wenigstens ein schönes und lukratives Hobby im Namen des Tierschutzes....ha ha ha.
  4. #43

    Absurd

    Zitat von denkdochmalmit Beitrag anzeigen
    War vor einigen jahren in Botswana, dort sagte mir ein Wildhüter da eigendlich tausende Elefanten abgeschossen werden müssten weil alles von Elefanten übervölkert ist.
    Das war aber leider wegen den "Tierschützern" nicht durchzusetzen.
    Die Tiere haben dann halt Zerstörungen angerichtet und ein Teil ist auch einfach verhungert.
    Wer bitte schoen hat denn die Elephanten gejagt, als es noch keine Menschen gab? Warum haben die Afrika nicht den Erdboden gleich gemacht? Und wenn man damit Geschaefte machen kann, dann wird auch zugesehen, dass es Ueberpopulationen gibt. Zur Geburtenkontrolle gaebe es auch hinreichend weniger blutige Methoden. Das gleiche Phenomen gibt es doch auch in DE, die Jagdbestaende werden gehegt und gepflegt, damit man nicht erst bei der zehnten Jagd erfolgreich ist. Die Natur konnte grundsaetzlich ohne den Menschen auch alles gut allein regeln, erst mit dem Menschen hat die Natur Probleme.
  5. #44

    Wwf ...

    Zitat von watermark71 Beitrag anzeigen
    Nein - die genehmigte Elefantenjagd ist nicht schlimm. Schlimm ist nur, wenn ein Ehrenpräsident des WWF derartigen Spielchen nach geht.
    ...
    Unterm Strich muss sich daher wohl der WWF fragen, wie er deerartiges Verhalten unterstützen konnte. Ein Schlag ins Gesicht der armen Naiven, die meinten, mit ihrer Spende würde Tiere geschützt und erhalten.
    Das Thema ist äußerst interessant. Gerade gestern (16.4.) lief auf dem NDR der Beitrag "45 Minuten", in dem es um den WWF ging. Der WWF scheint ein Spendenverein zu sein, der - mit der Industrie (auch Monsanto) im Schulterschluß - die Zerstörung und Kommerzialisierung der Natur mit seinem Logo einen grünen Anstrich gibt.

    Weiteres ist hier nachzulesen bzw. zu sehen:
    Vorwürfe gegen den WWF: Sturm im Pandaland - SPIEGEL ONLINE
    Die ARD und das
    ARD Mediathek: WDR weltweit - Der Pakt mit dem Panda - Dienstag, 27.03.2012 | WDR Fernsehen

    Gut, wenn durch solche Ereignisse wie der Sturz vom spanischen König dieser sehr zwielichtige Verein einmal wieder in die Berichterstattung gelangt.
  6. #45

    ohne

    Zitat von Henry_Rearden Beitrag anzeigen
    Dann bin ich als Jäger eben widerlich und unwürdig. Ich weiß, dass ich nichts Unwürdiges und Widerliches mache und das ist einzig wichtig für mich.

    Ist den Jagdgegnern schon mal in den Sinn gekommen wie ein alter .....
    Wie können Sie die Argumente einer notwendigen Jagd hier bei Juan Carlos anführen? Die treffen doch überhaupt nicht auf diesen Herrn zu. Glauben Sie, der schießt nur Elefanten kurz vor der Altersschwäche und das aus lauter Mitleid mit dem Tier? Alle Tiere in der Wildnis sterben letztendlich an Altersschwäche, wenn sie nicht vorher gefressen werden. Es ist doch nicht die Aufgabe des Menschen, alle alten Tiere vorher abzuschießen. Und wenn es schon zu einem Gnadenschuss kommen muss, dann bitte von einem Jäger, dessen Beruf das ist, und nicht von einem adeligen Herrn, der solches aus Vergnügen betreibt. Ein Tier zu töten sollte für einen zivilisierten Menschen immer nur von einer Notwendigkeit bestimmt und ein notwendiges Übel sein, aber niemals ein Hobby. Das ist es, was ich an Menschen wie Juan Carlos kritisiere.
  7. #46

    ohne

    Zitat von nechtan Beitrag anzeigen
    Jajaja der Elefant gehört nach Afrika ursprünglich muss es also ein Gleichgewicht gegeben haben das verhindert hat das Elefant ihrer eigenen Ökologie schaden zu fügen, dieses Gleichgewicht existiert offensichtlich nicht mehr, wir alle dürfen an dieser Stelle gerne fleißig mit raten wesen Schuld das ist, sicher liegt sie nicht bei den Elefanten.

