"...als DirektkanidatEN..."
DPADer erste Schritt ist geschafft: Die Stuttgarter Grünen haben ihren Parteichef Cem Özdemir als Direktkandidat für den Bundestag nominiert. Nun droht dem Politiker ein Kampf um den Spitzenplatz der baden-württembergischen Landesliste.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...857086,00.html
"...als DirektkanidatEN..."
ist sicher ein geeigneter Kandidat, er hat zu allen Themen was zu beizutragen.
Warum geht er nicht in die Bütt bei den Meenzern, das Zeug dazu hat er allemal.
http://www.youtube.com/watch?v=UzZXnNV4SoM
Jetzt hat er seine Nominierung für das Direktmandat. Dann kann er doch Schick auf der Landsliste den Vortritt lassen! Grins.
Ich finde die Grünen bräuchten mal mehr Frauen in den entscheidenden Positionen und Cem sollte sich entsprechende zurücknehmen.
Man kann auch Politik ohne Staatsknete als Bundestagsabgeordneter machen.
So ganz uninteressant ist die Entscheidung ja auch für den parteipolitisch Fernstehenden nicht... Özdemir ist ein "Seeheimer in Grün", der lieber heute als morgen schwarzgrüner Minister werden würde, Gerhard Schick ist Gründungsmitglied von Andrea Ypsilantis Cossover-Projekt ISM. Wie sich da der mitgliederstarke und als eher bürgerlich geltende Landesverband entscheiden wird, wird auch Aufschlüsse über die Bündnisfähigkeit der GRÜNEN nach links hin geben. Da für den "weiblichen" Spitzenplatz die "wirtschaftsnahe" Kerstin Andreae als gesetzt gelten kann, würde ich unter dem Gesichtspunkt der "Ausgewogenheit" Schick die besseren Chancen einräumen.
Übrigens soll man den Ba-Wü-GRÜNEN auch nicht Unrecht tun: der heute Landesverkehrsminister Winfried Herrmann, auch ein ISMler, war Zeit seiners politischen Wirkens "a pain in the ass" für die Fischerknechte, die immer wieder versucht haben, ihn aus dem Bundestag zu drängen. Das hat aber nie geklappt, er hat immer einen aussichtsreichen Listenplatz bekommen.