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Autoindustrie: Rückrufaktionen erreichen Rekord
REUTERSRückrufaktionen sind die Geißel der Autohersteller: Sie kosten Unsummen und sind verheerend für das Image. Trotzdem bekommen die Branchenriesen das Problem nicht in den Griff. Einer Studie zufolge wurden 2012 so viele Autos in die Werkstatt zurückbeordert wie noch nie.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/a...-a-883625.html
- #1 15.02.2013 13:55 von
Ja...
In Japan wird zurueckgerufen. Hier wird einfach so getan als waere man nicht schuld
- #2 15.02.2013 14:07 von
Konsequenzen?
Wann sehen die Hersteller endlich ein dass es GRENZEN gibt. Wenn ich ein Auto habe lege ich auf Qualität wert. Diese Rückrufaktionen zeigen doch nur dass so nicht weiter produziert werden kann. Billig ist nicht immer gut und das Tempo der Produktion zu forcieren ist auch nicht sinnvoll weil dadurch die Qualität leidet. Nur Zulieferer zu beschäftigen und nur noch die Koordination zu führen fördert nicht unbedingt die Qualität außerdem stellt sich die Frage wer für was verantwortlich ist. Will der Autohersteller für die Mängel seiner Zulieferer haften und seinen guten Ruf auf das Spiel setzen wenn der Zulieferer schlechte Qualität liefert? Außerdem stellt sich auch die Frage wieso soll ich in eine Vertragswerkstatt gehen wenn ich weiß dass sowieso die Produktion woanders läuft.
Ich selbst habe nur negative Erfahrungen mit Vertragswerkstätten gemacht und das leider leider von VW.
Meine kleine nicht zertifizierte Werkstatt arbeitet wesentlich ordentlicher und der Kundenkontakt ist persönlicher. - #3 15.02.2013 14:10 von
einfach..
mal generell die Qualität der Bauteile erhöhen, statt dauernd nachzubessern, ein 17 Jahre alter Opel Astra fährt iwie ohne größere Probleme, während bei den neueren Fahrzeugen nichts mehr geht, wenn man nicht pünktlich zur Werkstatt fährt...
- #4 15.02.2013 14:15 von
Beim Mercedes C Klasse ab Baujahr 2000
und später (wie lange weiß ich nicht) konnte an der Nockenwelle Öl austreten, das im schlimmsten Falle über sehr lange Zeit bis ins Steuergerät kriechen konnte. Dann war der Schaden um die 2000 Euro. Benachrichtigt wurde ich nie, sondern erfuhre das nur aus Zufall in einem Forum, dass es hierfür ein Ölstoppkabel gibt für rund 20 Euro, das mindestens eine wichtige Teilhilfe ist. Auch
die Werkstatt hat einen nie darauf aufmerksam gemacht. Sie hätte das leck nur abdichten müssen, was kein grosser Aufwand ist. So gehen manche Konzerne mit den Kunden um. - #5 15.02.2013 14:17 von
Modellzyklus
Vor Jahren hatten sich deutsche und japanische Hersteller darauf geeinigt, einen Modellzyklus von 7 Jahren für Geländewägen nicht zu unterschreiten. Kann es für andere Modelle nicht ähnlich Übereinkünfte geben? Müssen die Autos jedes Jahr fetter und elektronischer werden? Ich finde, dass die Automobilindustrie mittlerweile einen extrem hohen Qualitätsstandard erreicht hat, es wäre schade, ihn wegen dem Neuheitswahn zu beeinträchtigen.
- #6 15.02.2013 14:17 von
Klagewut
Ich denke nicht, dass die Autos schlechter geworden sind. Im Gegenteil. Das Problem ist nur, dass es derzeit En Vogue ist, bei einem Fehler sofort eine Sammelklage einzureichen.
- #7 15.02.2013 14:22 von
Die USA als Indikator für Qualitätsprobleme?
Ich glaube die USA sind ein schlechtes Beispiel. Ausländische Marken werden hier regelmäßig zum Ziel von Negativkampagnen. Davon waren neben Toyota, aja uch schon deutsche Herstellen wie Audi betroffen. Die Justiz tut ihr übriges indem "Geschädigten" horrende Summen zugesprochen werden. Da wäre ich als Hersteller auch vorsichtig. Vor allem wenn man dortzulande einige Aotofahrer bitten muss keine Fußmatten im Fahrerfußraum zu stapeln oder sich keinen Kaffee im Wohnbereich zu machen wenn man mit dem Womo über den Highway brettert.
Ansonsten behaupte ich, dass Qualität heutzutage einfach zusätzlich zu den erwähnten Ursachen viel besser gemessen wird und auch seitens der Kunden wird wesentlich sensibler reagiert. Das treibt natürlich die Statistik nach oben. - #8 15.02.2013 14:30 von
Sie haben den Artikel nicht richtig
- #9 15.02.2013 14:32 von
Manche Binsenweisheit ...
... verliert wohl nie ihren Wahrheitsgehalt, wie: "Gut Ding will Weile haben". Ich bin immer wieder erstaunt, wie oft dies unberücksichtigt bleibt und wie sehr man sich dann über die Folgen wundert.
Meistens lohnt es sich, eine Sache bis zu Ende überdacht und noch einmal kritisch draufgeschaut zu haben, bevor man loslegt und produziert.
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