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Automatisiertes Fahren: Kein Mensch am Steuer? Ungeheuer!
DaimlerWeniger Staus, weniger Emissionen, weniger Unfälle. Wenn Computer unsere Autos steuern würden, wären viele Probleme gelöst. Das könnte schon bald der Fall sein, die dafür nötige Hardware wird bereits in viele Autos eingebaut. Dann hieße es endlich: Einsteigen, losfahren - Zeitung lesen.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/a...-a-873582.html
- #90 19.12.2012 12:46 von
Mein Gott, da ist die Technik ja heute schon weiter! Wissen Sie, wie die modernen Radar-Säulen arbeiten?
Ein solch modernes Auto hätte natürlich (Radar-)Sensoren. Mit diesen Sensoren könnte es gleichzeitig den Vordermann, alle Autos um das Fahrzeug herum und auch eventuelle Fußgänger und sonstige Objekte um das Fahrzeug einzeln(!!!) beobachten. Das schaffen wir Menschen nicht annähernd. Sobald ein Objekt sich dem zu erwartenden Fahrweg des Fahrzeugs gefährlich nähert, leitet der Computer (Ausweich-)Maßnahmen ein. Der Computer weiß allerdings dann bereits, dass links neben uns ein weiteres Fahrzeug fährt, während der menschliche Autofahrer das erst beim instinktiven Ausweichen feststellt.
Außerdem könnte dieses Fahrzeug dann alle nachfahrenden Fahrzeuge über die bevorstehende Notbremsung warnen und so Auffahrunfälle beinahe gänzlich ausschließen.
Automatisches Fahren auf der Autobahn wäre für mich ein Traum. Es würden Tonnen an Kraftstoff und Nerven gespart. Wie oft erlebe ich, dass ich ein Fahrzeug überhole, anschließend von diesem Fahrzeug wiederrum überholt werde um es dann einige Zeit später wieder zu überholen. Ich fahre jedoch mit Tempomat immer gleichschnell (sofern es der Verkehr erlaubt) und möglichst weit rechts!
Dass dann alle gleich langsam fahren müssen, halte ich nicht für notwendig. Bei wenig Verkehr sollte man seine Wunschgeschwindigkeit wählen können und bei viel Verkehr werden 2 oder 3 Geschwindigkeiten vorgegeben und dann vom Fahrzeug im Verkehrsfluss selbständig gehalten. - #91 19.12.2012 12:51 von
- #92 19.12.2012 13:22 von
- #93 19.12.2012 13:43 von
- #94 19.12.2012 13:45 von
- #95 19.12.2012 13:51 von
Sie irren. Volvo ist beinahe schon so weit Fussgängererkennung jetzt für vier weitere Volvo Modelle
Nur der Lenkeingriff findet nicht statt. - #96 19.12.2012 13:51 von
... wenn Blinde von Farben reden ...
1.) Bei computergesteuerten Fahrzeugen muss die Steuerungssoftware nicht zwangsläufig im Internet hängen bzw. komplett von aussen zugreifbar sein. Das ist totaler Quatsch und hat mit der Realität nichts zu tun. Wenn überhaupt werden von aussen Parameter erwartet und ggf. von det Steuerung berücksichtigt. Am Ende muss sich solch ein System ausschließlich auf seine eigenen Sensoren verlassen können. Das ist auch der Grund warum man solche Systeme "AUTONOM" nennt.
2.) Zum Thema Carsharing: Es wird niemals möglich sein immer ein sauberes intaktes Fahrzeug zu bekommen. "Ist ja nicht meins" - Leider gehen die meisten entsprechend damit um... - #97 19.12.2012 13:57 von
- #98 19.12.2012 13:59 von
- #99 19.12.2012 14:20 von
Grins.
"Wenn beispielsweise die Fahrbahnmarkierung fehlt oder aber eine Baustelle auftaucht, gerät das System aktuell noch an seine Grenzen".
Das zeigt schon, wie amateurhaft diese Leute an solch ein Problem herangehen. Oder in welch "infantilen" Entwicklungszustand es sich befindet. D.h. nämlich, daß erprobte Techniken aus verwandten Bereichen (AGVs: Automatic Guided Vehicles; Roboterfahrzeuge ohne Fahrer) gar nicht in Betracht gezogen werden, z.B. "Teaching". Da ich selber schon vor 30 Jahren Software für AGVs entwickelt habe, auch für Systeme mit bis zu 250 Fahrzeugen, kenne ich mich in der Materie zufällig aus. Optische Erkennung (hier: Fahrbahnmarkierung) zu nehmen, erwies sich für den industriellen Einsatz von AGVs als zu ungenau. Und das, obwohl man regelmäßigen Wartungsaufwand (sprich: Erneuerung der Markierungen) vorsehen konnte. Wenn man also so etwas für die autom. Autosteuerung versucht, ist es auch von Vorhherein zum Scheitern verurteilt. Das größte Problem ist zudem die Unzuverlässigkeit der Steuerungssoftware und der Hardware: Unsere ersten AGVs benutzten noch einen im Boden verlegten Leitdraht, auf welchem sie sich "entlangschnüffelten". War der Leitdraht nicht mehr "zu riechen", dann blieben sie einfach stehen. Die Hardwareentwickler schwörten zumindest Stein und Bein darauf. Bis ich ein Foto vom ersten Fahrzeug machte, welches in einer Kurve geradeaus gefahren war, und krampfhaft versuchte, eine Wand hinauf zu fahren :-)
Dies passierte natürlich nicht beim ersten AGV-System mit diesen Fahrzeugen, auch nicht beim 10., aber es war vielleicht das 50. System. Also nicht mehr als "Kinderkrankheit" zu bezeichnen.
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