Automatische Suchvorschläge: Australier klagt erfolgreich gegen Google

dapdSchlappe für Google vor einem australischen Gericht: Ein Mann hat erfolgreich gegen die automatischen Suchvorschläge des Unternehmens geklagt. Google droht nun eine Schadensersatzzahlung.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/a...-a-864957.html
  1. #1

    Kontraproduktiv?

    Wie machen das denn die anderen Suchmaschinenbetreiber? Google könnt man ja noch zutrauen, dass sie Sonderwünsche berücksichtigen können. Aber jeder andere Unternehmer (naja, da gibt es doch wohl noch andere :) ), kann sich das vom Personalaufwand gar nicht leisten -- mal die dauernde Gefahr die von irgendwelchen Schadensersatzansprüchen ruiniert zu werden.
    Der weitere Siegeszug von Google, der sich so was leisten kann, ist so nicht zu bremsen...
  2. #2

    Ich kann nur hoffen...

    ...dass DE und andere Länder da NICHT nachziehen. Das Netz ist ein freier Ort und Google zeichnet sich gerade durch seinen Ergebnisse optimierenden Algorithmus aus. Wenn der "kriminelle Vorfall" wichtiger ist als eine "unwichtige" Person, dann ist das nun mal so...offenbar suchen mehr Leute nach dem "Kriminellen" und wollen auch das entsprechende Ergebnis sehen.
  3. #3

    wer ein Programm entwickelt kann sich nicht auf Freiheit berufen

    Wer ein Programm entwickelt, dass Personen mit kriminellen/ehrverletzenden Bereichen in Verbindung bringt, kann sich nicht darauf berufen, dass dies ein Programm macht.
    Dann muss er einfach das Programm korrigieren.
  4. #4

    optional

    Jeder, der sich hier einseitig auf die Seite von Google schlägt, sollte sich überlegen, wie er es fände, wenn er sein eigene Name durch einen unvorteilhaften Suchvorschlag ergänzt würde, z.B. eine Straftat. Neben der grundsätzlichen Informationsfreiheit von Serviceanbietern im Internet gibt es auch noch das allgemeine Persönlichkeitsrecht. Wenn diese beiden Rechte kollidieren, wird es kompliziert.
  5. #5

    Interessant...

    Zitat von MitKohlensäure Beitrag anzeigen
    ...dass DE und andere Länder da NICHT nachziehen. Das Netz ist ein freier Ort und Google zeichnet sich gerade durch seinen Ergebnisse optimierenden Algorithmus aus. Wenn der "kriminelle Vorfall" wichtiger ist als eine "unwichtige" Person, dann ist das nun mal so...offenbar suchen mehr Leute nach dem "Kriminellen" und wollen auch das entsprechende Ergebnis sehen.
    Was haben denn ein freies Internet und ein profitorientiertes Unternehmen mit einander zutun?
    Das Internet ist keineswegs frei, auch oder gerade wegen Google.
    Sie hängen wahrscheinlich einer glorifizierenden Meinung über Google an. Google manipuliert das Netz durch undurchschaubare Suchergebnisse, wo es das nur kann nach Belieben oder besser nach der Maxime noch mehr Werbung zu verkaufen.
    Denken Sie mal an die Worte von Erik Schmudt von Google:
    "Wenn es etwas gibt, von dem Sie nicht wollen, dass Google es erfährt, dann machen Sie es besser nicht."
    Mich erinnert Ihre Meinung dazu an ein Meme:
    Internet ging heute nicht, erst mal bei Google angerufen.
  6. #6

    Zitat von sandboxer Beitrag anzeigen
    Was haben denn ein freies Internet und ein profitorientiertes Unternehmen mit einander zutun?
    Das Internet ist keineswegs frei, auch oder gerade wegen Google.
    Sie hängen wahrscheinlich einer glorifizierenden Meinung über Google an. Google manipuliert das Netz durch undurchschaubare Suchergebnisse, wo es das nur kann .....
    Was hat ein profitorientiertes Unternehmen mit freiheitnehmenden Faktoren im Netz zu tun? Inwiefern schränkt Google denn in unseren Breitengraden das Internet ein? Ein Beispiel bitte! ;)
    Wo "manipuliert" Google "das Netz" (!) mit "undurchschaubaren Suchergebnissen"?

    Tut mir leid, aber Ihr Beitrag deutet leider auf unzureichende Kenntnisse zum Thema hin bzw. schon gar "verschwörungstheoretische" Stammtischparolen, die jedoch nichts mit der Wahrheit gemein haben (ist nicht böse gemeint!!!).
  7. #7

    Unfug

    Zitat von MitKohlensäure Beitrag anzeigen
    ...dass DE und andere Länder da NICHT nachziehen. Das Netz ist ein freier Ort und Google zeichnet sich gerade durch seinen Ergebnisse optimierenden Algorithmus aus. Wenn der "kriminelle Vorfall" wichtiger ist als eine "unwichtige" Person, dann ist das nun mal so...offenbar suchen mehr Leute nach dem "Kriminellen" und wollen auch das entsprechende Ergebnis sehen.
    Würden Sie solch einen Unfug auch schreiben, wenn Sie selbst der Betroffene wären?
  8. #8

    Zitat von MitKohlensäure Beitrag anzeigen
    ...dass DE und andere Länder da NICHT nachziehen. Das Netz ist ein freier Ort und Google zeichnet sich gerade durch seinen Ergebnisse optimierenden Algorithmus aus. Wenn der "kriminelle Vorfall" wichtiger ist als eine "unwichtige" Person, dann ist das nun mal so...offenbar suchen mehr Leute nach dem "Kriminellen" und wollen auch das entsprechende Ergebnis sehen.
    Wie genau die technische Seite einer Verleumdung aussieht, ist völlig uninteressant: Tatsache ist, Leute werden mit Begriffen in Verbindung gebracht, die tatsächlich nicht existiert, s. Frau Wulff. Auch wenn noch so viele Leute das gerne so hätten.

    "Unwichtige" Personen gibt es bei Verleumdung übrigens nicht. Denken Sie daran, wenn Ihnen sowas passieren sollte.
  9. #9

    Zitat von MitKohlensäure Beitrag anzeigen
    Was hat ein profitorientiertes Unternehmen mit freiheitnehmenden Faktoren im Netz zu tun? Inwiefern schränkt Google denn in unseren Breitengraden das Internet ein? Ein Beispiel bitte! ;)
    Wo "manipuliert" Google "das Netz" (!) mit "undurchschaubaren Suchergebnissen"?
    Google passt sich etwa meinem Suchschema an und gibt mir Sachen raus, die ich früher schon mal bei Suchen angeklickt habe. Das ist auf der einen Seite bequem, auf der anderen Seite schränkt es den Suchradius ein, weil ich erst mal fünf Seite Suchergebnisse durchstöbern muss.