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Bankenbeteiligung: Wen die Griechen-Rettung reich macht
Finanzkonzerne*und Regierung feiern ihre Grundsatzeinigung zur Griechen-Hilfe als Wohltat für arme Südeuropäer. Doch bei genauem Hinsehen ist der zugesagte Betrag verschwindend gering. Einen großen Teil der Last trägt der Steuerzahler, Grund zum Jubel haben nur die Banken.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...771742,00.html
- #1 01.07.2011 12:24 von
Damit hat Schaeuble einen neuen Meilenstein..
.. in der Verkasperung der deutschen Oeffentlichkeit gesetzt. Es ist bestimmt foerderlich fuer die Wirtschaft, wenn Steuergelder fuer die Mehrung finanzkapitalistischer Vermoegen umverteilt werden. Wenn die Banken brummen, bekommen wir vielleicht auch mal ein Broeckchen zugeworfen....
- #2 01.07.2011 12:29 von Rainer Daeschler
Merkel, die Ackermannbezwingerin
SPON: "Nun muss nur noch die Bundesregierung einsehen, dass ihr Deal mit der Finanzwirtschaft wohl doch kein großer Wurf war."
Das weiß die Bundesregierung schon längst, sonst hätte sie den Deal ja nicht gemacht. Als Merkel sagte, sie wolle "Deutschland dienen", meinte sie nicht den gemeinen Steuerzahler. Dem gilt es allerdings diesen Deal als Heldentat zu vermitteln: Merkel, die Ackermannbezwingerin. - #3 01.07.2011 12:30 von
- #4 01.07.2011 12:34 von
Eine Strategie... bitte lass es eine geben...!
Mal ehrlich: wer hat denn im Ernst etwas anderes erwartet ? Die Politik hat längst bewiesen, dass Ihre Lösungen immer so aussehen... man kann nur noch hoffen und beten, dass dies nicht aus purer Unwissenheit geschieht, sondern dass es irgendwie - und sei es über die Stärkung inländischer Kreditinsitute - dem Steuerzahler zugutekommt...
- #5 01.07.2011 12:38 von
...
ich finde wir sollten im GG verankern, das banken keinen verlust machen können und eine mindestrendite von 30% haben (zur not muss der staat mit einspringen, wenns aus eigener kraft keine 30 werden).
dann braucht sich wenigstens keiner mehr aufregen.
und so viel anders ists ja grad auch nicht. - #6 01.07.2011 12:38 von
Die
Banken hätten in jedem fall gewonnen. Deswegen stimmt der Titel nicht so ganz.
Das geht so, man Kaufe die Anleihen, und emittiere gleichzeitg
cdf's, Die gute alte Hedging Strategie. Egal wie das Geschäft ausgeht, Gewinner ist immer die Bank, egal in welchem Fall.
Die hätten sich auch die Hände gerieben wenn Griechenland nein gesagt hätte.
Ich nehme an im zuletzt genannten Fall wäre der Gewinn noch größer gewesen. - #7 01.07.2011 12:38 von
-
Frau Merkel ist nunmal Ackermanns Mietmaul. Die wird nichts durchpauken was Herrn Ackermann schadet.
Die Banken habe jahrzehntelang hohe Zinsen kassiert - eigentlich wegen des Ausfallrisikos griechicher Staatsanleien. Jetzt, wo diese hohen Zinsen begründet erscheinen, soll die EU helfen. Unbegreifbar. Zu mindest sollte die Banken die mehr kassierten Zinsen, bezogen auf die dt. Staatsanleihe, zurück zahlen müssen. - #8 01.07.2011 12:40 von
Die folgenden Fehler traten bei der Verarbeitung auf:
Wird es unter diesen "neuen" Erkentnissen eigentlich eine neue Abstimmung im Bundestag geben? Oder darf man heutzutage in unserem Parlament eine Abstimmung unter Hoffnungen durchführen und Fakten schaffen, die nacher beim Scheitern dieser Hoffung dann immernoch Gültigkeit hat?
- #9 01.07.2011 12:41 von
Für ein titelfreies SPON-Forum
Ich frage mich, was eigentlich von den deutschen Banken erwartet wird? Sollen sie Griechenlands gesamte oder einen Großteil der Schulden von gut 300 Mrd. Euro bezahlen?
Fakt ist doch, dass die deutschen Banken nicht die Schuld an Griechenlands Problemen tragen, denn die griechischen Misere liegt an der nicht konkurrenzfähigen Wirtschaft, dem korrupten griechischem Staatsapparat und der jahrelangen viel zu hohen Ausgaben.
Soll die Deutsche Bank, weil sie ja das personifizierte Böse ist, jetzt noch den Anteil der staatlichen Banken übernehmen? Wieso haben die staatlichen Banken überhaupt in Griechenland-Anleihen investiert? Diese Banken sind doch eigentlich zur Finanzierung der einheimischen Wirtschaft vorgesehen.
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