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Autosalon Genf 2013: Vollgas voraus - aber wohin?

Toyota 130 Premieren haben die Autohersteller für den Genfer Salon angekündigt. Unter den neuen Modellen sind verwegene Superlative - doch zukunftsweisende Konzepte fehlen ebenso wie ein klarer Trend. Denn die Branche ist verunsichert und gespalten.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/a...-a-886571.html
  1. #1

    Die Zeiten sind vorbei....

    ...wo Kunden in den entwickelten Ländern mehr als 30.000 € für eine halbwegs ausgestatteten Golf ausgeben und schon eine Wertverlust von mehr als 10.000 € erleiden, wenn sie den Neuwagen beim Händler vom Hof fahren. Dieser Effekt wird noch durch die immer kürzer werdenden Produktlebenszyklen der Hersteller verstärkt. Unsere detailverliebten Ingenieure und Vorstände packen immer mehr Technik in die Fahrzeuge, die zum großen Teil nicht Kundenrelevant ist und für die Kunden nicht mehr bereit sind, sinnlos Geld zu bezahlen. Bleiben für die Hersteller nur China bzw die BRIC Staaten, wo der Absatz noch dank Goldgräberstimmung boomt und wo alle trotz Korruption und weitreichenden Umweltverstössen, schön die Augen verschliessen. Mit Nachhaltigkeit hat das nichts zu tun. Aber die Welt und somit die Verbraucher, ändern sich.Hersteller wacht auf!
  2. #2

    monolithos

    Alles ausprobiert? Mir fiele da noch was ein: Wo bleibt der Counter Balance, der sicher auch mit BMW-Front gut aussehen würde? Oder ein Fiat 500XL mit 6 Türen ( Kofferraumklappe), bei dem man endlich mal einen Zugang zu Reihe 3 fände, ohne sich zu verrenken? Das wäre ein echter Familienknaller, Krise hin oder her. Oder ein echtes Retro vom VW T1, ein Bus ohne Schickschnack, aber mit Portaltüren, den Familien sich auch leisten können, solange sie in brauchen? Und das alles mit vernünftiger Umwelttechnik für ausreichend Power für Tempo 130 und ein bisschen mehr? Viel mehr braucht man ja nicht. Es gibt viele Autos, aber was wirklich Passendes UND Innovatives bringt keiner auf den Markt.
  3. #3

    Sich heutzutage als Privatkäufer für einen

    Neuwagen zu entscheiden, ist schlichtweg ein Dilemma. Welches Antriebskonzept muss heutzutage der Neuwagen haben, dass dieser auch in 5 oder 8 Jahren noch konform geht mit den Abgasvorschriften und steuerlich nicht in 3-5 Jahren auf Grund dessen bestraft wird ? In immer kürzeren Entwicklungszeiträumen kommen immer teuere Fahrzeuge auf den Markt, mit immer mehr uns eingeredeten "notwendigen" Schnickschnack, jetzt "notwendigerweise" Vernetzung und Internetzugang usw. Die Fahrzeuge werden nicht leichter, sondern immer schwerer und immer größer. Die Hersteller planen am Massenbedarf vorbei und haben immer noch nicht begriffen, dass sich immer weniger Bürger die teuren Fahrzeuge leisten kann und dies auch nicht mehr will, da andere Prioritäten in den Privatbudgets notwendig sind. Auch demografische Faktoren werden seitens der Industrie viel zu wenig beachtet.
    Das Dilemma ist in erster Linie eine daraus resultierende zunehmende Verunsicherung potentieller Käufer. Das Privatinvestment im Neuwagenkauf wird zunehmend infrage gestellt. Das Dilemma wird dann noch potenziert durch eine eher chaotische Vorschriftenpolitik der EU, die erheblich dazu beiträgt, Käufer.
  4. #4

    Alle Volumenhersteller entwickeln ja konsequent am EU-Markt vorbei. Bei real sinkenden Löhnen, Landflucht und geändertem Freizeitverhalten haben zu teuere Auto keinen Sinn mehr.

