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Awá-Stamm in Brasilien: Verdrängt, bedroht, ermordet

Survival International/ Domenico PuglieseWenn Rinderzüchter, Holzfäller und Goldsucher in den Regenwald ziehen, sind die Ureinwohner die Leidtragenden. Für die Awá in Brasilien ist die Lage besonders dramatisch: Menschenrechtler berichten von Mord-Anschlägen, den Kampf um ihr Land drohen sie zu verlieren.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...829406,00.html
  1. #40

    Wer hat den Link unter dem Jungen mit den Pfeilen geöffnet??

    Vermutlich haben wir uns alle viele Gedanken gemacht,
    aber den Link habe ich erst gerade eben geöffnet:

    Awá - Survival International

    Texte auf deutsch, schöner Film,
    mehr Aufklärung und Möglichkeiten, ganz leicht etwas zu ändern / Initiative mit-zu-tragen
  2. #41

    Zitat von buntbarsch Beitrag anzeigen
    -------------------------------------------------------------

    Sie haben Recht, alle ihre o.a. Beispiele treffen zu. Genauso ist es überall auf diesem geschundenen Planeten.
    Geld, Raffgier, gnadenlose Ausplünderung, Vernichtung von natürlichen Lebensräumen, Genozid an den letzten noch existierenden indigenen Völkern, Ausrottung von Pflanzen, Tieren und rücksichtslose......
    Es stimmt schon was sie schreiben - jeder halbwegs vernünftige Mensch kann das nachvollziehen.
    Der Natur ist das auch vollkommen wurscht , ohne Mensch wird sie sich sehr schnell wieder regenerieren.
    Der moderne Mensch existiert erst grade mal ein paar hundertausend Jahre auf diesem Planeten, nimmt man unsere Vorläfer in der menschlichen Evolution dazu tauchten die ersten menschenähnlichen Lebewesen gerade erst vor ein paar Millionen Jahren auf.

    Zivilisation..erste Schritte dahin ( Sesshaftigkeit, Ackerbau, Viezucht) ist erst nach dem Ende der letzten Eiszeit entstanden...etwas über 13 000 Jahre her.

    Nach geologischen Masstäben ist das gar nichts und momentan sind wir nur in einer kurzen Phase einer Zwischenwarmzeit seit etwa 13 (14) tausend Jahren, in geologischen Zeiträümen ist das ein Wimpernschlag.


    Wahrscheinlich ist die Menschheit ( zumindest die heutige Zivilisation) vor Beginn der nächsten Eiszeit schon wieder verschwunden, da uns die Ressourcen ausgehen werden - lange vorher.

    Das Problem ist auch die Überbevölkerung - 7 Milliarden Menschen sind vielleicht zu viel, für Mutter Erde, wir schaufeln uns damit unser eigenes Grab.

    Es wäre naiv anzunehmen sieben Milliarden , und jeder Mensch dieser sieben Milliarden will in Wohlstand leben.

    Das geht nicht dafür reichen die Ressourcen des Planeten niemals aus...die Natur hat gar keine Chance sich so schnell zu regeneriern um die benötigten Ressourcen zu liefern.

    klingt pessimistisch - ich weiss aber leider ist es so....für kommende Generation wird es sicher noch schlimmer werden...nach Kriegen um Öl..Kriege um Wasser und Nahrung.....
  3. #42

    Normalitaet im Urwald und bei uns

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wenn Rinderzüchter, Holzfäller und Goldsucher in den Regenwald ziehen, sind die Ureinwohner die Leidtragenden. Für die Awá in Brasilien ist die Lage besonders dramatisch: Menschenrechtler berichten von Mord-Anschlägen, den Kampf um ihr Land drohen sie zu verlieren.

