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Autoshow Peking 2012: Da hat es Boom gemacht

Jürgen PanderLängst ist China das gelobte Land der Autoindustrie, mit im Schnitt zweistelligen Wachstumsraten das Eldorado der Branche. Entsprechend groß ist der Auftrieb auf der diesjährigen Peking Autoshow. Vor allem die deutschen Hersteller profitieren vom Boom. Ein Messerundgang.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...829187,00.html
  1. #10

    In dem Peking, in dem ich mich befinde regnet es seit ein paar Tagen. Und da scheint ja dann in Deutschland, dem Land des Maßes der Dinge, ja auch nur die Sonne hinter den Wolken. In den Tagen und Wochen vorher, in denen die Sonne schien, konnte man sehr sehr viele auf Elektro umgerüstete Mofas sehen. Sie auch? Ebenfalls präsentieren die Chinesen auch viele Elektrofahrzeuge, die mit ihrem weltweiten Reichwweitenproblemen es natürlich in einer 20 Mio. Einwohner-Stadt nicht einfacher haben als in Wuppertal. Viel Spaß noch bei Ihren Automobil-Texter-seminaren und besten Gruß von der Messen (hab heute morgen von der Innenstadt zur Messe nur eine Stunde gebraucht).
  2. #11

    Zitat von Jonny_C Beitrag anzeigen
    und SUVs sind richtig praktische Autos
    Das habe ich noch nie verstanden. Grosse Reifen, hohe Ladekante, hoher Verbrauch, und trotzdem nicht mehr Platz drin als in nem Van oder Minibus.

    Ich raufe mich hin und wieder mit den Amis in deren Netzforen, und da wird auch immer von den Pickup-Trucks (Natürlich immer Sechszylinder mit Riesenreifen) geschwärmt und keiner kann mir erklären was so ein Truck nun besser kann als ein Sprinter oder VW Transporter.
    Klar, Truck und SUV sehen martialischer aus. Aber sonst?
  3. #12

    ...ein Stück Science Fiction-Weltraumschrott aus den 80ern, besonders mit dem albernen Vieleck-Thema. Nie und nimmer kommt das so auf die Straße.

    Mag ja sein, dass Lambo früher mal Trecker gebaut hat, aber das machen andere inzwischen besser. Dorthin muss man nicht zurückkehren. Rindvieh hin oder her.
  4. #13

    Natürlich immer Sechszylinder mit Riesenreifen

    Zitat von Antares42 Beitrag anzeigen
    Das habe ich noch nie verstanden. Grosse Reifen, hohe Ladekante, hoher Verbrauch, und trotzdem nicht mehr Platz drin als in nem Van oder Minibus.

    Ich raufe mich hin und wieder mit den Amis in deren Netzforen, und da wird auch immer von den Pickup-Trucks (Natürlich immer Sechszylinder mit Riesenreifen) geschwärmt und keiner kann mir erklären was so ein Truck nun besser kann als ein Sprinter oder VW Transporter.
    Klar, Truck und SUV sehen martialischer aus. Aber sonst?
    Sind das Amis aus Bad Segeberg oder Pullman City? Ich frag nur, weil ein richtiger Pickup hat einen V8.
    Und jeder der sich ansatzweise mit der Materie auskennt, wuerde einen Sprinter oder VW Transporter (den es in den USA nicht gibt...) niemals zur Arbeit auf der Farm heranziehen.
  5. #14

    entschuldigung

    Zitat von mauimeyer Beitrag anzeigen
    Die Chinesen werden merken, daß man auch Individualverkehr organisieren kann und muß. Auf der ganzen Welt hat das Auto einen Siegeszug erlebt. Sicher auch als Statussymbol. Aber als Gerät für die freie Streckenwahl, die freie wahl über Mitfahrer, die Freiheit wann man fährt. Wenn nun Kretie und Pletie Auto fahren wollen, dann wird es eben eng. Wollen Sie bestimmen, wer fährt, wer fahren darf? Über zugewiesenen Platz für Geld und die Spritpreise regelt sich das Ganze von selbst. Nur das dann viele wieder mit dem Fahrrad fahren müssen.
    Vielleicht sind Sie zu jung, um sich zu erinnern, mit welchen abendteuerlichen Kabinenrollern sich die Menschen nach dem Krieg die individuelle Mobilität gesichert haben. Zehn bis elf Monatsgehälter für so eine Isetta. Nicht mal die kleine Mörderrepublik (DDR) hat diesen Drang bremsen können und ihren Gefängnisinsassen wenigstens den Trabi gelassen. Ja - in Megastädten ist die U-Bahn ein Ausweg. Aber nur bei strikter Kontrolle wegen Vandalen und Schlägern!
    ... aber richtig und vollständig lesen hilft schon sehr:
    ich schrieb nicht "unsinn individualverkehr" sondern unsinn automobiler individualverkehr".
    es gibt viele denkbare formen des individualverkehrs, die all die freiheiten bieten, die Sie so hoch schätzen, und beileibe nicht die irrationalerweise in kauf genommenen (& zu bezahlenden) folgen zeitigen, die ich aufzählte. Vom öffentlichen personenverkehr habe ich dann nochnicht mal angefangen zu sprechen. Von verkehrsnotwendigkeiten oder konzepten zur verkehrsvermeidung / -reduzierung ebenfalls nicht. Zum bereich sachverkehr und verkehrs-verkehr habe ich auch nichts gesagt. Und eine grudsätzliche philosophische diskussion zum thema mobilität habe ich auch nicht angetreten.

    Das automobil von heute ist diebstahl an der zukunft.
    Und es soll sich dann auch niemand rausreden, er hätte "von nichts gewusst". Dabei muss man sich noch nicht malsonderlich klug machen, ein wenig selbst nachdenken hilft da ungemein.

    Und an das märchen von der selbstregelung glauben Sie doch nicht wirklich allen ernstes? Oder warum glauben Sie, gibt es KfZ- und mineralölsteuern, pendlerpauschale, verdient ein autobauer mehr als ein schwerstbehindertenpfleger, fahren nachts um 2 uhr in Köln keine busse und straßenbahnen aber dafür taxis, oder bekommen minister et.al. "dienstwagen" zusätzlich zu ihrem bundesbahn-freifahrtschein, werden milliardenschwere autostraßenbauprojekte locker durchgewunken während 7 mio Hartz4er monatelang um 5 euro anpassung ihres existenzminimums entgegen eines verfassungsgerichtsurteils betrogen werden ???
    Da regelt sich gar nichts selbst.

    Ihre Isetta-romantik sei Ihnen ja gegönnt, wahrscheinlich wussten Sie bzw. wahrscheinlich Ihre eltern es halt nicht besser und waren nach dem verbrochenen krieg nur allzu dankbar, den american way of life nachäffen zu dürfen anstatt auf heller und pfenning und leid für leid für tod, folter, vergewaltigung, zerstörung, kunstvernichtung, verstümmelung, vergasung, raub, diebstahl, geradestehen und verantwortung übernehmen zu müssen (von höchst verständlicher rache redet hier auch noch niemand) ...


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