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Bankenregulierung: Geithner wirft Europäern Versagen vor

Kritik eines Erfolglosen: Die Macht der eigenen Banken hat Timothy Geithner nicht nennenswert stutzen können. Umso strenger geht der US-Finanzminister mit den Fortschritten der Reformen in Europa ins Gericht. Sein Urteil: das Regelwerk ist unzureichend und kommt zu spät.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...770538,00.html
  1. #30

    10 Millionen US Arbeitslose?

    Zitat von rabenkrähe Beitrag anzeigen
    ......

    Gute Idee, nur sind das leider die Leute, die die US-Wirtschaft und die US-Politik bestimmen und ausgerechnet der Heilslehrer Obama hat mit Geithner einen der übelsten Schulden-Gurus in die Regierung geholt, damit ökonomisch ja alles so weitergeht, wie es unter Bush und anderen schon war, nämlich geradeaus in die Umverteilung von unten nach oben und in immer höhere Schulden-Gebirge.
    Und wenn solche VErsager dann die Europäer oder andere maßregeln, wirkt das wie ein Karnevalsscherz. Sollen sie doch mal endlich ihre weit über zehn Millionen Arbeitslose von den Straßen kriegen, sollen sie endlich ihre Schulden senken und endlich den Wildwuchs an den Finanzmärkten eindämmen, dann können sie ihr Mündchen wieder leise öffnen.
    rabenkrähe
    Mit dieser Zahl wären die USA mehr als glücklich. Die tatsächlichen Zahlen liegen wohl eher bei 19 %, oder wenn
    man die Gesamtbevölkerung einbezieht, auch die Illegalen,
    bei 40 Millionen. Die Amerikaner haben da ein ganz cleveres System, nur die Arbeitslosen die über einen festgelegten
    Zeitraum Arbeitslosengeld erhalten, gelten als arbeitslos.
    Haben sie nach diesem Zeitraum noch immer keine Arbeit, fallen sie aus der Statistik heraus und werden Penner, für die es natürlich keine Statistik braucht. Sie sind dann einfach weg aus der Arbeitslosenstatistik, sind oder haben sich aufgegeben. So funktioniert Kapitalismus.
  2. #31

    ;;

    Zitat von NewsFlak Beitrag anzeigen
    Sagen sie mal was reden sie die ganze Zeit vom Euro?
    Euro kommt in dem ganzen Bericht nicht vor.
    Es geht um die Banken
    Mein Beitrag zu "reactor" ist nach Veröffentlichung spurlos verschwunden.

    Möchte inhaltlich behaupten:
    Treffer, versenkt!

    Wer beim Sysop plärrt, oder unangenehme Wahrheiten verschwinden läßt, wurde mit heruntergelassener Hose erwischt.
    Gotcha!
  3. #32

    -

    Zitat von Kurt W. Beitrag anzeigen
    So sieht es aus!

    "»Mit dem Federal Reserve Act vom 23.12.1913 fing das Trauerspiel an. Mit diesem Gesetz wurde dem Kongreß und damit dem amerikanischen Volk die Kontrolle über das Geld entzogen und in private Hände übergeben. Das »Köppchen« dieser Gesetzgebung war der aus Deutschland stammende Paul Warburg, der Bruder von Max Warburg und Miterbe des einflußreichen Hamburger Bankhauses gleichen Namens, einer Agenturbank des englischen Rothschild Bankenimperiums.
    Die wirklich wichtigen finanziellen Strategieentscheidungen für die ganze Welt des FED werden also von einem internationalen Bankenkonsortium getroffen. Von Privatleuten! Nicht von einem Staat!
    Kennedy wollte und hat mit der am 4. Juni 1963 unterzeichneten Executive Order 11110 staatliche Banknoten herausgegeben und so das Geldmonopol des Federal Reserve System, die zwölf amerikanischen Zentralbanken, bedroht. Man mußte verhindern, daß Kennedy wirklich die Macht der FED beschneidet. Und die Verordnung wurde nach dem erfolgreichen Attentat auf Kennedy von seinem Nachfolger in ganz kleine Fetzen zerrissen, und bereits gedruckte staatliche Banknoten wieder eingestampft und stillschweigend aus dem Verkehr gezogen." WDG
    So lächerlich verschworen es sich anhört, ganz genau so ist es. Oswald hat geschossen, die Frage ist nur, in wessen Auftrag.
  4. #33