    Wo ist der Polo mit Standardausstattung, 60PS Maschine für 7000 Euro? Ja, bei Dacia ist er. Nur sowas ist eben keine Neuerung. Warum soll ich auch 30000 Euro ausgeben, um dann im Stau meine Hintermänner dank Rückfahrkamera anzugucken.
  5. #5

    Zitat von echo0815 Beitrag anzeigen
    Neuwagen zu entscheiden, ist schlichtweg ein Dilemma. Welches Antriebskonzept muss heutzutage der Neuwagen haben, dass dieser auch in 5 oder 8 Jahren noch konform geht mit den Abgasvorschriften und steuerlich nicht in 3-5 Jahren auf Grund dessen bestraft wird ?
    Einfach höchst Norm einhalten (Jetzt Euro6 statt nur Euro5) und man wird in den nächsten 10 Jahre kein Problem haben. Und wenn. selbst mit meinem 15 Jahre alten Euro2-Diesel war die "bestrafung" mit 300 € Steuer/Jahr verglichen mit den restlichen Fahrzeugkosten (Reparaturen, Spritkosten, Versicherung) auch nur ein posten unter vielen.

    Zitat von echo0815 Beitrag anzeigen
    Die Fahrzeuge werden nicht leichter, sondern immer schwerer und immer größer.
    Schwerer Stimmt nicht mehr. Neue Features sind oft "gramm-Artikel" bzw. reine SW. Mittlerweile sind auch viele neue Modelle leichter als ihre vorgänger. Und mit dem "immer größer". Einfach ein kleineres Modell nehmen. Ein aktueller Polo ist genausogroß wie damals der Golf I.
  6. #6

    nur mal so

    Das stimmt absolut, Fiat und Ford habe die modernsten Down Size Motoren, preiswert sind diese Autos vollausgestattet nicht. Preiswert ist nur Dacia, da ist jetzt das ESP angekommen. Man nehme mur die heutigen LED Scheinwerfer. Bei Steinschlag, schreit ob des Preises die Versicherung auf, da es keine Fremddteile gibt die Breiftasche auch. Mach ich nicht den CO Fetischismus mit ist ein guter Gebrauchter die besser Wahl. Wie lange die Down Size Knirps Motoren halten weiss doch keiner.
  7. #7

    und in sog. BRIC-Staaten funktionieren auch nur die günstigen Autos für den Mittelstand. Diese sind funkionell zu einem angemessenen Preis ausgestattet. Nicht wie bei uns, mit Optionen zu horrenden Preisen, die niemand braucht. Oder hätten Sie vor 10 Jahren für eine Trostloskiste von Golf umgerechnet 60 - 70 oder gar 86.000 DM (R Cabrio) ausgegeben? Die Preise für Autos haben sich verdoppelt, die Einkommen der gesellschaftlichen Mitte sind jedoch nicht mit gewachsen. Das ist der Grund für die Autokrise in Europa.
  8. #8

    neues ist von denen nicht zu erwarten

    Nur das alt bewährte: teure Protzschlitten für die Eliten in China und anderswo. Wenn wir nicht umlenken, wird es so weiter gehen.
  9. #9

    optional

    Was soll jemand mit einem Auto, was über 300 km/h schnell sein kann auf deutschen Straßen?
    Autos werden immer größer, schwerer und stärker. Im Sommer fahre ich im Fiat 500 l 18 PS und komme auch überall hin. Nur innerorts die Drängler, die bei 50 km/h bis auf einen Meter auffahren, auch Sonntags ohne Zeitdruck nerven. Hauptsächlich sind das junge Damen, die keine Bremswege in der Fahrschule gelernt oder begriffen haben, wie lange es braucht wenn man anhalten muss. Warum baut man nicht einfach ein leichtes Brot - und Butterauto mit einem Motor Benzin oder Diesel, einem Generator, der den Strom für zwei Antriebsmotore liefert.
    Dann entfallen Schaltung, das Getriebe mit Ausgleichsgetriebe komplett und könnten durch eine etwas stärkere Batterie kurzzeitige Elektrofahrten ermöglichen.
    Dieses Auto dürfte in Serie billig sein.








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