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Bahn-Panne: Fernzug bei Hannover evakuiert

Strahlender Sonnenschein und keine Klimaanlage: Am Sonntag saßen Reisende stundenlang in einem ICE bei Hannover fest. Eine defekte Oberleitung hatte ihn lahm gelegt - danach fielen zudem zwei Reservezüge aus. Die Bahn spricht von einer Verkettung unglücklicher Umstände.

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,834087,00.html
  1. #1

    Alle, die die Verstaatlichung der Energieversorger fordern, sollen diese Nachricht als Warnung verinnerlichen wozu ein staatliches Unternehmen in der Lage ist.
  2. #2

    ???

    Jeder, der für eine Privatisierung der letzten staatlichen Einrichtungen ist, sollte diese Nachricht als Warnung verinnerlichen, wozu der Sparzwang der Privatisierung führt.
  3. #3

    Die wievielte

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Strahlender Sonnenschein und keine Klimaanlage: Am Sonntag saßen Reisende stundenlang in einem ICE bei Hannover fest. Eine defekte Oberleitung hatte ihn lahm gelegt - danach fielen zudem zwei Reservezüge aus. Die Bahn spricht von einer Verkettung unglücklicher Umstände.

    Bahn evakuiert Fernzug bei Hannover - SPIEGEL ONLINE
    "Verkettung unlücklicher Umstände" war das gleich noch ???
  4. #4

    optional

    Seit mehreren Jahren bin ich regelmäßig in Frankreich mit der Bahn unterwegs. Ich habe dort bisher nur einmal einen Zugausfall (sintflutartige Regenfälle in der Gegend von Tours) erlebt. Die Deutsche Bahn kann mit der SNCF generell nicht konkurrieren. Preiswerte Angebote z.B. für Senioren sind in Deutschland völlig unbekannt.
  5. #5

    Was ist hier noch staatlich???

    Zitat von antilobby Beitrag anzeigen
    Alle, die die Verstaatlichung der Energieversorger fordern, sollen diese Nachricht als Warnung verinnerlichen wozu ein staatliches Unternehmen in der Lage ist.
    Die Tragödie der Deutschen Bahn AG ist doch, dass sie eben nicht staatlich ist! Sie muss auf Biegen und Brechen Kosten sparen, was ua auch zu solchen Erfolgserlebnissen führt.
    Sie verdrehen hier die Sachlage um 180 Grad. Bei der Deutschen Bundesbahn gab es genügend Personale und Reservefahrzeuge, da hätte es solche Ereignisse wohl nicht so schnell gegeben!
  6. #6

    Neues von der Pannenbahn

    Zitat von amnlink Beitrag anzeigen
    Seit mehreren Jahren bin ich regelmäßig in Frankreich mit der Bahn unterwegs. Ich habe dort bisher nur einmal einen Zugausfall (sintflutartige Regenfälle in der Gegend von Tours) erlebt. Die Deutsche Bahn kann mit der SNCF generell nicht konkurrieren. Preiswerte Angebote z.B. für Senioren sind in Deutschland völlig unbekannt.
    Wie oft sind bei der DB schon die Klimaanlagen ausgefallen?
    Jedesmal versprach die DB Besserung; passiert ist anscheinend nicht.
    Im Sommer ist es zu heiß, im Winter zu kalt. Jetzt haben wir Frühling mit mäßigen Temperaturen, kein Schnee, kein Sturm, keine Hitze und trotzdem gibt es Pannen.

    Bis zu 30 Grad warm soll es in dem Zug gewesen sein, berichtet die "Rheinische Post" (RP) in ihrer Online-Ausgabe, deren Redakteur zufällig mit an Bord war. Die Türen seien geöffnet worden, zudem verteilten Bahnmitarbeiter Freigetränke.
    Bei den letzten Pannen wurden die Türen nicht geöffnet und es gab auch keine "Freigetränke", da nicht vorhanden.
    Und bei diesen Pannen herrscheten in den Zügen Temperaturen um die 60°C.
  7. #7

    Halber Fahrpreis?

