" Einen Herkunftsnachweis über die gesamte Wertschöpfungskette zu führen, sei aber "weder organisatorisch leistbar noch wirtschaftlich vertretbar". Das ist einfach falsch. Aufgrund der Wiederverwertungsrichtlinien (Richtlinie 2000/53/EG über Altfahrzeuge) werden heute schon bis auf die dritte oder vierte Ebene der Lieferkette in der Autoindustrie Produktdaten gesammelt und damit nebenbei auch ein Herkunftsnachweis erzeugt. Stichwort IMDS. Das funktioniert normalerweise so, dass ein Lieferant, der diese Daten nicht liefert, in der Qualitätsbeurteilung abgestuft wird. Dieser Druck wird dann die Kette runter durchgereicht. Den Urspung z,B, des Chroms der Legierung einer Schraube kann man problemlos mittels dieses bereits bestehenden Prozesses erfassen. Wenn man denn will. Man müsste nur das bestehende System um ein paar Datenfelder erweitern.
Antworten / Zitieren


