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Awá-Stamm in Brasilien: Verdrängt, bedroht, ermordet

Survival International/ Domenico PuglieseWenn Rinderzüchter, Holzfäller und Goldsucher in den Regenwald ziehen, sind die Ureinwohner die Leidtragenden. Für die Awá in Brasilien ist die Lage besonders dramatisch: Menschenrechtler berichten von Mord-Anschlägen, den Kampf um ihr Land drohen sie zu verlieren.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...829406,00.html
  1. #20

    Es

    Zitat von MrStoneStupid Beitrag anzeigen
    Für den Aufenthalt im Awá-Gebiet sollen Nicht-Awás eine staatliche Genehmigung (fälschungssicherer Ausweis und Eintrag in staatliche Datenbank) benötigen und illegaler Aufenthalt wird schwer bestraft. Wenn der Ausweis eine RFID mit hoher Reichweite enthält (Akku notwendig), kann das die Kontrolle erleichtern. Das muss natürlich von der Armee kontrolliert werden aber dürfte dann einiges bewirken. Eine Ausweisgebühr und hohe Geldstrafen für illegalen Aufenthalt können bei der Finanzierung der Maßnahme helfen. (imho)
    gibt nur eine lösung für dieses und andere Probleme.
    90% der Menschheit müssen verschwinden von der Erde, dann ist endlich ende mit diesem Ausbeutergesocks.
    Diese Menschen tun mir sehr leid. Ich bete dafür das die Täter eine gerechte Strafe bekommen.
  2. #21

    Hier geht es nicht nur um die Naturvölker

    Zitat von Trivalent Beitrag anzeigen
    Diese "Naturvölker"!
    Waren Wir nicht alle einmal "Naturvölker" die im "Einklang" mit der Natur lebten?
    Schöne "Naturromantik"!
    Nur, will Jemand zurück? Natürlich konsquent, genau so wie Anno Dunnemals!?
    Oder haben Wir es gerne, wenn wir Uns noch richtige "Naturvölker" in hermetisch abgeriegelten Resevaten halten können?
    Hin und wieder einen urigen "Zug" aus dieser jenseitigen Welt genehmigen.
    Leute werdet wach!
    Sondern um uns alle. Denn je weniger Bäume wir haben, desto kürzer wird auch unser Leben. Wir brauchen die Wälder, die Bäume, die Tiere.

    Das ganze Geld, der ganze Luxus wird uns keinen Sauerstoff zum atmen geben. Und wer nicht atmet der stirbt. So wie unsere Wälder langsam sterben. Oder wir sie sterben lassen.
  3. #22

    Zitat von Trivalent Beitrag anzeigen
    Diese "Naturvölker"!
    Waren Wir nicht alle einmal "Naturvölker" die im "Einklang" mit der Natur lebten?
    Schöne "Naturromantik"!
    Nur, will Jemand zurück? Natürlich konsquent, genau so wie Anno Dunnemals!?
    Oder haben Wir es gerne, wenn wir Uns noch richtige "Naturvölker" in hermetisch abgeriegelten Resevaten halten können?
    Hin und wieder einen urigen "Zug" aus dieser jenseitigen Welt genehmigen.
    Leute werdet wach!
    Nun, das sollten wir denen überlassen und solange es Ihnen Spaß macht...

    In einem haben Sie recht, mit "urigem Zeugs" oder so hat das nix zu tun.
    Teils leben diese ( z.B. in Irin Jaya ) ein zieml. besch... Leben.
    Hohe Sterblichkeitsrate ( vor allen unter Frauen ), viele Krankheiten
    (nein, nicht die vom bösen weißen Mann oder dem aus Java) und ein ziemlich "archaischer" Lebensrythmus lassen da recht wenig "Lebensqualität" aufkommen.
    Geändert von ( um Uhr)
    Mit schönen Grüssen aus Hamburg/Barmbek
    falls diese Nachricht ins Forum gelangt
  4. #23

    Guter Vorschlag. Jetzt pflegen Sie als

    Zitat von MrStoneStupid Beitrag anzeigen
    Für den Aufenthalt im Awá-Gebiet sollen Nicht-Awás eine staatliche Genehmigung (fälschungssicherer Ausweis und Eintrag in staatliche Datenbank) benötigen und illegaler Aufenthalt wird schwer bestraft. Wenn der Ausweis eine RFID mit hoher Reichweite enthält (Akku notwendig), kann das die Kontrolle erleichtern. Das muss natürlich von der Armee kontrolliert werden aber dürfte dann einiges bewirken. Eine Ausweisgebühr und hohe Geldstrafen für illegalen Aufenthalt können bei der Finanzierung der Maßnahme helfen. (imho)
    Erschwernis bitte noch ein, daß die Indianer kein Geld besitzen, die Siedler oder evtl. auch Teile der Armee womöglich "Vorteile" seitens der Holzindustrie annehmen.

