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Badminton-Skandal bei Olympia: Gesperrte Doppel legen Einspruch ein

APReihenweise Angaben ins Netz, ein Fehler nach dem nächsten: Wegen des Versuchs, absichtlich zu verlieren, waren in London mehrere Badminton-Doppel vom Turnier ausgeschlossen und später gesperrt worden. Nun haben zwei südkoreanische Teams Einspruch eingelegt, auch ein Trainer protestiert.

http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,851241,00.html
  1. #1

    Ich hätte gern mal ein paar Kommentare der Damen gehört.
    Haben die sich das selbst ausgedacht, oder die Trainer.
  2. #2

    Das macht ...

    Zitat von gzsz Beitrag anzeigen
    Ich hätte gern mal ein paar Kommentare der Damen gehört.
    Haben die sich das selbst ausgedacht, oder die Trainer.

    ... keinen Unterschied. Ausgedacht wurde der Turniermodus von anderen, deren Kommentare interessant wären.
  3. #3

    Jeder hat die Wahl

    Ob Trainer oder Spieler ist glaube ich irrelevant. Auch ein Turniermodus fördert höchstens eine Entscheidung, trifft sie aber nicht. Somit hat jeder die Konsequenz zu tragen der wider den Regeln gehandelt hat. Und das geschieht ja auch mit der entsprechenden Abstufung der Strafen. Kommentare von wem auch immer sind höchstens vor dem Sportgericht notwendig. Und das auch nur im Rahmen der Regeln der Weltverbände. Und die sollte im Übrigen jeder Sportler kennen der sich Profi nennt.
  4. #4

    Also Auschluss aus einem Olympische Turnier halte ich fuer Strafe genug. Berufsperre ist Ueberreaktion meiner Meinung nach.
  5. #5

    Unmögliches Turniersystem

    Meiner Meinung nach ist/war das größte Problem das Turniersystem. Ein Turniersystem, welches belohnt, wer verliert, kann nicht gut sein.

    Jeder Sportler möchte das Turnier gewinnen und tut alles, damit das möglich ist. Dazu gehören in allen Sportarten auch taktische Spielchen wie etwa das Auslaufen (bei schon längst gewonnenem Sprint), das taktische Langsamlaufen (gesehen bei 5km und 10km, wo keine kenianischen Läufer, sondern ein britischer Sprinter auf diese Weise gewinnen konnte). Man könnte das auch so ausdrücken, dass die meisten Sportler phasen haben, wo sie aus taktischen Gründen eben nicht Höchstleistung bringen.

    Das Turniersystem hätte hier so konzipiert werden müssen, dass die Spiele in einem Modus stattfinden lassen, der einem nicht ermöglicht im Voraus zu wissen, gegen wen man in der nächsten Runde in Abhängigkeit vom aktuellen Ergebnis spielen muss.

    Jetzt nur die Spieler zu bestrafen und das teilweise lebenslang finde ich absolut überzogen - sie haben vermutlich sehr lange, sehr intensiv trainiert, vermutlich nicht gedopt und haben nur versucht, das Turnier zu gewinnen bzw. möglichst weit zu kommen. Auch wenn es unsportlich ist, absichtlich zu verlieren, so finde ich doch, sollte man nicht übertreiben.
  6. #6

    überzogen

    In vielen anderen Sportarten sind die Sperren wegen Dopings weniger hart. Spaniens Basketballmannschaft hat auch absichtlich verloren, aber keiner wurde bestraft. Die Hexenjagd geht in diesem Falle eindeutig zu weit, die Strafe (Ausschluss aus dem olympischen Turnier) war bereits hoch genug.








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