    Awá-Stamm*in Brasilien: Verdrängt, bedroht, ermordet - SPIEGEL ONLINE
    Unsere Art zu leben hier unterscheidet sich wenig von illegalen Siedlern, Roderern und Ausbeuten bis zum totalen ausquetschen von Natur und Ressourcen in Brasiliens Urwaeldern.
    Das morden haben hierzulande noch die Nazis getan, mit 6 millionfacher Effizienz an Zerstoerung von Leben und Raub von Gut Anderer.
    Natur und Ressourcen-Ausquetschung hat sich seitdem sogar noch verstaerkt: ein Blick in jede Agrarwueste, Knickrodungen zum Verfeuern, Braunkohlenabbau, Grundwasserabsenkungen, Tier-KZs: jeder kanns sehen.
    Und findet das weitgehend normal.
  4. #43

    7 Milliarden Menschen sind nicht das Problem

    Zitat von Schweijk Beitrag anzeigen
    gibt nur eine lösung für dieses und andere Probleme.
    90% der Menschheit müssen verschwinden von der Erde, dann ist endlich ende mit diesem Ausbeutergesocks.
    Diese Menschen tun mir sehr leid. Ich bete dafür das die Täter eine gerechte Strafe bekommen.
    Die Idee hatte ich früher auch schon mal (siehe auch Georgia Guidestones), nämlich dass es mit z.B. nur 1 Milliarde Menschen viel weniger Ressourcenprobleme und Umweltverschmutzung gäbe aber mittlerweile denke ich anders. 7 Milliarden Menschen müssten überhaupt kein Problem sein, die könnten in nur ein paar Tausend Städten leben mit sehr viel Platz für die Natur. Die Konzentration ist Städten ist verkehrspolitisch klug, spart viel Geld und Infrastruktur. Mit mehr Qualität, Nachhaltigkeit, weniger Konsumwahn und Ökoenergienutzung können 7 Milliarden Menschen problemlos in Wohlstand leben. Das Problem ist also nicht so sehr die Anzahl der Menschen, sondern dass zu viele schlechte Menschen in Machtpositionen sind (Kriege und Ausbeutung anstatt gemeinsame Verbesserung der Erde). (imho)
  5. #44

    Der Clou an staatlichen Lizenzen ...

    Zitat von kfp Beitrag anzeigen
    Wie soll sowas denn in der Praxis funktionieren? Das Gebiet liegt irgendwo im Dschungel fernab der Zivilisation, wie wir sie kennen. In der Umgebung gibt es kleine Orte, die in der Hand von skrupellosen reichen und politisch gut vernetzten Provinzbossen sind, Polizei und Verwaltung sind korrupt und fest in deren Hand. Vielleicht kann (je nachdem wie zugänglich das Gebiet ist und wieviel Unterstützung es von hochoffiziellen Regierungsstellen gibt, die sich von diesen Provinzbossen und ihren Fürsprechern nicht beeindrucken lassen) in Einzelfällen tatsächlich das Militär einschreiten, aber sicherlich nicht einmal in einem Bruchteil der Ländereien im Amazonasgebiet, wo es ähnliche Situationen gibt...
    ... ist, dass Gangster die i.a. erst gar nicht beantragen und dass die Lizenzen auch wieder entzogen werden können. Ohne Lizenzpolitik ist der Nachweis einer Straftat schwierig aber wer ohne Lizenz aufgegriffen wird, kann leicht bestraft werden (verlorene Lizenz ist kein Problem, es zählt der Datenbankeintrag). (imho)
  6. #45

    Sie brauchen nur die

    Zitat von bicyclerepairmen Beitrag anzeigen
    Würde mich mal interessieren wie Sie auf diesen Trichter kommen, i.e. wer hier B. als Öko Musterländle verkauft hat ?
    Also, bitte um Bsp. !
    Richtig ist das in B. prozentual mehr an Gas und Biosprit vertankt wird als in EU. Gesagt werden muss auch das der "normale" Kraftstoff dementsprechend verteuert wurde ( fast deutscher Standard ).