    Vielleicht wäre es eine sinnvolle Maßnahme, wir täten uns zusammen und würden das Land käuflich erwerben.
    Und dann bräuchten wir als Überwacher nur noch einige gealterte Söldner, unbestechlich natürlich.
  5. #24

    eigentlich sollte es ja gerade nicht darum gehen

    Zitat von Trivalent Beitrag anzeigen
    Diese "Naturvölker"!
    Waren Wir nicht alle einmal "Naturvölker" die im "Einklang" mit der Natur lebten?
    Schöne "Naturromantik"!
    Nur, will Jemand zurück? Natürlich konsquent, genau so wie Anno Dunnemals!?
    was wir wollen. Dass das natürlich auch unter Ihre sogenannte "Naturromantik" fällt ist mir klar.
  6. #25

    Zitat von felisconcolor Beitrag anzeigen
    hier an Posts erinnern wo Brasilien als das Musterländle in Sachen Umweltschutz präsentiert wurde (Alkohol in Fahrzeugmotoren)
    Und das in Brasilien dafür ja nur normale Ackerflächen genutzt würden.
    Kurz darauf musste die brasilianische Umweltministerin zugeben
    das wohl doch mehr Urwald illegal abgeholzt worden war als sie es
    vorher zugeben wollte.
    Und nun mal dieser Artikel zur Situation in Brasilien.
    Unsere Ökos haben halt immer sauber recherchiert, bevor sie
    hier ihre Posts los gelassen haben.

    Würde mich mal interessieren wie Sie auf diesen Trichter kommen, i.e. wer hier B. als Öko Musterländle verkauft hat ?

    Also, bitte um Bsp. !

    Richtig ist das in B. prozentual mehr an Gas und Biosprit vertankt wird als in EU. Gesagt werden muss auch das der "normale" Kraftstoff dementsprechend verteuert wurde ( fast deutscher Standard ).

    B. hat gemessen seiner Grösse auch dementsprechend komplett andere Probleme.

    Aber:

    Wer importiert den in rauen Mengen Soya ( und fördert damit die Nachfrage an Anbaufläche ) und verfeuert gleichzeitig das hiesige Äquivalent in Biokraftanlagen weil das ganze so wunderbar EU subventioniert wird ?

    Wer hat sich noch bis vor kurzen ( Bayern als Bsp. ) gegen hiesige, unberührte Natur(ur)wälder gestemmt ( Forstwirtschaft ) und gleichzeitig auf alles schiessen möchte was da kreucht und fleucht ?

    Wer bekommt hier zu Lande die mediale Schnappatmung wenn Begriffe wie Wildschweine, Wolf oder Braunbärbruno fallen ?

    Und zu Guter Letzt, welches Rechtssystem bekommt "Problemstadteile" nicht in den Griff (oder fast diese überhaupt nicht an ) die nicht mal 1/10 einer einzigen brasilianischen Favela ausmachen würden ?
    Geändert von ( um Uhr)
    Mit schönen Grüssen aus Hamburg/Barmbek
    falls diese Nachricht ins Forum gelangt
  7. #26

    Leider

    Zitat von Schweijk Beitrag anzeigen
    gibt nur eine lösung für dieses und andere Probleme.
    90% der Menschheit müssen verschwinden von der Erde, dann ist endlich ende mit diesem Ausbeutergesocks.
    Diese Menschen tun mir sehr leid. Ich bete dafür das die Täter eine gerechte Strafe bekommen.
    werden die Täter nicht groß zur Verantwortung gezogen denn auch der Staat braucht diese Wirtschaftsmacht. Da wird sehr viel Geld fliessen und danach weiter abgeholzt und natürlich auch getötet.
  8. #27

    Zitat von felisconcolor Beitrag anzeigen
    hier an Posts erinnern wo Brasilien als das Musterländle in Sachen Umweltschutz präsentiert wurde (Alkohol in Fahrzeugmotoren)
    Und das in Brasilien dafür ja nur normale Ackerflächen genutzt würden.
    Kurz darauf musste die brasilianische Umweltministerin zugeben
    das wohl doch mehr Urwald illegal abgeholzt worden war als sie es
    vorher zugeben wollte.
    Und nun mal dieser Artikel zur Situation in Brasilien.
    Unsere Ökos haben halt immer sauber recherchiert, bevor sie
    hier ihre Posts los gelassen haben.

    Würde mich mal interessieren wie Sie auf diesen Trichter kommen, i.e. wer hier B. als Öko Musterländle verkauft hat ?

    Also, bitte um Bsp. !

