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Bankerettung: Spanien braucht "nur" 60 Milliarden Euro

REUTERSBis zu 100 Milliarden Euro haben die Euro-Retter Spanien zur Rettung des Bankensektors in Aussicht gestellt - doch die Regierung braucht deutlich weniger: 60 Milliarden seien genug, sagt Wirtschaftsminister Luis de Guindos.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...852336,00.html
  1. #1

    Nicht die Spanier sehen etwas von dem Geld - es sind die Banken. Und genau aus diesem Grund ist die Überschrift Bankenrettung auch korrekt. Sie wäre auch im Zusammenhang mit Griechenland angebrachter! Nur im Falle von Spanien scheint man die Wahrheit auch sagen zu können. Die Griechen haben schließlich auch nichts von den gigantischen "Rettungsmaßnahmen", die ja nur Verschlimmbesserungen darstellen und für die sie am Ende sowieso nicht bezahlen können. Eine Rettung hätte bedeutet, dass Griechenland in der Eurozone bleiben kann - und davon sind sie nach 2 Jahren und mehr noch immer entfernt. Daher drücke ich es auch so aus - nicht die Bürger (die ein Land ausmachen) wurden "beglückt"; es waren andere, die beglückt wurden.
  2. #2

    Hosianna

    Freuet Euch !
  3. #3

    nur noch 60 Milliarden?

    diese lächerliche Summe können sich die Spanier ja locker von ihren Fussballvereinen borgen. Die scheinen ja im Geld zu schwimmen.
  4. #4

    Bankenrettung

    darf es auch etwas weniger sein? Och ja ! Das macht dann ....
    Wer braucht in der BRD einen Kleinkredit bis 20.000 Euro?
    Geht zur Bank , da werdet ihr das blaue Wunder erleben.
    Können wir die Zinsen etwas höher schrauben? Och ja !
  5. #5

    Spanien - Bankenrettung

    Weniger ist mehr, denn Vorteile kommen fuer die Geberlaender. Doch niemand hat bislang mitgeteilt, wie diese Kredite besichert werden?? Ist der Staat Spanien im Obligo?? Stellen die Banken allein, und werden die sogenannten Kredite echtes Kapital, d.h. nachrangig. Welche Wertbetrichtigung wird eerwartet. Leider sind das Fragen, die nicht beantwortet werden, denn die Geberlaender machen Politik und nicht wirtschaftliche Entscheidungen. Schade, und das mit unseren Steuergeldern. Karl
  6. #6

    Zitat von pepe_sargnagel Beitrag anzeigen
    Nicht die Spanier sehen etwas von dem Geld - es sind die Banken.
    Wie bringt man das nur dem deutschen Michel bei?
  7. #7

    Braucht zunächst nur 60 Mrd. Euro,

    sollte die Überschrift lauten.
    Denn die Bilanzen der spanischen Banken und ihre tatsächlichen Risiken liegen in ihrer Gesamtheit garnicht vor. Die Bereinigung der Bilanzen steht spaniens Geldinstituten noch bevor, aber ich vermute, die echten Zahlen werden nie veröffentlicht, die Bankenrettung wird in Hinterzimmern vereinbart, damit in den Nordländern keine Proteststürme losbrechen.
    Was macht denn eine richtig schöne Immobilienblase aus und was passiert wenn dieselbe platzt?
    Zunächst steigt die Nachfrage nach Immobilien, die Preise steigen, die Bauindustrie boomt. Irgendwann ist die Nachfrage größer als das Angebot, die Preise steigen schneller. Ist genug Geld für Kredite da, möchte jeder seine eigenen 4 Wände haben, auch die Menschen kaufen, die sich zu Beginn des Immobilienbooms bei noch niedrigeren Preise einen Immobilienkauf nicht zugetraut hätten. Eine Spirale beginnt sich verhängnisvoll zu drehen. Der Motor der Spirale sind steigende Immobilienpreise, das Getriebe die Banken, die das Geld gegen "gute" Sicherheiten als Kredite ausreichen. Die Immobilienpreise steigen weiter, die Baubranche beginnt zu spekulieren und baut was das Zeug hält, natürlich auf Pump. Inzwischen beginnen risikobereite Immobilienbesitzer ihre Häuschen höchst gewinnbringend zu verkaufen, um sich größeren Objekten zuzuwenden, in der Hoffnung,
    dass die Preise weiter steigen usw. usf. Zunächst klappt das alles. Wenn jetzt aber den Banken plötzlich das Geld für neue Kredite fehlt oder einem Großteil der Immobilenkäufer plötzlich das Geld ausgeht und sie ihre Kredite nicht mehr bedienen können, wirds eng. Es beginnt eine Verkaufswelle.
    Plötzlich steigt das Angebot und die Preise fallen. Die Blase beginnt zu implodieren.
    Natürlich ist das alles übertrieben verkürzt dargestellt, aber im Kern sicher zutreffend.
    Augenblicklich sitzen die spanischen Banken auf einer Unmenge an zu ihren Preisvorstellungen unverkäuflichen Objekten, sind aber nicht bereit, sie zu ihrem derzeitigen Wert zu verkaufen, denn dann wären sie ruiniert. Und genau das sind die spanischen Banken, ruiniert und pleite, deshalb muss eine Bilanzbereinigung unter allen Umständen vermieden oder solange als möglich hinausgezögert werden.
    Das zu verschleiern, ist Sinn und Zweck der Bankenrettung und 60 Mrd. reichen im Traum nicht, um die spansichen Banken zu halten. Jeder der an den spanischen Küsten und auch an deutlich unattraktiveren Plätzen die gewaltigen Bauruinen gesehen hat, wird Ihnen diesen Eindruck bestätigen.
    Lassen Sie sich also keinen Bären aufbinden.
  8. #8

    nicht die Banken

    die Sparkassen werden gerettet: Bankia ist trotz des neuen Namens keine Bank, sondern ein Zusammenschluß abgewirtschaftere Sparkassen, die à la Bayerischen Landesbank und anderen die Träume von Politikern finanzierten.

    Die spanischen Banken sind äußerst gesund. Und von der Eigenkapitalrendite einer Banco Santander hat ein Herr Ackermann immer geträumt, aber es nie auszusprechen gewagt! Nicht umsonst die erfolgreichste Bank in der Eurozone und einer der erfolgreichsten ud profitabelsten Banken der Welt!
  9. #9

    Die Spanische Salami wird genau so lang wie ...

    ... die Griechische. Bis die aufgeschnitten sind, kann man dem kleinen Michl noch viele, viele Geschichten erzählen.








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