Während sonstige Online-Redaktionen Ihren Lesern erklären, warum die Badminton-Geschichte eben nicht mit Gijon vergleichbar ist und weit darüber hinaus geht, bleibt das hier den Lesern überlassen. ;-)
In Gijon ergab sich aufgrund des Turniertableaus die Möglichkeit, dass beide Mannschaften weiterkamen, wenn Sie nicht mehr allzuviel am Ergebnis drehen würden. Deutschland hatte auch keinen Grund, denn sie waren dadurch 1) Sieger und zusätzlich 2) Vorrundengruppenerster. Österreich hingegen nahm in Kauf, Verlierer und Vorrundengruppenzweiter zu werden, um nicht zu risikieren noch weiter in der Gruppe hinter Algerien abzurutschen.
In London WOLLTEN die inkriminierten Mannschaften von Anfang an und mit allen Mitteln VERLIEREN und in der Gruppe ABRUTSCHEN. Dass dann auch noch gegeneinander angetreten wurde, setzte dem ganzen die Krone auf. Die haben nicht den Ball hin und hergeschoben (Ergebnis halten) - sondern bewußt zum eigenen Nachteil ständig ins Netz gehauen (Ergebnis verschlechtern). Der internationale Verband hat daher absolut folgerichtig reagiert - und der chinesische Verband dies auch so akzeptiert - im Wissen, dass die Schnarchis im Westen das dann als "lediglich Gijon" abtun würden.
Dass ist ein sehr deutlicher Unterschied.
Beste Grüße

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