Bankenkrise: Spanien erwägt Einsatz von Steuergeldern

REUTERSDieser Vorstoß dürfte wütende Reaktionen provozieren: Spaniens Ministerpräsident Rajoy will einzelne Banken nun notfalls doch mit Steuergeldern vor dem Crash retten. Seine Andeutung steht im krassen Gegensatz zu den Sparmaßnahmen, die er der Bevölkerung abverlangt.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...831775,00.html
  1. #1

    Wie so oft

    alle Politiker bereichern sich, in Spanien besonders krass, weil diese konservative Politik ist angetreten zu verändernn - sie werden ihre Taschen noch schneller füllen als andere zuvor. Die Spanier wollten dieses Politik.
  2. #2

    Marktwirtschaft

    Statt die einmalige Chance in Europa zu ergreifen und endlich eine marktwirtschaftliche Lösung in Erwägung zu ziehen, wird schon wieder eine Rettung mit dem Geld der Steuerzahler angekündigt. Wann lernen die Regierungen endlich, dass Banken in unserem Wirtschaftssystem Unternehmen und keine systemischen oder staatstragenden Institutionen sind.
  3. #3

    das ist richtig

    den banken die den mist gebaut haben geld in den rachen schieben.
    die zocker lachen sich schlapp und der kleine mann muß zahlen.
    wann wachen die menschen auf?
    das ganze system kann einen ankotzen
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Dieser Vorstoß dürfte wütende Reaktionen provozieren: Spaniens Ministerpräsident Rajoy will einzelne Banken nun notfalls doch mit Steuergeldern vor dem Crash retten. Seine Andeutung steht im krassen Gegensatz zu den Sparmaßnahmen, die er der Bevölkerung abverlangt.

    Spanien könnte Banken mit Steuergeldern retten - SPIEGEL ONLINE
    Ein vermeintlich kleiner und stiller Anfang, dessen Dimension wieder mal in dreistellige Milliarden gehen dürfte. Und siehe da, was heisst das wohl für die Staatsquote? Was heisst das dann für die Sparauflagen? Was heisst das dann für die Konjunktur in Spanien?. Usw. im Teufelskreis...
    Der Fiskalpakt wirkt in dieser Krise katastrophal!
    Italien dürfte mit den spanischen Banken ebenso in ähnlicher Höhe betroffen sein.
    Reformiert endlich den Bankensektor und konsolidiert ihn, d.h. lasst die Banken drauf gehen.
  5. #5

    Das mit dem Lernen wird wohl dauern,

    Zitat von cm1 Beitrag anzeigen
    Statt die einmalige Chance in Europa zu ergreifen und endlich eine marktwirtschaftliche Lösung in Erwägung zu ziehen, wird schon wieder eine Rettung mit dem Geld der Steuerzahler angekündigt. Wann lernen die Regierungen endlich, dass Banken in unserem Wirtschaftssystem Unternehmen und keine systemischen oder staatstragenden Institutionen sind.
    bis die existierenden Laternenmasten nicht mehr aussreichen.
  6. #6

    Die wirklich wichtigen Meldungen tauchen immer am Rande auf!

    Spanien verlangt von seinen Bürgern schmerzende Sparmaßnahmen und will gleichzeitig seine Banken retten.
    Die Spanier sind keine Deutschen, das Protestpotenzial bei einer Jugendarbeitslosigkeit von 50 % bietet in diesem Fall hochbrisanten Sprengstoff genug. Die werden ihrer Regierung was erzählen, zumal nach meinem Wissenstand die spanischen Banken ihre Hausaufgaben noch längst nicht gemacht haben, sonst lägen Zahlen auf dem Tisch.
    Andererseits ist dieses Problem bereits viel zu lange verschleppt worden.
    Aber woher will die Regierung das Geld nehmen, sie hat doch keinen Cent?
    Nach dem Ausgang der Wahlen in GR ist das schon die 2. Meldung, die katastrophale Auswirkungen auf den Euro haben kann.
    Also woher mit der Münze?
    Bleibt nur der EFSF oder der ESM, aber die dürfen explizit keine Banken stützen.
    Bleibt nur die Verstaatlichung oder pleitegehen lassen.
    Wie die Spanier dieses Problem vom Tisch kriegen wollen, ist mir ein echtes Rätsel.

    Angie, halt die Taschen zu! ;o)
  7. #7

    Ist das Ihr Ernst ??

    Zitat von Brennstoff Beitrag anzeigen
    Bleibt nur der EFSF oder der ESM, aber die dürfen explizit keine Banken stützen.
    Nichts ist in der EU so wertlos wie Verträge.............
    Deren Halbwertzeiten kann man manchmal in Stunden messen.
  8. #8

    die naechsten Tage werden sehr, sehr

    Zitat von Hinrich7 Beitrag anzeigen
    alle Politiker bereichern sich, in Spanien besonders krass, weil diese konservative Politik ist angetreten zu verändernn - sie werden ihre Taschen noch schneller füllen als andere zuvor. Die Spanier wollten dieses Politik.
    intressant.
    Heute ist Herr Rodrigo Rato von seinem Posten bei der Sparkassen/
    Bankengruppe BANKIA zurueckgetreten, zur der die wichtige Caja
    Madrid gehoert. Der Aktienkurs sank mehr als deutlich.
    Ein ehemaliger Minister unter Aznar und Ex-IWF Chef geht von Bord,
    aber keine Angst Leute, alle Einlagen sind ganz ganz sicher fuer die
    Sparer.
    Ich bin gespannt, was in den naechsten zwei Tagen passieren wird.

    Am 15. Mai begeht die Bewegung 15 de mayo einen wichtigen Jahres-
    tag, schon jetzt steht fest, dass Polizeiaufgebot wird riesig sein,
    mehr Polizisten als beim Papstbesuch sollen dafuer sorgen, dass in
    der Innenstadt von Madrid etc. Ruhe herrscht.

    Ich hoffe, auch auf SPON gibt es fundierte Hintergrundinfos zu
    dieser Entwicklung.
    Die Veraenderung der neuen Regierung besteht groesstenteils darin,
    dass viele Wahlversprechen sich jetzt deutlich als Luftnummern er-
    wiesen haben.
    "Ich bin der Letzte, der Steuermittel zur Rettung der Banken ver-
    wenden will", wenn aber............(so heute morgen noch vollmundig
    im Radio National Mariano Rajoy, ...wenige Stunden spaeter nimmt
    ein PP-Urgestein den Hut.
    Grossbaustelle oder doch Finanzkrater in Iberien???
    Stehen morgen die Leute vor den Filialen der caja Madrid und wollen
    ihr Erspartes abheben??
    Rajoy zuendet den Doppelturbo??