Städtebau mit Ochsen und Muskelkraft: Nur mit mittelalterlichen Techniken soll in Baden-Württemberg eine Ortschaft mit riesigem Kloster entstehen - nach Plänen aus dem 9. Jahrhundert. Die Baustelle soll zur Touristenattraktion werden.
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...786682,00.html
Da mag etwas dran sein, die Türme des Klosters sehen jedenfalls Minaretten zum Verwechseln ähnlich...
Ein Glück, dass Frau Merkel nur daran arbeitet, dass sich Deutschland an griechische Lebensverhältnisse anlehnt, aber das eigentliche Ziel ihrer Politik derzeit noch nicht erreicht hat. Würde das Projekt in Griechenland durchgeführt, könnte in der Bildzeitung folgende Schlagzeile stehen: "Griechen wollen zurück ins Mittelalter, mit deutschem Steuergeld." Einziger Trost. Wenigstens sind wir in der Lage, die Spielbedürfnisse unserer Politiker noch selbst zu finanzieren, wenn auch auf Kosten einer ständig steigenden Staatsverschuldung.
wenn die Geldmittel weiterhin so sprudeln, sollte man doch mal überlegen, den Turm von Babel wieder zu errichten.
Gibt dann für weitere Jahre Arbeitsplätze auf 1€ Basis!!
Das Diletantenprojekt Adventon gleicht einem kostümierten Kleingärtnerverein.
Dieses neue Projekt klingt interessant. Geplant wurde sowas schon x-mal, warten wir auf den ersten Spatenstich.
Das sowas tatsächlich sehr gut funktionieren kann sieht man an anderen "Baustellen", wie z.B. dem exzellenten Museumsdorf:
www.geschichtspark.de
an der bayerisch-tschechischen Grenze.
Hat sich mal einer der Befürworter dieses unverantwortlichen Schwachsinns Gedanken darüber gemacht, dass im 9.Jahrhundert der Arbeitsplatzschutz noch nicht erfunden war?
Wieviele Retrohandwerker ist man denn bereit zu opfern, weil sie mangels moderner Sicherungsmaßnamen aus großer Höhe abstürzen, unter tonnenschweren Steinen begraben oder durch heißes Pech verbrüht werden?