Sie haben vollkommen recht - das ist das eigentliche Problem, das es zunächst einmal gilt überhaupt zu erkennen, denn solange der Staat diese besondere parasitäre Beamtenkaste d.h. die Amtskirche als zentralistisch bestimmte Parallelwelt schon aus Gründen der Staatsräson und als Garant seiner Souveränität aufrechterhält - einer Räson die dem Grundsatz folgt, dass die Sicherung des Staats als Machtproduzent und Machtinstrument oberste Richtschnur politischen Handelns zu sein habe, solange wird sich ohne dem massiven Druck von unten nicht wirklich etwas verändern.
Wenn man also nach der Liquidierung der Amtskirche und ihrer "Geldinstitute" ruft, ist ebenso der sie unterstützende Staat gefordert, denn solange der Staat sich schützend hinter die Kirche stellt und seit 1803 regelmäßig Konkordatsverträge mit ihr abschließt - als materieller Ausgleich für die Enteignung ihrer ergaunerten Besitztümer - Verträge die der Kirche bis heute sehr viel Steuergelder und weiterhin enormen gesellschaftspädagogischen Einfluss sichern, solange wird diese Kirche bei global wachsendem Elend zugleich immer reicher und solange wird es auch in Zukunft bei wie auch immer gearteten vertuschbaren Verfehlungen immer nur Bauernopfer geben, denen im staatsgarantierten Selbstlauf obligatorisch neue Parasiten nachwachsen werden - wie eben auch in der Politik.



