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Banker-Lehren aus der Lehman-Pleite: Das bisschen Ethik macht sich von allein

Banker klagen, dass das Image ihres Berufsfeldes nur knapp über dem des Zuhälters liegt. Aber out ist der gutbezahlte Job deshalb noch lange nicht.*Die Branche versucht, ihr Ansehen aufzupolieren. Das zeigt sich nirgendwo so deutlich wie an den Bankenschmieden der Republik.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...785263,00.html
  1. #1

    Ethik für Banker ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Banker klagen, dass das Image ihres Berufsfeldes nur knapp über dem des Zuhälters liegt. Aber out ist der gutbezahlte Job deshalb noch lange nicht.*Die Branche versucht, ihr Ansehen aufzupolieren. Das zeigt sich nirgendwo so deutlich wie an den Bankenschmieden der Republik.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...785263,00.html
    ... wäre in etwa vergleichbar mit Ökologie für Formel-1-Ingenieure: Es gilt Begründungen zu dafür zu entwickeln sie NICHT anwenden zu müssen.

    Da scheut sich einer dieser jungdynamischerfolgreichen Yuppies, der Omi einen Bausparvertrag aufzuschwatzen, sondern will lieber mit Profis verhandeln. Warum sagt er nicht gleich "Eure Armut kotzt mich an"?

    Wenn es eine ethische Aufgabe von Banken geben sollte, würde sie genau darin bestehen alle an den Segnungen und Risiken der Kapitalmärkte teilnehmen zu lassen: nicht nach Lust und Neigung, sondern nach "Risikotragfähigkeit".

    Weil auch für Geld zwar die Eigentumsgarantie des Grundgesetzes gilt, aber eben auch die Sozialbindung:
    Art. 14 (2) GG
    Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.
    Mit diesen beiden kurzen Sätzen wäre eigentlich alles über die erforderliche Ethik von Bankern gesagt.
  2. #2

    Wieso nur knapp über dem des Zuhälters?

    ich sehe ihn mittlerweile als weit unterhalb an. Ausnahmen bestätigen die Regel.
  3. #3

    kein titel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Banker klagen, dass das Image ihres Berufsfeldes nur knapp über dem des Zuhälters liegt.


    oh, ich denke, dass das nur eine erscheinung des zeitgeistes ist, da wir noch nicht genug über die personen, über die einzelnen banker und ihre motiviation für diesen bestimmten beruf wissen; mittelfristig würde sich das image dann wohl der wirklichkeit annähern und deutlich nach unten korrigiert werden.
  4. #4

    Aha

    Tut mir leid, aber ein Ethik-Schwur für Banker ist so ungefähr das Naivste was ich je in meinem Leben gehört habe.

    Als wenn die Herrschaften eine moralisch bestimmte Wahl ihrer Handlungsweise hätten. Banker, Spekulanten und Investoren handeln aus dem Zwang der Geldsystematik heraus. Kalte Zahlen, ohne Ethik und Moral.

    Irgendwelche Schwüre und Moralkurse sind doch nur ein Feigenblättchen für Fratze der modern-kapitalistischen Wirtschaftswelt.
  5. #5

    t

    mit der Einleitung tut man den Zuhältern aber schon irgendwo Unrecht...
  6. #6

    lol

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Banker klagen, dass das Image ihres Berufsfeldes nur knapp über dem des Zuhälters liegt. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...785263,00.html
    Jetzt lasst doch mal die Zuhälter aus dem Spiel, die können ja wirklich nichts dafür!
  7. #7

    ..

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Banker klagen, dass das Image ihres Berufsfeldes nur knapp über dem des Zuhälters liegt. Aber out ist der gutbezahlte Job deshalb noch lange nicht.*Die Branche versucht, ihr Ansehen aufzupolieren. Das zeigt sich nirgendwo so deutlich wie an den Bankenschmieden der Republik.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...785263,00.html
    Tucholsky hat die "Herren" vor 80 (!) Jahren schon entlarvt. Und da sich seither NICHTS geändert hat wirft das ein bezeichnendes Bild auf die Banken - und die Menschen die für sie arbeiten.

    Siehe hier: http://tedmossblog.blogspot.com/2008...er-banken.html

    Der Mann hatte Weitblick.
  8. #8

    .

    chance verpielt, aber auf laaaange zeit.

    bin leider selbst betroffen: habe seit kurzem einen sogenannten wirtschaftsprüfer in der familie - bankausbildung, vater chef einer landesbank im norden.

    im leben habe ich keinen so arroganten, rücksichtslosen und unmenschlichen kerl erlebt. der vater ist umso schlimmer, da ist alles menschliche verloren gegangen.

    am besten sind aber die stories in denen man einblick über die intrigen und das gegenseitige vom chefsessel stossen in der führungsebene bekommt. da wunder einen am ende garnichts mehr.

    einzige gerechtigkeit ist hier: meine schwester betrügt ihn nach strich und faden.
  9. #9

    Grau ist alle Theorie

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Banker klagen, dass das Image ihres Berufsfeldes nur knapp über dem des Zuhälters liegt. Aber out ist der gutbezahlte Job deshalb noch lange nicht.*Die Branche versucht, ihr Ansehen aufzupolieren. Das zeigt sich nirgendwo so deutlich wie an den Bankenschmieden der Republik.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...785263,00.html
    Sobald die Studenten wieder in der Bank sind, werden Erträge erwartet und wehe, wenn diese sicht nicht einstellen.
    UBS, Nick Leeson und alle anderen lassen grüßen. Auch die sind mit dem Druck nicht fertig geworden und sind kriminell geworden.








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