    Das Problem ist also sicher nicht die unkontrollierte Vermehrung der Elefanten, sondern die unkontrollierte Vermehrung eines anderen Säugetiers.
    Da gebe ich Ihnen völlig Recht. Wer zerstört die Erde? Natürlich die Tiere! Es gibt zuviele von ihnen. Das ist einfach lachhaft. Millionen von Jahren haben die Tiere gelebt und überlebt und dem Planeten keinen Schaden zugefügt. Wer meint, nun müssten auch noch die letzten "Schädlinge" ausgerottet werden, der sollte mal in sich gehen und darüber nachdenken, wem wir die Versteppung, Vermüllung und Verschmutzung unseres Planeten in Wahrheit zu verdanken haben.
  8. #47

    ohne

    Zitat von Cotti Beitrag anzeigen
    Na los, spinne den Gedanken weiter... Juan Carlos soll also anstatt Elefanten, welches Säugetier mit der Waffe dezimieren?
    Was Sie jetzt denken, fordert niemand. Aber die menschliche Vernunft darf man doch noch bemühen, um die Überbevölkerung zu verhindern. Soviel Hirnschmalz erwarte ich von dem intelligenten Säugetier.
  9. #48

    ohne

    Zitat von 7eggert Beitrag anzeigen
    Und wenn wir die Ameisen mitzählen, auf die Sie getreten sind? Den Mücken, die Sie erschlagen haben? Haben diese weniger Recht zu leben?
    Ihre Argumentation ist eigentlich zu albern, aber wenn ich darauf schon reagieren soll: Ich habe bestimmt schon Insekten getötet, aber niemals aus Willkür oder Vergnügen, sondern unabsichtlich oder aus Notwehr (Fliegenklatsche). Und bei diesem Thema hier geht es ums Töten aus Vergnügen, haben Sie das noch nicht gemerkt?
  10. #49

    Zitat von w.r.weiß Beitrag anzeigen
    ...Und bitte, soll doch der "ortsansässige Förster/Ranger etc." sich mit dieser Problematik beschäftigen bzw. abschußtechnisch auseinandersetzen...
    Der macht das sicher auch - aber vielleicht schießt der auch nicht gerne diese edlen Tiere ab? Vielleicht hat der sich an den "Ehrenpräsidenten der spanischen Sektion der Umweltorganisation WWF" gewandt und gesagt: "Werter Herr, Sie machen es sich ja sehr leicht, die Wildnis populistisch schützen zu wollen - aber dazu gehört auch die Tötung überzähliger Tiere. Warum machen sie sich die Hände nicht auch einmal selbst blutig?"

    ...Aber eine Tourismusbranche, ein Markt, ein internationales Elitehobby und gutes Geschäft daraus machen.....ist für mich pervers!...
    Wenn ich dort leben würde und täglich gegen meinen Willen viele Elefanten erschießen müsste, weil das einfach notwendig ist - ich würde auch lieber einen Teil davon an zahlende Jäger abtreten. Sicher würde ich aber nie gegen Geld auf Tiere schießen, nur so als Hobby. Aber für diese Länder und wohl auch für den Erhalt solcher begrenzten Wildparks, ist es eine wichtige Einnahmequelle, dass Jagdtouristen viel Geld für etwas bezahlen, was sowieso getan werden muss. Dass sich dafür nur Leute finden, die Spaß daran haben, ist nur logisch - denn niemand meldet sich freiwillig, zahlt viel Geld und macht sich beim Zielen dann vor Mitleid in die Hosen.


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