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Banken-Kapitalspritze: Europa zwingt Spanien Hilfen auf

REUTERSDie Nachricht über die mögliche 100-Milliarden-Kapitalspritze für Spaniens Banken geht vor allem an die Finanzmärkte: Seht her - Europa hilft sich selbst, Wetten gegen Banken oder ganze Länder werden scheitern! Dabei sind die Risse innerhalb der Euro-Zone unübersehbar.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...837980,00.html
  1. #10

    Zitat von saddlethepony Beitrag anzeigen
    ... aber wieviel Geld hatten wir doch gleich in den Rettungsschirm gepackt? Die Kosten für eine Währungsumstellung hätte doch dazu im Vergleich in keiner Relation gestanden.
    Wie wollen Sie denn die Kosten kalkulieren? Alle Assets die sich in irgendwelchen Weicheuro Ländern befinden können für deutsche Harteuro via das europäische Target System hinterlegt werden. Die Gewinn aus dieser Operation, bei einer Eurozonenauflösung, fahren die Spekulanten ein, die Verluste trägt der deutsche Steuerzahler. Kalkulieren Sie das mal.
  2. #11

    optional

    Der gleiche Herr Schäuble sieht auch wegen der bisher erfolgten Reformen im Rentenbereich und auf dem Arbeitsmarktsektor Spanien schon so gut wie saniert.
    Dabei ist das Hauptproblem dieses Landes seine in keiner Weise wettbewerbsfähige Wirtschaftsstruktur .
    Die spanische Wirtschaft ist im April im Vergleich zum Vorjahr um 9,5 % geschrumpft, die Arbeitslosigkeit verharrt auf einem Niveau von 25 % , die Umsätze im Einzelhandel sind um 11 % zurückgegangen und solange diese strukturellen Probleme nicht angepackt und gelöst sind ( und dies wird sicher einige Jahre dauern) wird sich die Situation Spaniens nicht grundlegend ändern. Aber das ist ja auch nicht weiter schlimm, solange wie deutsche Politiker wie Merkel und Schäuble weiterhin Milliarden deutscher Steuergelder verbrennen.
  3. #12

    bevor...

    Zitat von sorosch Beitrag anzeigen
    falls Spanien nichts will, ich nehme es gerne.
    ...sie nicht mindestens 80 milliarden schulden (kommt auf 50 mehr oder weniger nicht an) nachweisen können hilft ihnen niemand!
  4. #13

    Fukujama

    Zitat von Pinin Beitrag anzeigen
    ...
    Auf welcher Seite die deutsche Regierung steht ist noch nicht ganz endgültig sicher, allem Anschein nach leider auch auf der Brüssel-Seite, die durch diesen Finanz-Staatsstreich ihre Diktatur zementieren will.
    "Jörg Krämer, der Chefvolkswirt der Commerzbank, erklärt polit-ökonomisch, warum er eine weitere Zentralisierung in der Eurozone für wahrscheinlicher hält als einen Zerfall des Euro: „ Die politischen und wirtschaftlichen Eliten hängen von der Weiterexistenz der Währungsunion ab.“ Um sie zu erhalten, würden sie so ziemlich alles tun, meint er. „Bis hin zur Einführung von gemeinsamen Anleihen.“

    Quelle: FAZ

    Natürlich ist das so, Und natürlich gewinnt Brüssel - vorübergehend. Denn es gibt kein Ende der Geschichte. Noch kann man sein Geld ganz aus dieser Zone abziehen, wenn man will. Damit wird bald Schluss sein. Dann geht sie hoch, die finanzielle Euromauer. Ich würde das auch nicht tun. Besser überall, ein Standbein zu haben. Selbt wenn der totale Absturz sichtbarer wird. Immobilien innerhalb des Euros wären allerdings ein No Go.
  5. #14

    schwingt da etwa noch hoffnung mit?

    Zitat von schumi2f Beitrag anzeigen
    ...Was ist, wenn das Geld nicht zurückfließt?...
    die frage stellt sich leider überhaupt nicht...
  6. #15

    überschriften...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Nachricht über die mögliche 100-Milliarden-Kapitalspritze für Spaniens Banken geht vor allem an die Finanzmärkte: Seht her - Europa hilft sich selbst, Wetten gegen Banken oder ganze Länder werden scheitern! Dabei sind die Risse innerhalb der Euro-Zone unübersehbar.