    -

    Zitat von manten75 Beitrag anzeigen
    Laut Artikel hat der CDS Markt Weltweis einen Umfang von 600 Billionen Dollar. Das muß doch wieder einer dieser unsäglichen Übersetzungsfehler sein: englische Billionen, deutsche Milliarde. 600 000 000 000 000 Dollar wären das 40 fache der amerikanischen (Rekord)Verschuldung...
    Die Bilanzsummme der DT BNK ist auch höher als die Staatsverschuldung Deutschlands. Es sind tatsächlich Billionen . Grafik
  5. #34

    -

    Zitat von UnitedEurope Beitrag anzeigen
    Meines Wissens nach sind Leerverkäufe in Europa verboten. Wie siehts in den USA aus, Timothy?
    Sind sie nicht. Nur die ungedeckten
  6. #35

    Die Deutschen haben als Exportweltmeister reale Güter gegen grünes Papier geliefert!

    Zitat von co2lüge Beitrag anzeigen
    ................Das ganze Papierzahlungsmittel weltweit - es ist kein Geld - sind Dollar.
    ................Der Euro ist 80% durch wertlose $$$ gedeckt.
    ................Uns als Exportweltmeister wird der weltweite Crash mit am härtesten Treffen.
    ................Noch härter wird es nur die Chinesen treffen.
    Ganz so schlimm ist es nicht!
    Der Dollar in der Realwirtschaft ist gedeckt durch das amerikanische BIP und
    das staatliche und private Vermögen in den USA.
    Schulden USA 15 Billionen USD

    Das Buchgeld der Banken im Bereich Derivate ist in der
    Größenordnung 1 Billiarde Dollar = 1000 Billionen USD = 20 Welt BIP.
    Welt BIP = 50 Billionen= 50.000 Mrd USD.

    Wie das funktioniert, wie das gedeckt ist, weiss ich nicht.
    Wer weiss das? Wer erklärt mit das?

    Geithner wirft Deutschland mit recht vor, dass die
    Bilanzsumme aller deutschen Banken zusammen von 3,5 BIP zu hoch ist.
    Der deutsche Steuerzahler kann die Haftung für die sich daraus
    ergebenden Risiken kaum tragen. Alleine die HRE Bank hat den
    deutschen Steuerzahler bis jetzt schon 150 Mrd. € gekostet.

    Und die HRE Bank wird noch viel mehr Geld in der Zukunft vom
    Steuerzahler benötigen.
    Warum Deutschland sich mit mehr als 1 BIP im Bankenwesen
    engagiert, weiss ich auch nicht. Das macht uns alle nur arm!
  7. #36

    Schande

    Zitat von wibo2 Beitrag anzeigen
    Ganz so schlimm ist es nicht!
    Der Dollar in der Realwirtschaft ist gedeckt durch das amerikanische BIP und
    das staatliche und private Vermögen in den USA.
    Schulden USA 15 Billionen USD

    Das Buchgeld der Banken im Bereich Derivate ist in der
    Größenordnung 1 Billiarde Dollar = 1000 Billionen USD = 20 Welt BIP.
    Welt BIP = 50 Billionen= 50.000 Mrd USD.

    Wie das funktioniert, wie das gedeckt ist, weiss ich nicht.
    Wer weiss das? Wer erklärt mit das?

