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Bankfehler: Multimillionär für ein paar Stunden

dapdMichael Hauk bekam von seiner Online-Bank versehentlich 200 Millionen Euro gutgeschrieben. Zehn Millionen landeten wenig später auf seinem Girokonto. Dann verlangte die Bank das Geld zurück - inklusive Zinsen von 12.000 Euro. Nun musste ein Gericht entscheiden.

http://www.spiegel.de/panorama/justi...831124,00.html
  1. #1

    Was das wohl wieder für ein Schmuddelgeschäft der Bank gewesen sein soll??? 200 Mio mal eben so... und dann noch aufs falsche Privatkonto! Der Fehler geht auf die Bank
  2. #2

    Gnadenlos naiv

    Ich habe es gerade auf HR3 gesehen. Ehrlich gesagt, wie naiv muss ein Mensch sein, sich von einem fehlerhaften Geldeingang einfach was abzuzweigen und dann davon auszugehen, der liebe Gott wird es schon richten? Aus meiner Sicht hätte der Kläger die 12.000.- Vorschusszinsen voll bezahlen müssen.

    Wenn ich so einen Geldeingang bemerken würde, dessen Herkunft ich nicht kenne, würde ich sofort bei meiner Bank anrufen und um Aufklärung bitten. Ich fürchte, die Deutschen sind mittlerweile zu einem Volk von Glücksrittern, Schnappchenjägern und Mitesser degeneriert.

    bigeagle198
  3. #3

    Das hat System...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Michael Hauk bekam von seiner Online-Bank versehentlich 200 Millionen Euro gutgeschrieben. Zehn Millionen landeten wenig später auf seinem Girokonto. Dann verlangte die Bank das Geld zurück - inklusive Zinsen von 12.000 Euro.
    Die Bank macht Fehler und Unbeteiligte sollen materiell haften. Hatten wir das nicht in den letzten Jahren auch bei der maßgeblich von Banken und ihrer Gier ausgelösten Finanzkrise...? Offensichtlich hat das System.

    Eine seriöse Bank hätte eher ein weitreichendes Entschuldigungsschreiben geschickt und die Angelegenheit still und leise ohne jeden Schaden für den Kunden geregelt. Das Verhalten sagt also durchaus was über die comdirect und die geistige Haltung ihrer führenden Kräfte aus - meiner Ansicht nach nichts allzu Positives...
  4. #4

    da kann man...

    ...nur mit dem Kopf schütteln. Die Bank sollte Hr.Hauke Geld dafür zahlen, dass er die Summe zurückgegeben hat. Sollte einem so etwas passieren, gibt es nach dieser Geschichte wohl nur eine Möglichkeit:
    Den kopletten Betrag auf ein anderes eigenes Konto überweisen und den Rest des Lebens unter Palmen von den Zinseszinseszinsen überwintern, 200 Mio € sollten dafür locker reichen...
  5. #5

    Hoffentlich....

    lesen das möglichst viele Kunden dieser Bank, ich glaube man nennt sowas Negativwerbung.
  6. #6

    unglaubwürdig

    Mit Verlaub - ich kann per Online-Banking nicht mehr als 5000 Euro täglich überweisen. Geschweige denn 10 Mio. Wenn Herr Hauk das also kann, ist das schon mal nicht normal; und wenn er wirklich die Schnapsidee gehabt haben sollte, durch einen Transfer von 10 Mio "auf den Fehler aufmerksam zu machen", dann soll er schon aufgrund dieser Dummheit die 12 Mille zahlen. Warum hat er nicht die 24h Hotline der comdirect angerufen? Glaubwürdig ist die Geschichte nie und nimmer ...
  7. #7

    Bankirrtum zu Deinen Gunsten:

    Ziehe 200 Millo Euro ein. ;-)))))).
    Hat der eigentlich vorgesehene Adressat dieser 200 Millionen eigentlich immer noch ein Konto bei der Comdirekt? Und falls ja, wo kann man ihn geschäftlich erreichen?
    Fragt harmlos
    W.
  8. #8

    na dann wechsle ich mal bank... schade egtl, war bisher zufrieden mit der comdirect
  9. #9

    Es gab da mal ein Grundsatzurteil wonach bei Fehlbuchungen der Bank der Kunde das Geld behalten darf, das er unwiderbringlich bereits ausgegeben hat. Z.B. ins Casino gehen damit. Geld futsch, Bank Pech gehabt.








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