    Richtig ist das in B. prozentual mehr an Gas und Biosprit vertankt wird als in EU. Gesagt werden muss auch das der "normale" Kraftstoff dementsprechend verteuert wurde ( fast deutscher Standard ).

    B. hat gemessen seiner Grösse aber auch dementsprechend andere Probleme.
    Aber:

    Wer importiert den in rauen Mengen Soya ( und fördert damit die Nachfrage an Anbaufläche ) und verfeuert gleichzeitig das hiesige Äquivalent in Biokraftanlagen weil das ganze so wunderbar EU subventioniert wird ?

    Wer hat sich noch bis vor kurzen ( Bayern als Bsp. ) gegen hiesige, unberührte Natur(ur)wälder gestemmt ( Forstwirtschaft ) und gleichzeitig auf alles schiessen möchte was da kreucht und fleucht ?

    Wer bekommt hier zu Lande die mediale Schnappatmung wenn Begriffe wie Wildschweine, Wolf oder Braunbärbruno fallen ?

    Und zu Guter Letzt, welches Rechtssystem bekommt "Problemstadteile" nicht in den Griff (oder fast diese überhaupt nicht an ) die nicht mal 1/10 einer einzigen brasilianischen Favela ausmachen würden ?
    Geändert von ( um Uhr)
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  9. #28

    Zitat von wohlmein Beitrag anzeigen
    Erschwernis bitte noch ein, daß die Indianer kein Geld besitzen, die Siedler oder evtl. auch Teile der Armee womöglich "Vorteile" seitens der Holzindustrie annehmen.

    Vielleicht wäre es eine sinnvolle Maßnahme, wir täten uns zusammen und würden das Land käuflich erwerben.
    Und dann bräuchten wir als Überwacher nur noch einige gealterte Söldner, unbestechlich natürlich.
    Vielleicht könnte man seitens der UN zu den vielen Tagen, der Tag der Männer, Frauen, Kinder Gänseblümchen und anderer sinnloser Gedenktage der aus Geldgier ermordeten Ureinwohner der verschiedenen Länder einführen.

    Übersprung Handlungen der Zivilisierten Welt. Möglichst noch mit nationalen Abordnungen, die dazu passende Geschichten erzählen. Das alles wird nichts verändern, aber zu einer Spendenaktion könnte es langen.

    MfG. Rainer
  10. #29

    Jaja ...

    Zitat von felisconcolor Beitrag anzeigen
    hier an Posts erinnern wo Brasilien als das Musterländle in Sachen Umweltschutz präsentiert wurde (Alkohol in Fahrzeugmotoren)
    Und das in Brasilien dafür ja nur normale Ackerflächen genutzt würden.
    Kurz darauf musste die brasilianische Umweltministerin zugeben
    das wohl doch mehr Urwald illegal abgeholzt worden war als sie es
    vorher zugeben wollte.
    Und nun mal dieser Artikel zur Situation in Brasilien.

    Unsere Ökos haben halt immer sauber recherchiert, bevor sie
    hier ihre Posts los gelassen haben.
    (und heftig Meinung gemacht haben in anderen Medien)

    nun brechen langsam die letzten Kartenhäuser zusammen.
    An diese Diskussion kann ich mich auch erinnern. Habe da kräftig mitdiskutiert.
    Wollen Sie dann vielleicht der Vollständigkeit und "sauberer Recherche" halber auch anfügen, dass sich die E10 Diskussion hauptsächlich an des deutschen Michels kranker Hysterie über durch die Gegend explodierende Motoren, in kürzester Zeit zerfressene Dichtgummis und allerlei ähnlichem vermeidlichem Unbill rieb? Wollen Sie vielleicht auch anfügen, dass ganz klar bewiesen wurde, dass Zuckerrohr zur Alkoholgewinnung in Brasilien eben NICHT im Regenwald angebaut wird, weil es da gar nicht so gerne wächst? Daran hat sich seither nichts geändert. Wollen Sie vielleicht auch anfügen, dass die - durchaus illegalen Abholzungen des sog. Regenwalds - hauptsächlich auf den boomenden Ausbau der Rinderzucht zurückzuführen sind? Was der Artikel ja auch deutlich macht ...

    Brasilien ist beileibe kein Musterländle, aber besser als sein Ruf. So zweidimensional wie Sie das darstellen, denke ich, kann man das nicht sehen. Und dann gleich mal an die eigene Nase fassen: McD is nich mehr, nur noch einheimisches Rindfleisch konsumieren, oder gleich ganz und gar sein lassen. Die Deutschen als Ökolehrer sind einfach nur noch lächerlich, siehe deutscher Wassersparirrsinn, Solarenergie-Desaster und CO2 Hysterie.
    Wenn wir schon von "Kartenhäusern" salbadern ...


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