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Autonomes Auto: Der Mensch denkt, das Auto lenkt

AutoNOMOSRund um den Globus ist ein stiller Wettkampf entbrannt: Welches Forscher-Team entwickelt als erstes ein selbstständig fahrendes Auto? Ziemlich weit vorn liegt dabei die FU Berlin: Ihr neues Selbstfahrzeug kann sogar Ampeln erkennen - dabei ist die Technik deutlich günstiger als noch beim Vorgänger.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/f...-a-855918.html
  1. #140

    Zitat von pussinboots Beitrag anzeigen
    Man lässt tatsächlich für einen einzigen Bus den restlichen Verkehr warten.
    Noch besser ist es da wo es Busspuren gibt. Der Bus überholt die wartenden PKW und hat sofort grün, wenn er an der Kreuzung angekommen ist.
    Jap, ist eigentlich recht üblich geworden und wird immer verbreiteter. Wo es sie gibt, auch bei Strassenbahnen.
    Sinn ist, den öffentlichen Nahverkehr weitestmöglich zu bevorteilen und effizienter zu gestalten. Soll den innerstädtischen PKW-Verkehr verringern, indem mehr aufgrund Zeitvorteil doch ÖPNV nutzen.
    Obs wirklich klappt? Hab ich noch keine verlässliche Studie mit vorher-nachher zu gesehen.
  2. #141

    Ich-AG

    Zitat von lezel Beitrag anzeigen
    Nur soweit Sie das wünschen.

    Für mich ist die Möglichkeit, mich überflüssig zu machen,
    regelmäßig mit einem Gewinn an Freiheit verbunden.
    Stellen Sie sich vor, Sie haben ein solches Auto und das ist als Taxi angemeldet. Sie gehen also morgens zu Ihrem Auto und sagen:
    "Sei bitte um 19:30 wieder hier, denn da will ich in die Oper. Und wenn Du tanken musst, nimm die billigste Tankstelle, aber fahre nicht nach Polen. Tschüß, schönen Arbeitstag."

    Abends kommt das Auto heim, Ihr Kontostand weist einen Umsatz von 200,- Euronen aus, Sie steigen ein und fahren mit Ihre Frau in die Oper. Ein Traum. Den Tag haben Sie zuhause auf dem Balkon verbracht oder vor dem PC, je nach Neigung.
  3. #142

    Nachdem meine gestrige Antwort im SPON-Nirvana...

    untergegangen ist, noch mal eine Kurzfassung.

    Zitat von Flari Beitrag anzeigen
    Nebenbei stellen die inzwischen in Betrieb befindlichen autarken Fahrzeuge eine vorhandene Technologie dar und sind also dem Forschungslabor entwichen.
    Darum ging es mir überhaupt nicht. Uns können hier von der praktischen Seite nur Dinge interessieren, die in Deutschland, also der EU passieren. Hier bräuchte eine allgemeine Zulassung autonom agierender Fahrzeuge eine gesetzliche Basis. Wegen der unterschiedlichen Interessen der Länder und wegen der vielen beteiligten Parlamente und Gremien, wir das mit Sicherheit ein Prozess über viele Jahre werden.

    Zitat von Flari Beitrag anzeigen
    Nebenbei arbeiten in der Forschung überwiegend Ingenieure in den massgeblichen Positionen und auch die Doktore und Profs haben diesen Grad.
    Aktuell ist die Forschung/Entwicklung soweit, dass schon seit Jahren
    Versuche auf öffentlichen Strassen stattfinden und ein weiterer Staat (ich meine, in anderen US.Staaten schon eher?) extra eine Gesetzesänderung ausserhalb einer Sondergenehmigung beschlossen hat.
    Ich kenne aus eigener beruflicher Erfahrung der letzten 40 Jahre die Zusammensetzung der Gruppen in Forschung und industrieller Entwicklung und traue den Leuten einiges zu, auch wenn es in grösseren Umfeldern viele Reibungsverluste gibt. Wie oben aber schon angeführt, helfen uns hier in Europa die Kalifornischen Genehmigungen wenig.

    Zitat von Flari Beitrag anzeigen
    Da sich in D der Fahrzeugbestand in D nicht einmal in 15 Jahren kpl. austauscht, sollten Sie Ihre Aussage bzgl. der Alltagsumsetzung nicht unbedingt an dem Punkt solcher Entwicklungen festmachen.
    Im Prinzip haben Sie damit zwar recht, aber 15 Jahre sind für Europäische Gesetzgebungen und deren Umsetzung eher ein kurzer Zeitraum.

    Zitat von Flari Beitrag anzeigen
    Forschung und aktuelle Nutzung ist kein Widerspruch
    Völlig korrekt, aber der allgemeine Einsatz völlig autonomer Fahrzeuge bedarf komplett überarbeiteter Gesetze.

    Zitat von Flari Beitrag anzeigen
    Wow! Was intelligente Wörter...
    Sie beindrucken das Forum. Aber niemanden, der sich auskennt oder googeln (und gleichzeitig logisch denken) kann.
    Ich verstehe die Anmerkung nicht. Diese Feed-Forward-Netze sind doch sozusagen inzwischen Standard und konkurrieren in erster Linie mit SVMs. Ich sehe allerdings ein, dass im aktuellen Fall eher die juristische Seite ein Problem ist, denn die technische.

    Zitat von Flari Beitrag anzeigen
    Ops, schon 1990 gab es mal juristische Probleme? Da müssen wir ja jetzt wirklich ganz vorsichtig sein.
    1970-80! - "Vorsichtig" ist nicht der richtige Ausdruck, "Gewarnt" wäre besser. Damals dauerte es viele Jahre bis die Gesetzgeber in Deutschland eine Antwort auf ein Problem gefunden hatten.

    Zitat von Flari Beitrag anzeigen
    Und eine Quelle für Ihre "Ausschmückungen" haben Sie auch?
    Was für Ausschmückungen? - Ich habe nur ein paar Punkte genannt, die ich in 40 Jahren in der Software-Entwicklung selber erlebt habe. Mit den Maschnenlerntechniken habe ich aktuell selber zu tun, allerdings ist das hier kein Dikussionsthema. Informationen zu all diesen Dingen gibts auch im Web.
  4. #143

    Vorher vorher

    Zitat von Onkel Uwe Beitrag anzeigen
    Jap, ist eigentlich recht üblich geworden und wird immer verbreiteter. Wo es sie gibt, auch bei Strassenbahnen.
    Sinn ist, den öffentlichen Nahverkehr weitestmöglich zu bevorteilen und effizienter zu gestalten. Soll den innerstädtischen PKW-Verkehr verringern, indem mehr aufgrund Zeitvorteil doch ÖPNV nutzen.
    Obs wirklich klappt? Hab ich noch keine verlässliche Studie mit vorher-nachher zu gesehen.
    Studien kenne ich auch keine. Gefühlt bringt es nicht viel, weil der Bus dann doch irgendwann wieder im PKW-Stau mit rumsteht.
    Ja, man versucht hier den ÖPNV zu beschleunigen, ist aber halt aufgrund der vielen Parkhäuser, die man gleichzeitig in die Innenstadt gebaut hat, nicht so einfach. Es fehlt einfach an Nägeln mit Köpfen :-)
    Zum Gruß


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