    B. hat gemessen seiner Grösse auch .....
    ganzen Posts im Forum zum Thema E10 Sprit durchlesen.
    Da haben sich die Ökos hier überschlagen wegen der Umweltfreundlichkeit von Brasilien.
  7. #46

    wie wohl wie wohl

    Zitat von schneesieber Beitrag anzeigen
    ... Die Deutschen als Ökolehrer sind einfach nur noch lächerlich, siehe deutscher Wassersparirrsinn, Solarenergie-Desaster und CO2 Hysterie.
    Wenn wir schon von "Kartenhäusern" salbadern ...
    ich glaub da brauchen wir nicht mehr drüber zu diskutieren.
    das ist ja schon weltbekannt.
    Traurig traurig.

    Sicher wird Regenwald in Brasilien wegen Rinderzucht und illegalem Holzeinschlag abgeholzt.
    Aber auch zur Ackerland Gewinnung wurde fleissig Kahlschlag getrieben.
    Das die felder nach 2 , 3 Jahren nichts mehr abwarfen...
    who cares, wird das nächste Stück brandgerodet.
    Auch hierüber gab es in der Vergangenheit genügend Berichte in den Medien.

    Nichts gegen sie.
    Aber wer sich hier im Forum hinstellt und gleich schreit, geben sie Beispiele.
    Dann kann ich nur erwiedern Guten Morgen endlich ausgeschlafen.
    Ich benutze Medien wahrscheinlich häufiger als so manch ein anderer.
    Aber ich darf doch von den Foristen erwarten, das sie sich die entsprechenden Stellen selbst im Netz suchen können.
  8. #47

    Zitat von felisconcolor Beitrag anzeigen
    ganzen Posts im Forum zum Thema E10 Sprit durchlesen.
    Da haben sich die Ökos hier überschlagen wegen der Umweltfreundlichkeit von Brasilien.
    Verwechseln Sie das nicht mit den bezahlten Lohnschreibern die über diverse Medien diesen Stoff in die Verbrauchertanks hypen sollten.

    Selbst so ein schnarchnasiger, saturierter Verband wie Greenpeace hat schon recht früh erkannt Was bringt E10-Sprit der Umwelt? - Greenpeace, Nachrichten zum Thema Landwirtschaft wie
    kontraproduktiv dieser Stoff ist.

    Und wenn diese Organization das vertönt gibt ist der beamtete Oberlehrer und Grünenwähler der ersten Stunde zackig die Meldung raus.
    Geändert von ( um Uhr)
    Mit schönen Grüssen aus Hamburg/Barmbek
    falls diese Nachricht ins Forum gelangt
  9. #48

    Ist es liberal, indigene Völker auszurotten? Sicherlich nicht! Also erwarte ich von den verantwortlichen Ministern, dass sie in Brasilien anrufen und Dampf machen!
  10. #49

    Zitat von MrStoneStupid Beitrag anzeigen
    Der Clou an staatlichen Lizenzen ...

    ... ist, dass Gangster die i.a. erst gar nicht beantragen und dass die Lizenzen auch wieder entzogen werden können. Ohne Lizenzpolitik ist der Nachweis einer Straftat schwierig aber wer ohne Lizenz aufgegriffen wird, kann leicht bestraft werden (verlorene Lizenz ist kein Problem, es zählt der Datenbankeintrag). (imho)
    Wen interessiert denn so ein Wisch Papier in einer Gegend, wo es kaum Menschen gibt und noch weniger neutrale Rechtsstaatsorgane? Ist ja dort nicht gerade so wie hierzulande am Eingang vom Zoo, wo jeder brav eine Eintrittskarte kaufen muss und sonst nicht reingelassen wird. Dort geht man einfach rein. Wenn das überhaupt jemand mitkriegt, wird die lokale Polizei sich hüten, eine Auseinandersetzungen mit dem lokalen Machthaber zu riskieren, indem sie nach irgendwelchen komischen Papierstückchen fragen. Und Brasilien kann auch kaum seine gesamte Armee irgendwo auf Patrouille quer verstreut im Urwald schicken...


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