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Automobilindustrie: EU will Grenzwerte für CO2-Austoß senken

DPADie EU-Kommission will strengere Standards für den CO2-Ausstoß von Autos vorschlagen. Der Entwurf soll im kommenden Monat veröffentlicht werden. Auch sind genauere Angaben beim Spritverbrauch geplant.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...837429,00.html
  1. #10

    Augenwischerei und Lobbyismus

    Was sollen eigentlich diese beiden Sätze aussagen?

    Einige Industrievertreter glauben, dass die neuen Vorgaben die Branche herausfordern werden. Andere Kenner gehen davon aus, die Ziele seien umsetzbar und würden den Wettbewerb in der Automobilindustrie aufheizen.
    Es ist eher unwahrscheinlich, dass durchschnittlich 95 g in 2020 erreichbar sind. Dazu müssten die Konsumenten ihre Kaufverhalten drastisch ändern (extrem unwahrscheinlich) oder massiv auf pseudo-umweltfreundliche Technologien (Elektroauto) umgeschwenkt werden, was dann den Schadstoffausstoß nur noch vergrößert und in's Kraftwerk verlagert und das Auto stark verteuert.

    Durchschnittswerte sind aber für die Umwelt ohnehin wirkungslos, wirksam ist nur der absolute Verbrauch, also die wirklich verbrauchte Energie auf real gefahrener Strecke. Über deren Besteuerung könnte die Umweltbelastung direkt gesteuert werden, aber das ist offensichtlich nicht gewünscht. Gewünscht ist Augenwischerei mit Durchschnittswerten, um einerseits bestimmte Technologien zu pushen und andererseits bestimmte Hersteller zu fördern.
  2. #11

    Super...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die EU-Kommission will strengere Standards für den CO2-Ausstoß von Autos vorschlagen. Der Entwurf soll im kommenden Monat veröffentlicht werden. Auch sind genauere Angaben beim Spritverbrauch geplant.

    EU will Grenzwerte für CO2-Austoß senken - SPIEGEL ONLINE
    ...das hilft hauptsaechlich der franzoesischen und italienischen Automobilindustrie. Freue mich schon auf die kuenftige EU- WirtschaftsreGIERung in der die Deutschen sicherlich NIE zu den Gewinnern zaehlen werden.

    Naja, wenigstens die deutschen Sozialneider und die die der Ersatzreligion CO2 freuen koennen sich jetzt mal wieder ordentlich freuen. Und natuerlich der Staat, dank dem (kuenftigen) CO2-Ablasshandel wird ihm das auch ordentlich Mehreinnahmen bringen.
  3. #12

    Angesichts der Tatsache, daß eine "moderner" Mittelklassewagen wie vor 20-30 Jahren um die 8-10 Liter auf 100km benötigt, ist eine Senkung auf 95g nicht realisierbar. Oder meinen die Aktivisten, daß ab nächstes Jahr nur noch Fahrzeuge der Smart-Klasse als Ersatz gekauft werden?
  4. #13

    Eindimensionale Sicht

    Zitat von BeitragszahlerwiderWillen Beitrag anzeigen
    Angesichts der Tatsache, daß eine "moderner" Mittelklassewagen wie vor 20-30 Jahren um die 8-10 Liter auf 100km benötigt, ist eine Senkung auf 95g nicht realisierbar. Oder meinen die Aktivisten, daß ab nächstes Jahr nur noch Fahrzeuge der Smart-Klasse als Ersatz gekauft werden?
    Was hat denn der Gesetzgeber in den letzten 20-30 Jahren von den Autobauern verlangt? CO2 reduktion? NEin - Schadstoffreduktion und mehr Sicherheit.
    Gegenüber ihrem 20-30 Jahre alten Fahrzeug ist der heutige Schadtstoffausstoß um über 98% gesunken und man steigt heute nach Unfällen leicht benommen aus dem Auto, bei denen vor 20 Jahren der Leichenwagen gekommen wäre. All das ist aber nicht zum energetischen Null-Tarif zu haben gewesen. Abgasreinigung kostet Energie und Sicherheit treibt den Verbrauch über Gewicht und Form.
  5. #14

    Ich verstehe schon...

    die Idee hat was: "...den Spritverbrauch von Autos künftig realistischer angeben zu lassen".
    Ich wüsste auch schon, wie man das hinbringt, ohne dass man sich - wie bei der jetzigen Methode - der Trickserei beschuldigen lassen zu müssen.
    Wie? Ganz einfach: gemessen wird der Verbrauch des PARKENDEN AUTOS!
    Und siehe da, dann schafft auch ein VW Touareg die 3-Liter-Klasse.
    Also ich finde, da tun sich wieder ganz gute Chancen auf.
  6. #15

    Aua, da haben Sie aber den Punkt erwischt!

