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Bahn-Prestigeprojekt: Regierung spielt Kritik an Stuttgart 21 herunter
REUTERSIn einem internen Papier distanziert sich das Verkehrsministerium von Stuttgart 21 - nun behauptet Ressortchef Ramsauer, es handele sich um "Einzelmeinungen aus der unteren Ebene meines Ministeriums". Doch es gibt Erklärungsbedarf, die Opposition fordert zügig Aufklärung.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-881593.html
- #50 05.02.2013 16:52 von
- #51 05.02.2013 16:56 von
- #52 05.02.2013 17:31 von
Einer wird`s zahlen!
zu 26 Kann S21 überhaupt noch realisiert werden? Es ist eigentlich ein Streit "um Kaisers Bart", welcher Institution gegebenenfalls offiziell die Mehrkosten für das Projekt angerechnet wird, denn letztendlich ist es der Steuerzahler, welcher, unabhängig von der Wertigkeit des Objektes, dafür aufkommen muss. Der Ordnung halber möchte ich jedoch auch noch erwähnen, dass nicht alleine die CDU, wie von Ihnen erwähnt, ein Verfechter des Milliardengrabes war, sondern auch die SPD, wenn auch zwischenzeitlich von dort gewisse Absetzbewegungen erkennbar sind, wie dies ja im politischen Bereich durchaus und parteiübergeifend üblich ist.
- #53 05.02.2013 21:06 von
Gewollte Irreführung?
Heutzutage kann in den Ministerien keine Meinungsbildung mehr betrieben werden, ohne dass der "erste Aufschlag" eines wissenschaftlichen Mitarbeiters gleich durch einen Gewährsmann anderer Parteien an die Presse durchgesteckt wird. Und die erregte Öffentlichkeit, die keine Ahnung hat von diesen Prozessen, springt auf jedes Stück Irreführung an. Und was tut die Presse? Statt den Leser aufzuklären und die Vorgänge seriös einzuordnen, bläst man die Sache ordentlich auf zur Steigerung der Klickzahlen
- #54 05.02.2013 21:07 von
....
Für mich ist es unstrittig, das nicht ein Bagger gefahren währe, nicht ein ein Baum gefallen, wenn das Projekt von der Wirtschaft projektiert und finanziert hätte werden sollen, die hätten sich davon gemacht genau wie beim Transrapid, denn die Milliardengräber hätten sich ja nicht sozialisieren lassen.
- #55 06.02.2013 12:29 von
Bahnhof Zürich
Zürich ist natürlich nicht so gross wie Stuttgart, aber der Bahnhof ist grösser, da er als Drehscheibe im SBB-Netz fungiert. Uebrigens wurden alle Umbauten durch Abstimmungen bestätigt und auch der Kostenrahmen wurde nicht gross überschritten ,wenn überhaupt!
Der Stuttgart 21 - Irrtum: Die neue Durchmesserlinie in Zürich: kein Argument für Stuttgart 21 (Teil 1)
Und hier noch ein Link zur Bahnplanung in der Schweiz:
BAV - FABI: Schritt für die Zukunft - #56 16.02.2013 09:36 von
broccoli
danke für den Hinweis. HBH Zürich kenne ich auch. Gleisanzahl ähnlich wie Stuttgart. Verkehr gefühlt viel höher. Ein Grund der internationale
Flughafen. Und wie im Artikel angeführt, die weit bessere Nutzung der Bahn durch die Bürger. Der Komfort ist vorbildlich.
Alle von mir angeführten Bahnhöfe haben auch Gleise unterirdisch.
Meist genutzt von S-und U-Bahn. Ich denke, da liesse sich auch mit
bestehenden Möglichkeiten etwas mehr organisieren. Einige
Fernstrecken lassen sich an der Peripherie bedienen. Ginge auch in
Stuttgart. Praktiziert in anderen europäischen Städten. Gutes Beispiel
auch Wien. Gerade fertig der umgebaute Westbahnhof. Kopf. Und
einige Fernstrecken werden über Meidling bedient.
Grund für solche sinnlosen Projekte wie S 21 sind Grössenwahn,
Lobbyismus, grandiose Verlogenheit bei Kostenplanungen, Ignoranz,
usw. - #57 16.02.2013 09:57 von
Haben Sie bei Wien nicht eine unbedeutende Kleinigkeit vergessen?
Dass der Westbahnhof nur einer von mehreren Bahnhöfen in Wien ist, der demnächst auch noch massiv an Bedeutung verlieren wird?
Dass Meidling nur temporär, provisorisch ein wichtiger Fernverkehrshalt ist?
Weil nämlich gerade der Südbahnhof, früher ein doppelter Kopfbahnhof, zum Wiener Hauptbahnhof umgebaut wird, einem Durchgangsbahnhof?
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