    Euro-Hilfen für Spanien: - SPIEGEL ONLINE
    ...das stolze spanien hat sich doch freiwillig (und eigentlich ohne not ;-) unter den "rettungsschirm" begeben ??? da ist die überschrift "Europa zwingt Spanien Hilfen auf" unpassend, oder ???
  7. #16

    Immer neue Mäntelchen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Nachricht über die mögliche 100-Milliarden-Kapitalspritze für Spaniens Banken geht vor allem an die Finanzmärkte: Seht her - Europa hilft sich selbst, Wetten gegen Banken oder ganze Länder werden scheitern! Dabei sind die Risse innerhalb der Euro-Zone unübersehbar.

    Euro-Hilfen für Spanien: - SPIEGEL ONLINE
    Nun versucht man, die gemeinsame Schuldenhaftung mit dem Mäntelchen der Fiskalunion schmackhaft zu machen. Wer haftet zum Beispiel für neue Schulden, die gemacht werden 'müssen', um die Zinsen für alte Schulden zahlen zu können? Und für solche, die daraus resultieren, daß man auf einmal nach jahrzehntelangem Schludern die Reformitis bekommt?
  8. #17

    Gleichgeschaltete Medienlandschaft und marktkonforme Parteiendemokratie!

    Zitat von u_w_hh Beitrag anzeigen
    Die Situation der Deutschen ist deshalb so hoffnungslos, weil sich unsere politische Elite traditionell darin gefällt, in Spendierhosen nach Brüssel zu gehen, während man im Inland das Blindengeld kürzt, "um den Sozialstaat zu retten". Möglich ist das, weil das deutsche Volk noch nie gefragt wurde, ob es die Aufgabe des Nationalstaates und die Auslieferung an die Freunde des dolce vita überhaupt will. Und das EU-Parlament hat ein Wahlrecht, das von "Gleichheit" nichts weiss - mit Billigung unserer holden Politiker. Merke: Demokratie ist am schönsten, wenn der Bürger nicht beachtet werden muss!
    Ach ja, wir sind das Volk! Wir sollten der Bande endlich die rote Karte zeigen!!
    Außer in den entsprechenden öffentlich zugänglichen Internetforen, auf einigen wenigen Web-Seiten (Spiegel, Focus, Wiwo, Handelsblatt, FAZ) oder einigen zugestandenen Veröffentlichungen namhafter Wirtschafts- und Rechtsexperten findet kaum eine umfassende Information der deutschen Öffentlichkeit statt. Die öffentlich-rechtlichliche seriöse Berichterstattung über dieses zugegebenermaßen komplexen Gebiets ist ein völliger Totalausfall, ein politisches Verlautbarungsorgan wäre sicherlich zutreffender. Die meisten Tageszeitungen meiden dieses Gebiet oder berichten sehr oberflächlich über auswählte und vorher abgestimmte Bereiche.

    Man könnte es oder man muss es wohl als gewollte und gesteuerte öffentliche Desinformations- und Agitationskampagne bezeichnen. Was früher das Ost- und das Westfernsehen waren, ist heute das Fernsehen in seiner medialen gesellschaftlichen Bandbreite und das Internet in einigen wenigen Teilen als Informationsquelle. Zum Glück findet noch ein unabhängiger Meinungsbildungsprozess im Internet statt, leider dürfte dieser viele Menschen kaum erreichen.
  9. #18

    geniales Konzept

    Zitat von DerFrankenberger Beitrag anzeigen
    Nun lässt sich das stolze Spanien also doch breitschlagen, dass die deutschen Steuerzahler ihm seine Sparkassen retten darf, aber natürlich nur wenn das spanische Wohlbefinden nicht gestört wird. Wollen die Deutschen wirklich künftig so leben ? Arbeiten für die stolzen Freunde im Süden ? Die Rückkehr der D-Mark wird zunächst eine wirtschaftliche Katastrophe. Es gab in der deutschen Geschichte aber weitaus größere Katastrophen. Wir werden es schaffen. Wir haben nämlich auch unseren Stolz !
    Das greift doch bestens ineinander, stolze (spanische, italienische usw.) Regierungen/Banken und die vorauseilend willfährige deutsche Regierung mit ihrem (angeblich) schlechten Gewissen aus hist. Dimensionen herrührend, die jedes Eintreten für eigene Bevölkerungsinteressen in rückständigen Nationalismus uminterpretiert. Selbst das vorsichtige Bekenntnis zum (post-)demokratischen Rechtsstaat Bundesrepublik DE wird inzwischen von den EU-Enthusiasten als Nationalismus gebrandmarkt.
    Ein geniales Konzept.
  10. #19

    sozialhilfe für Spanien

    Zitat von wwwwebman Beitrag anzeigen
    die frage stellt sich leider überhaupt nicht...
    Sozialhilfe muss nicht immer zurückbezahlt werden .....

    Aber sollte man nicht MALLORCA als Sicherheit behalten ? Ist ja sowieso weitgehend deutsch bevölkert.....


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