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Autozulieferer: Studie beklagt Verletzungen des Menschenrechts

Getty ImagesEs ist ein Armutszeugnis für die Autoindustrie: In einer umfassenden Studie beschreiben Kirchenorganisationen und das Global Policy Forum Menschenrechtsverletzungen und Umweltverbrechen von Zulieferern - und geben Konzernen wie Daimler und BMW dafür die Mitschuld.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...855604,00.html
  1. #1

    Schmarrn

    " Einen Herkunftsnachweis über die gesamte Wertschöpfungskette zu führen, sei aber "weder organisatorisch leistbar noch wirtschaftlich vertretbar". Das ist einfach falsch. Aufgrund der Wiederverwertungsrichtlinien (Richtlinie 2000/53/EG über Altfahrzeuge) werden heute schon bis auf die dritte oder vierte Ebene der Lieferkette in der Autoindustrie Produktdaten gesammelt und damit nebenbei auch ein Herkunftsnachweis erzeugt. Stichwort IMDS. Das funktioniert normalerweise so, dass ein Lieferant, der diese Daten nicht liefert, in der Qualitätsbeurteilung abgestuft wird. Dieser Druck wird dann die Kette runter durchgereicht. Den Urspung z,B, des Chroms der Legierung einer Schraube kann man problemlos mittels dieses bereits bestehenden Prozesses erfassen. Wenn man denn will. Man müsste nur das bestehende System um ein paar Datenfelder erweitern.
  2. #2

    Nett.

    " Indirekt geben die Hilfswerke Autokonzernen wie Daimler und BMW Mitschuld an solchen Missständen. "

    Da es sich um Autobau im Autoland Indien handelt, wie wäre es denn, die Schuld Tata oder Mahindra zu geben, oder gar den Stahlproduzenten, wie Mittal, die schließlich auch Stahl für Nicht-Autos produzieren?
  3. #3

    Zitat von Tevje Beitrag anzeigen
    " Indirekt geben die Hilfswerke Autokonzernen wie Daimler und BMW Mitschuld an solchen Missständen. "

    Da es sich um Autobau im Autoland Indien handelt, wie wäre es denn, die Schuld Tata oder Mahindra zu geben, oder gar den Stahlproduzenten, wie Mittal, die schließlich auch Stahl für Nicht-Autos produzieren?
    Genau.
    Überhaupt sollten die Reisbauern froh sein, dass Daimler und BMW ihr Land bebauen. Wer braucht schon Reis, wenn man in einer so schönen deutschen Fabrik arbeiten darf.


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