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Automatische Börsengeschäfte: Finanzaufsicht soll Turbo-Händler überwachen
APBinnen Sekunden verschieben sie Milliarden: Hochfrequenzhändler können mit ihren automatisch ablaufenden Programmen das Geschehen an der Börse bestimmen. Jetzt will Finanzminister Schäuble die umstrittenen Geschäfte strenger regulieren.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...841380,00.html
- #1 28.06.2012 08:07 von
- #2 28.06.2012 08:16 von
- #3 28.06.2012 08:23 von
- #4 28.06.2012 08:27 von
Zufällige Handels-Tot-Zeit
Die Idee ist gut, die Zeitspanne zu gering.
Jedes Wertpapier / Derivat, etc. sollte mit eine zufälligen Handels-Totzeit belegt werden. So was zwischen 5 und 10 Minuten erschiene mir angemessen.
Dem Hochgeschwindigkeits- / Turbo-Trading könnte man so wirksam einen Riegel vorschieben.
Machen! - #5 28.06.2012 08:29 von
Zustimmung. Was soll es bringen, wenn Computer im Millisekundentakt blitzschnell um die Wette miteinander hin- und herhandeln. Das hat volkswirtschaftlich keinerlei Nutzen, sondern richtet schlimmstenfalls noch große Schäden an, wenn es da mal zu einer Kettenreaktion kommt, in die kein Mensch schnell genug manuell eingreifen kann.
Die BWLer und Finanzzocker haben sich wahrlch zu einem faulenden, vor Eiter triefenden Krebsgeschwür dieser Gesellschaft entwickelt, das schonungslos herausgeschnitten werden muss, wenn überhaupt noch irgendeine Chance bestehen soll, diese marode, verfaulte Finanzsystem zu regulieren und halbwegs wieder in die Balance zu bringen. - #6 28.06.2012 08:33 von
- #7 28.06.2012 08:37 von
Two thumbs up!
Auch wenn der Schweizer Kollege weiter oben behauptet, ohne Regulierung seien Finanzmärkte am effektivsten, sehe ich hier hier keinen Volkswirtschaftlichen nutzen.
Wem nützt die Effektivität, und wie groß kann der maixmale Schaden sein, wenn hier nur ein falscher Eindruck über Angebot und Nachfrage erzeugt werden soll?
Dieser Artikel beschreibt die ganze Perversität des Finanzmarkt-Kapitalismusses. - #8 28.06.2012 08:39 von
alles
populismus Herr Schäuble.
Sie wollen nichts ändern , ist mir schon klar.
Führen sie das Trennbankensystem wieder ein und verbieten sie das naked shorting.
Fertig ist die Kiste.
Aber das wollen sie natürlich nicht als bezahlter Banklakaie,
verstehe schon. - #9 28.06.2012 08:39 von
Fertig? So einfach?
Es darf nur mit dem gehandelt werden, was man besitzt? Eigentum an der Sache nicht notwendig, oder doch?
Ihnen ist schon klar, dass Sie so einen Neuwagenkauf mit selbst ausgesuchter Ausstattung unmöglich machen!?
Es wird etwas gekauft, was noch nicht existiert, sondern vielleicht erst in 6 Monaten existieren wird.
Es ist nicht so einfach.
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