Survival International/ Domenico PuglieseWenn Rinderzüchter, Holzfäller und Goldsucher in den Regenwald ziehen, sind die Ureinwohner die Leidtragenden. Für die Awá in Brasilien ist die Lage besonders dramatisch: Menschenrechtler berichten von Mord-Anschlägen, den Kampf um ihr Land drohen sie zu verlieren.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...829406,00.html
Sondern um uns alle. Denn je weniger Bäume wir haben, desto kürzer wird auch unser Leben. Wir brauchen die Wälder, die Bäume, die Tiere.
Das ganze Geld, der ganze Luxus wird uns keinen Sauerstoff zum atmen geben. Und wer nicht atmet der stirbt. So wie unsere Wälder langsam sterben. Oder wir sie sterben lassen.
Nun, das sollten wir denen überlassen und solange es Ihnen Spaß macht...
In einem haben Sie recht, mit "urigem Zeugs" oder so hat das nix zu tun.
Teils leben diese ( z.B. in Irin Jaya ) ein zieml. besch... Leben.
Hohe Sterblichkeitsrate ( vor allen unter Frauen ), viele Krankheiten
(nein, nicht die vom bösen weißen Mann oder dem aus Java) und ein ziemlich "archaischer" Lebensrythmus lassen da recht wenig "Lebensqualität" aufkommen.
Geändert von ( um Uhr)
Mit schönen Grüssen aus Hamburg/Barmbek
falls diese Nachricht ins Forum gelangt
Erschwernis bitte noch ein, daß die Indianer kein Geld besitzen, die Siedler oder evtl. auch Teile der Armee womöglich "Vorteile" seitens der Holzindustrie annehmen.
Vielleicht wäre es eine sinnvolle Maßnahme, wir täten uns zusammen und würden das Land käuflich erwerben.
Und dann bräuchten wir als Überwacher nur noch einige gealterte Söldner, unbestechlich natürlich.
Würde mich mal interessieren wie Sie auf diesen Trichter kommen, i.e. wer hier B. als Öko Musterländle verkauft hat ?
Also, bitte um Bsp. !
Richtig ist das in B. prozentual mehr an Gas und Biosprit vertankt wird als in EU. Gesagt werden muss auch das der "normale" Kraftstoff dementsprechend verteuert wurde ( fast deutscher Standard ).
B. hat gemessen seiner Grösse auch dementsprechend komplett andere Probleme.
Aber:
Wer importiert den in rauen Mengen Soya ( und fördert damit die Nachfrage an Anbaufläche ) und verfeuert gleichzeitig das hiesige Äquivalent in Biokraftanlagen weil das ganze so wunderbar EU subventioniert wird ?
Wer hat sich noch bis vor kurzen ( Bayern als Bsp. ) gegen hiesige, unberührte Natur(ur)wälder gestemmt ( Forstwirtschaft ) und gleichzeitig auf alles schiessen möchte was da kreucht und fleucht ?
Wer bekommt hier zu Lande die mediale Schnappatmung wenn Begriffe wie Wildschweine, Wolf oder Braunbärbruno fallen ?
Und zu Guter Letzt, welches Rechtssystem bekommt "Problemstadteile" nicht in den Griff (oder fast diese überhaupt nicht an ) die nicht mal 1/10 einer einzigen brasilianischen Favela ausmachen würden ?
Geändert von ( um Uhr)
Mit schönen Grüssen aus Hamburg/Barmbek
falls diese Nachricht ins Forum gelangt
Würde mich mal interessieren wie Sie auf diesen Trichter kommen, i.e. wer hier B. als Öko Musterländle verkauft hat ?
Also, bitte um Bsp. !
Richtig ist das in B. prozentual mehr an Gas und Biosprit vertankt wird als in EU. Gesagt werden muss auch das der "normale" Kraftstoff dementsprechend verteuert wurde ( fast deutscher Standard ).
B. hat gemessen seiner Grösse aber auch dementsprechend andere Probleme.
Aber:
Wer importiert den in rauen Mengen Soya ( und fördert damit die Nachfrage an Anbaufläche ) und verfeuert gleichzeitig das hiesige Äquivalent in Biokraftanlagen weil das ganze so wunderbar EU subventioniert wird ?
Wer hat sich noch bis vor kurzen ( Bayern als Bsp. ) gegen hiesige, unberührte Natur(ur)wälder gestemmt ( Forstwirtschaft ) und gleichzeitig auf alles schiessen möchte was da kreucht und fleucht ?
Wer bekommt hier zu Lande die mediale Schnappatmung wenn Begriffe wie Wildschweine, Wolf oder Braunbärbruno fallen ?
Und zu Guter Letzt, welches Rechtssystem bekommt "Problemstadteile" nicht in den Griff (oder fast diese überhaupt nicht an ) die nicht mal 1/10 einer einzigen brasilianischen Favela ausmachen würden ?
Geändert von ( um Uhr)
Mit schönen Grüssen aus Hamburg/Barmbek
falls diese Nachricht ins Forum gelangt
Vielleicht könnte man seitens der UN zu den vielen Tagen, der Tag der Männer, Frauen, Kinder Gänseblümchen und anderer sinnloser Gedenktage der aus Geldgier ermordeten Ureinwohner der verschiedenen Länder einführen.
Übersprung Handlungen der Zivilisierten Welt. Möglichst noch mit nationalen Abordnungen, die dazu passende Geschichten erzählen. Das alles wird nichts verändern, aber zu einer Spendenaktion könnte es langen.
MfG. Rainer
An diese Diskussion kann ich mich auch erinnern. Habe da kräftig mitdiskutiert.
Wollen Sie dann vielleicht der Vollständigkeit und "sauberer Recherche" halber auch anfügen, dass sich die E10 Diskussion hauptsächlich an des deutschen Michels kranker Hysterie über durch die Gegend explodierende Motoren, in kürzester Zeit zerfressene Dichtgummis und allerlei ähnlichem vermeidlichem Unbill rieb? Wollen Sie vielleicht auch anfügen, dass ganz klar bewiesen wurde, dass Zuckerrohr zur Alkoholgewinnung in Brasilien eben NICHT im Regenwald angebaut wird, weil es da gar nicht so gerne wächst? Daran hat sich seither nichts geändert. Wollen Sie vielleicht auch anfügen, dass die - durchaus illegalen Abholzungen des sog. Regenwalds - hauptsächlich auf den boomenden Ausbau der Rinderzucht zurückzuführen sind? Was der Artikel ja auch deutlich macht ...
Brasilien ist beileibe kein Musterländle, aber besser als sein Ruf. So zweidimensional wie Sie das darstellen, denke ich, kann man das nicht sehen. Und dann gleich mal an die eigene Nase fassen: McD is nich mehr, nur noch einheimisches Rindfleisch konsumieren, oder gleich ganz und gar sein lassen. Die Deutschen als Ökolehrer sind einfach nur noch lächerlich, siehe deutscher Wassersparirrsinn, Solarenergie-Desaster und CO2 Hysterie.
Wenn wir schon von "Kartenhäusern" salbadern ...