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Autonomes Fahren: Google-Auto erhält Straßenzulassung

DPAWer im US-Bundesstaat Nevada unterwegs ist, könnte künftig einen besonderen Verkehrsteilnehmer antreffen: das Google-Auto. Das Besondere an diesem Fahrzeug ist die Fähigkeit, selbstständig fahren zu können. Erstmals wurde ein autonomer Wagen für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...831920,00.html
  1. #10

    Ideal für Carsharing und Autodiebe

    Man ruft an, das Auto kommt, lässt sich wo auch immer hinfahren, und kann es dann wieder stehen lassen, oder allein zurückfahren lassen.
    Oder man bricht es auf, sagt ihm wo es hin soll, steigt wieder aus und lässt es alein in die "Verschönerungswerkstatt" fahren.
  2. #11

    Zitat von cor Beitrag anzeigen
    Dieses Auto ist kein technisches, sondern ein juristisches Problem.

    Wer ist denn schuld, wenn das Auto einen Unfall baut? Der Fahrer oder Google?
    Wo ist das Problem?
    Den Unfallschaden bezahlt die Haftpflichtversicherung des Halters.
  3. #12

    ...

    Zitat von cor Beitrag anzeigen
    Dieses Auto ist kein technisches, sondern ein juristisches Problem.

    Wer ist denn schuld, wenn das Auto einen Unfall baut? Der Fahrer oder Google?
    Wenn die Jungs auf der sicheren Seite sein wollen, machen sie's so, wie bei den Einparkautomaten. Der Fahrer muss aufs Gas treten und ist damit grundsaetzlich schuld, wenn das Auto Mist baut.

    Allerdings haben sie dann nur den halben Benefit von dem Teil.
    Die Frage ist naemlich, wozu brauch ich dann noch 'ne Fahrerlaubnis? Und wenn ich schon soweit bin, wozu ein Auto?
    Ich koennte mir ja genausogut eins kommen lassen, wie heut ein Taxi. Die Autos waeren dann praktisch staendig auf der Strasse, nicht nur eine halbe Stunde pro Tag wie Autos heute, das wuerde also jede Menge innerstaedtische Flaechen frei machen, die bisher fuer Parkplaetze draufgegangen sind.
  4. #13

    So einfach ist es eben nicht

    Zitat von querulant_99 Beitrag anzeigen
    Wo ist das Problem?
    Den Unfallschaden bezahlt die Haftpflichtversicherung des Halters.
    Oder die Haftpflichtversicherung von Google? Spinnen wir den Gedanken mal weiter: Das Auto überfährt ein kleines Kind. Wer ist jetzt schuld? Oder sagen Sie da auch "wo ist das Problem, die Haftpflichtversicherung zahlt sowieso...."?

    Wie schon Forist vhe schrieb, gibt es ausserdem noch weitere rechtliche Fragen. Brauch ich überhaupt einen Führerschein, um ein solches Auto fahren zu können?

    Diese juristische Geschichte rund um autonome Autos ist nämlich alles andere als trivial und bisher völlig ungelöst!
  5. #14

    ..

    Zitat von vhe Beitrag anzeigen
    Wenn die Jungs auf der sicheren Seite sein wollen, machen sie's so, wie bei den Einparkautomaten. Der Fahrer muss aufs Gas treten und ist damit grundsaetzlich schuld, wenn das Auto Mist baut.
    Stimmt schon. Nur leider muss man im Verkehr auch mal anhalten. Sprich der Fahrer muss dann nochmal neu auf's Gas drücken. Dann ist es aber kein autonomes Auto mehr.
  6. #15

    ...

    Zitat von cor Beitrag anzeigen
    Stimmt schon. Nur leider muss man im Verkehr auch mal anhalten. Sprich der Fahrer muss dann nochmal neu auf's Gas drücken. Dann ist es aber kein autonomes Auto mehr.
    Soweit ich weiss, faehrt das Auto solange der Fahrer auf das Gas tritt.

    Piloten haben ein aehnliches Problem. Standardsituationen fliegt das Flugzeug ja mittlerweile fast selber. Und damit die Piloten das fliegen nicht verlernen, absolvieren sie -zig Simulatorfluege pro Jahr. Und selbst das scheint nicht immer zu reichen.

    Fuer Autofahrer muesste man vermutlich was aehnliches einfuehren, was voellig utopisch ist.
    -> Der Hersteller haftet und die Haftpflichtversicherung dafuer zahlt der Kunde? Dann triezt der Versicherer den Hersteller, dass er seine SW richtig in den Griff bekommt und Autos sind unterschiedlich teuer im Unterhalt, je nachdem, wie ausgereift der Autopilot des Autos ist.
  7. #16

    Sicherer als heute

    Zitat von cor Beitrag anzeigen
    Oder die Haftpflichtversicherung von Google? Spinnen wir den Gedanken mal weiter: Das Auto überfährt ein kleines Kind. Wer ist jetzt schuld? Oder sagen Sie da auch "wo ist das Problem, die Haftpflichtversicherung zahlt sowieso...."?
    Solange nicht zu viele Kinder von autonomen wagen überfahren werden sehe ich das Problem nicht.
    Es ist ja nicht so als wenn Menschliche Autofahrer perfekt wären und da haftet auch die Versicherung des Fahrzeughalters nicht des Fahrzeugführers an sich.
    Solange sie keine Höhere Unfallrate als von organsäcken gefahrene Fahrzeuge haben oder meiner meinung nach auch eine festgeschriebene Unfallrate von 30% unter der von organisch gesteuerten Fahrzeuge haben ist doch alles besser als jetzt oder? Wenn die Unfallraten zu hoch sein sollten werden die Versicherungen sich schon weigern solche Fahrzeuge zu versichern alleine aus Eigeninteresse.
  8. #17

    Klasse

    Wenn das wirklich so funktioniert, wie der Text es verkauft, autonomes fahren in normalem Stadtverkehr, dann her damit, will ich als Pendler und Vielfahrer auch haben.
  9. #18

    oh gott...

    ...und alle meine Fahrten werden dann automatisch bei G+ in meinem Profil angezeigt und natürlich auch in meiner Fratzenbuch Timeline und - natürlich nur bei Vorliegen entsprechender Voraussetzungen - gerne auch an das FBI, den BND oder das BKA übermittelt sowie an mein Finazamt, meinen Arbeitgeber und meine Krankenversicherung... :(

    Also so toll das als Konzept für den OPNV wäre: Google-Auto: nein Danke... ;)
  10. #19

    Wunderbar

    endlich können Autos selbständig navigieren, bremsen und beschleunigen. Das wir den Verkehr auf Überlandstrassen wesentlich flüssiger machen und Staus vermeiden helfen.


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