    Wie waere es, nach diesem recht grossen Theater einfach den gesamten Fahrpreis zu erstatten?
  8. #8

    Zitat von rwagels Beitrag anzeigen
    Jeder, der für eine Privatisierung der letzten staatlichen Einrichtungen ist, sollte diese Nachricht als Warnung verinnerlichen, wozu der Sparzwang der Privatisierung führt.
    Seit wann ist den die Bahn privatisiert ? Das Dingens gehört zu 100 % Vater Staat. Die Bahn soll privatisiert werden, aber nicht mal das bekommen unsere Staatsdiener gebacken.
  9. #9

    Nicht wirklich

    Zitat von amnlink Beitrag anzeigen
    Seit mehreren Jahren bin ich regelmäßig in Frankreich mit der Bahn unterwegs. Ich habe dort bisher nur einmal einen Zugausfall (sintflutartige Regenfälle in der Gegend von Tours) erlebt. Die Deutsche Bahn kann mit der SNCF generell nicht konkurrieren. Preiswerte Angebote z.B. für Senioren sind in Deutschland völlig unbekannt.
    (br/)
    Das stimmt so sicher nicht!
    Ich lebe in Frankreich und nutze die fr. Bahn intensiv, z.B. Paris-Metz-Saarbruecken oder Nancy-Metz-Saarbruecken oder auch Richtung Strassburg.
    Tatsaechlich ist das TGV-Netz sehr zuverlaessig: zuverlaessig, meist auch englisch- oder deutschsprachiges Personal (!), nur wenige Haltebahnhoefe auf langen Strecken und somit kurze Fahrzeiten. Die Fahrpreise sind aber hoch und diese Unternehmenssparte muss zudem auch stark subventioniert werden.
    Ganz anders der Nahverkehr: aeusserst unzuverlaessig! Verspaetungen von 10-20 Minuten sind normal, Anschlusszuege sind oft nicht aufeinander abgestimmt, es fallen auch oft Zuege aus (insbesondere zwischen Metz und Saarbruecken) oder werden durch Ueberlandbusse ersetzt, die in jedem Dorf halten, wo die Bimmelbahn (TER) auch gehalten haette. Die Fahrzeit verdreifacht sich dabei, in Saarbruecken verpasst man seinen Anschluss.
    Wenn ich nach Deutschland muss, vermeide ich inzwischen die Strecke ueber Saarbruecken und fahre lieber ueber Strasburg-Offenburg und dort dann in den ICE (auch wenn es ein gewisser Umweg ist)

    Aber zum Thema: Ich verstehe nicht, warum es so ein (organisatorisches) Problem ist, einen liegengebliebenen Zug in den naechsten Bahnhof zu schieben/ziehen?! Bei Bahnfahrten sehe ich in jedem groesseren Bahnhof jede Menge freie Loks rumstehen. Sind die alle defekt?
    Wenn ein Fernzug auf freier Strecke liegen bleibt: Warum fahren dann nicht (als Notfallmassnahme) sofort zwei Loks los und naehern sich von beiden Seiten gleichzeitig? Die, die als erstes da ist schiebt/zieht den Zug dann zum naechsten Bahnhof, wo die Leute besser versorgt werden koennen. Trifft man unerwegs die andere Lok, wird sie angekuppelt. Bekommt man den defekten Zug vorher wieder flott, war das Losfahren der Hilfsloks vielleicht vergebens, aber die Feuerwehr rueckt auch lieber einmal zuviel aus. Wenn mehrere hundert Leute in einem heissen (oder eiskalten) Zug festsitzen, sollte die BAHN nicht zu sehr auf den Geldbeutel schielen.
    Oder ist es immer so ein grosses Problem, einen Lokfuehrer aufzutreiben? Warum stoppt man nicht einfach einen Gueterzug und dirigiert dessen Lokfuehrer um? Koennte man nicht in jedem groesseren Bahnhof einige Lokfuehrer auf Einsatzbereitschaft halten. So etwas muss es doch geben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Lokfuehrer nie spontan erkranken oder sonst wie ausfallen: Hier muss es doch Reservekapazitaeten geben, damit nicht gleich ganze Zuege ausfallen, nur weil EINE Person des Personals ausfaellt?!


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