    Sie meinten ein Erfolg der "Lobbygruppen der südeuropäischen Automobilindustrie"?
    Zitat von andy69 Beitrag anzeigen
    Aber soweit denkt der Durchschnitts-Gutmensch leider nicht...
    Da spielt es auch keine Rolle das Öko Liebling Toyota mehr Geländewagen und Pickups baut als Benz & co. zusammen.
    Auf allem, was aus Deutschland kommt rumzudreschen ist schliesslich auch eine Weltanschauung.
    Ja, lassen Sie denen doch auch mal was - oder sind Sie nicht für "fairen Wettbewerb"?
    Der Clou der Effizienzklasse geht dafür ganz eindeutig an die 20 bis 30-Liter-Verbraucher aus Deutschland (ko-Label sortiert Neuwagen in Effizienzklassen: Schwere Autos im Vorteil - autobild.de)
  7. #16

    Leistungswahn

    95g/100km im Durchschnitt in 2020. Ist ja fein, aber was ist Durchschnitt? Ein 100PS-Auto? Wieviel darf dann eins mit 300PS, 150g, 200g? Ausserdem, in unserem Land hat ein Durchschnittsauto erheblich mehr PS als in Spanien oder Irland.

    Das Problem, das ein Durchschnittsauto heute kaum weniger verbraucht als vor 20 Jahren liegt doch darin begründet, das dieses Durchschnittsauto heute sicher 30% mehr Leistung erbringt. Jedes Mittelklasseauto heutzutage hat doch 150, 200 PS, und selbst Kompaktwagen meist über 100. Vor 20 Jahren waren 100 PS Mittelklasse, und 200 PS Oberklasse.
  8. #17

    schade

    es verschlaegt mir die sprache, dass die CO2 luege hier grundlage einer diskussion ist. das scheint hier niemand zu hinterfragen.
  9. #18

    Zitat von Direwolf Beitrag anzeigen
    Was hat denn der Gesetzgeber in den letzten 20-30 Jahren von den Autobauern verlangt? CO2 reduktion? NEin - Schadstoffreduktion und mehr Sicherheit.
    Gegenüber ihrem 20-30 Jahre alten Fahrzeug ist der heutige Schadtstoffausstoß um über 98% gesunken und man steigt heute nach Unfällen leicht benommen aus dem Auto, bei denen vor 20 Jahren der Leichenwagen gekommen wäre. All das ist aber nicht zum energetischen Null-Tarif zu haben gewesen. Abgasreinigung kostet Energie und Sicherheit treibt den Verbrauch über Gewicht und Form.
    Träumen Sie ruhig weiter! Schauen Sie sich mal einen Mercedes W124 Bj. 1985 mit G-Kat, Airbag und ABS an. Wog damals ca. 1200 kg und kostete 17T€. Und dann schauen Sie mal, wie sicher vergleichbar teure und schwere PKW heute sind...da hat sich fast nichts geändert!
    Aber wer die Märchen der Werbung glaubt...
  10. #19

    Zitat von Direwolf Beitrag anzeigen
    Was hat denn der Gesetzgeber in den letzten 20-30 Jahren von den Autobauern verlangt? CO2 reduktion? NEin - Schadstoffreduktion und mehr Sicherheit.
    Gegenüber ihrem 20-30 Jahre alten Fahrzeug ist der heutige Schadtstoffausstoß um über 98% gesunken und man steigt heute nach Unfällen leicht benommen aus dem Auto, bei denen vor 20 Jahren der Leichenwagen gekommen wäre. All das ist aber nicht zum energetischen Null-Tarif zu haben gewesen. Abgasreinigung kostet Energie und Sicherheit treibt den Verbrauch über Gewicht und Form.
    Träumen Sie ruhig weiter! Schauen Sie sich mal einen Mercedes W124 Bj. 1985 mit G-Kat, Airbag und ABS an. Wog damals ca. 1260 kg und kostete ca. 19T€:
    http://mobilverzeichnis.de/pdf/Merce..._PL_3_1989.pdf

    Und dann schauen Sie mal, wie sicher vergleichbar teure und schwere PKW heute sind...da hat sich fast nichts geändert:
    Mercedes-Benz W124 - YouTube

    Und der Schadstoffausstoß hat sich unter dem Strich mit Sicherheit nicht mal halbiert! Aber wer von den Märchen der Werbung verblendet ist...


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