    Geithner wirft Deutschland mit recht vor, dass die
    Bilanzsumme aller deutschen Banken zusammen von 3,5 BIP zu hoch ist.
    Der deutsche Steuerzahler kann die Haftung für die sich daraus
    ergebenden Risiken kaum tragen. Alleine die HRE Bank hat den
    deutschen Steuerzahler bis jetzt schon 150 Mrd. € gekostet.

    Und die HRE Bank wird noch viel mehr Geld in der Zukunft vom
    Steuerzahler benötigen.
    Warum Deutschland sich mit mehr als 1 BIP im Bankenwesen
    engagiert, weiss ich auch nicht. Das macht uns alle nur arm!
    .....

    Es funktioniert ja eben nicht, deswegen gabs schließlich die jüngste Finanzkrise. Theoretisch soll zu jedem Derivat eine Gegenposition bestehen, so hielte sich das die Waage. In reality ist es aber nicht so. Wäre ja auch blöd, bei extrem steigen Ölpreisen, beispielsweise, auf fallende Preise zu setzen. Wenn dann allerdings irgendwelche Stellen am Markt manipulieren, wie gerade mit der künstlichen Ölschwemme, dann gibt es Riesenverluste.
    Es ist ja der Skandal, daß die Staaten durchaus wissen, was da abgeht, aber nicht regulierend eingreifen. Stattdessen lassen sie jene Spezialisten, die den Markt mit diesen innovativen Papierchen, die sie selber nicht wirklich verstehen, überschwemmen, und lassen letztlich die Steuerzahler für die Schäden aufkommen, die dadurch ganz real entstehen. Ist halt wie ein Schneeballsystem: Einige, sehr wenige gewinnen und alle zahlen!
    rabenkrähe
    Geändert von ( um Uhr)
    Es gibt ein Leben vor dem Tod. Der wahre Pazifist ist bereit, mit der Waffe für seine Überzeugung zu kämpfen.....
  8. #37

    Herr Geithner sollte sich erst einmal an die eigene Nase fassen

    Nun mal ehrlich, wie kann sich ein Finanzminister der USA erdreisten Europa versagen vorzuhalten. Die USA ist eine der reichsten Nationen der Welt und doch ständig am Rande der Zahlungsunfähigkeit. Die Fiskalpolitik der USA ist grundsätzlich nicht mehr am Bedarf des Finanzbedarfs des Staates festgemacht, sondern an den Wünschen der Reichen und Mächtigen nach noch mehr Steuerentlastungen. Die Steuereinnahmen der USA sind bereits seit Jahrzehnten zu niedrig. Obwohl der Staat USA soweit wie möglich zurück gefahren wurde reicht es trotzdem nicht. Auch ohne die Finanzkrise Irak und Afghanistan wäre die USA pleite. Demokraten und Republikaner sperren sich gegenseitig in Senat und Repräsentantenhaus, nur um dem politischen Gegner keine Sieg zu gönnen - dafür kann man den Staat ja ruhig vor die Wand fahren lassen. Man muss sich das vorstellen, obwohl die USA fast pleite ist, schenkt Herr Bush seiner Klientel Steuernachlässe von über 520 Milliarden Dollar pro Jahr. Und als man feststellte, dass die USA sich dies nicht Leisten kann, weigern sich die Republikaner rigoros einen Teil dieser Steuersenkung wieder zurück zu nehmen, sondern schlagen vor Kosten zu sparen und z. B. öffentliche Schulen zu schließen. Warum auch nicht? Die eigenen Wähler haben ihre Kinder schließlich auf privaten Eliteschulen oder werden von Privatlehrern unterrichtet. Ein weiterer Punkt ist
    das Durchsetzen politischer und wirtschaftlicher Reformen. Dies ist nun mal in Europa eine sehr viel komplexere Angelegenheit wie in den USA. Jeder Staat in Europa hat nun mal seine eigenen Interessen zu vertreten und versucht diese auch durch zu setzen. Eine Mehrheitsfindung in den USA ist hier viel einfacher.








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