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Badminton-Skandal: IOC fordert Untersuchung über Einfluss der Trainer

AFPDas Internationale Olympische Komitee hat die Badminton-Verbände Chinas, Südkoreas und Indonesiens aufgefordert, die Rolle ihrer Trainer bei den manipulierten Partien in London zu untersuchen. Zudem will der Weltverband alle Gruppenspiele überprüfen.

http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,847860,00.html
  1. #1

    Es wäre schön

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Internationale Olympische Komitee hat die Badminton-Verbände Chinas, Südkoreas und Indonesiens aufgefordert, die Rolle ihrer Trainer bei den manipulierten Partien in London zu untersuchen. Zudem will der Weltverband alle Gruppenspiele überprüfen.

    Olympia 2012: IOC fordert Untersuchung zum Badminton-Skandal - SPIEGEL ONLINE
    wenn der Artikel genauer dargestellt hätte, welchen Vorteil denn nun sich die Teams verschafft haben, indem sie vorsätzlich schlecht spielten bzw. welchen Nachteil sie hatten, wenn sie sich angestrengt hätten. Sonst kann man das "ganze Ausmaß des Fehlverhaltens" nicht nachvollziehen und einschätzen. Und dann bitte noch erklären, warum es Regeln gibt, dass der Gewinn eines Spieles offenbar nur Nachteilig sein konnte und warum es dann verboten ist, einen nachteiligen Weg zum Ziel des Sieges zu vermeiden.
  2. #2

    IOC ist schuld

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Internationale Olympische Komitee hat die Badminton-Verbände Chinas, Südkoreas und Indonesiens aufgefordert, die Rolle ihrer Trainer bei den manipulierten Partien in London zu untersuchen. Zudem will der Weltverband alle Gruppenspiele überprüfen.

    Olympia 2012: IOC fordert Untersuchung zum Badminton-Skandal - SPIEGEL ONLINE
    und selbt verantwortlich. trainer hat nur taktiert wie in jedem sport es erlaubt ist nach regeln. und die regeln waren nun mal spieltechnisch um es so zu nennen mist!
  3. #3

    Regeln?

    Also soweit ich das bis jetzt mitbekommen habe, existiert keinerlei Regel die absichtliches Schlechtspielen verbietet. Diese Disqualifikationen sind zutiefst fragwürdig, da man als Sportler doch im Vorfeld wissen sollte was geht und was nicht.
    Im Fußball beispielsweise treten Mannschaften auch mit einer "B-Mannschaft" ohne Leistungsträger an um diese zu schonen, wenn Gruppephasen bereits vor dem letzten Spiel überstanden sind. Das verschafft auch Vorteile gegenüber Gegnern, die noch alles tun musste um weiter zu kommen und ist oft unattraktiv. Außerdem teilweise bitter für Teams in der gleichen Gruppe, die evtl vom Ergebnis abhängig sind.
    Ich versteh die Aufregung hier nicht. Klar, mit halbherzig geführten Spielen kann man nicht soviel Einschaltquoten generieren.
  4. #4

    Die ganze Diskussion ist doch völlig albern. Im Basketball sind taktische Fouls kurz vor Spielende, um nach Freiwurf schnell in Ballbesitz zu kommen (und zu hoffen, dass der Gegner daneben wirft) genau so an der Tagesordnung wie taktische Spielerwechsel im Fussball, zum Zeit schinden. Alles per Definition Unsportlichkeit.

    Spieler ziehen alle Register, um zu gewinnen. Das verhindert man durch Regeländerungen, nicht durch Sanktionen. Was jetzt geschehen wird ist nicht, dass die Trainer im Badminton dieses Mittel nicht mehr einsetzen, sondern "unauffälliges Verlieren" trainieren lassen.
  5. #5

    Links im Text..

    Zitat von nesmo Beitrag anzeigen
    wenn der Artikel genauer dargestellt hätte, welchen Vorteil denn nun sich die Teams verschafft haben, indem sie vorsätzlich schlecht spielten bzw. welchen Nachteil sie hatten, wenn sie sich angestrengt hätten.
    Es sind nicht umsonst diverse Passagen rot eingefärbt - diese "Teile" nennen sich Links und verweisen i.d.R. auf Quellen oder Artikel mit Hintergrund-Informationen.

    @Topic: Als Profis hätten die Spielerinnen auch so verlieren können, dass es nicht absolut offensichtlich gewesen wäre. Das wäre auch im Sinne der Zuschauer gewesen.
    So hätte niemand direkten Verdacht geschöpft und selbst wenn hätte es nicht bewiesen werden können. Dazu wären die Spiele um eine kleine positive Sensation reicher gewesen.
    Aber dafür sind die Spielerinnen wahrscheinlich wieder zu stolz, von wegen "wenn wir schon verlieren, dann soll auch jeder sehen, dass es Absicht war"...
  6. #6

    ...

    Zitat von Drunken Masta Beitrag anzeigen
    Also soweit ich das bis jetzt mitbekommen habe, existiert keinerlei Regel die absichtliches Schlechtspielen verbietet. Diese Disqualifikationen sind zutiefst fragwürdig, da man als Sportler doch im Vorfeld wissen sollte was geht und was nicht.
    Im Fußball beispielsweise treten Mannschaften auch mit einer "B-Mannschaft" ohne Leistungsträger an um diese zu schonen, wenn Gruppephasen bereits vor dem letzten Spiel überstanden sind. Das verschafft auch Vorteile gegenüber Gegnern, die noch alles tun musste um weiter zu kommen und ist oft unattraktiv. Außerdem teilweise bitter für Teams in der gleichen Gruppe, die evtl vom Ergebnis abhängig sind.
    Ich versteh die Aufregung hier nicht. Klar, mit halbherzig geführten Spielen kann man nicht soviel Einschaltquoten generieren.
    Wo sie Fußball erwähnen. Warum finden die letzten beiden Gruppenspiele nochmal gleichzeitig statt ?
  7. #7

    Zitat von Frederik72 Beitrag anzeigen
    Wo sie Fußball erwähnen. Warum finden die letzten beiden Gruppenspiele nochmal gleichzeitig statt ?
    Wenn aber vor dem letzten Gruppenspiel schon feststeht, dass man sicher erster oder zweite ist, ändert gleichzeitig spielen auch nichts.
  8. #8

    unmöglich

    Zitat von toi_ Beitrag anzeigen
    @Topic: Als Profis hätten die Spielerinnen auch so verlieren können, dass es nicht absolut offensichtlich gewesen wäre. Das wäre auch im Sinne der Zuschauer gewesen.
    Das geht in dem Moment nicht mehr, wenn beide Teams verlieren wollen. Wie es eben hier der Fall war.
  9. #9

    Zitat von Drunken Masta Beitrag anzeigen
    Also soweit ich das bis jetzt mitbekommen habe, existiert keinerlei Regel die absichtliches Schlechtspielen verbietet. Diese Disqualifikationen sind zutiefst fragwürdig, da man als Sportler doch im Vorfeld wissen sollte was geht und was nicht.
    Zum x-1000sten Mal. Es gibt im Badminton vom BWF eindeutig die Regelung, dass man sein Bestes geben muss. Ich weiß nicht, warum die Foristen immer noch diesen Scheiß schreiben, es gäbe keine Regel. Exakt das Gegenteil ist der Fall und auch nur deshalb konnten und wurden sie disqualifiziert.
    Zitat: "4.5 Failure to use best efforts
    Not using one’s best efforts to win a match."
    (im Übrigen: nicht tournament!)
    http://www.bwfbadminton.org/file_dow...d=364321&tid=1


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