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Autogramm Toyota Yaris Hybrid: Stromanschluss für alle

ToyotaSchwere Zeiten für notorische Spritpreis-Nörgler: Mit dem Yaris Hybrid liefert Toyota die Allzweckwaffe im Kampf gegen den Benzinpreis-Irrsinn. Der Kleinwagen-Stromer punktet mit guter Ausstattung, einem sensationellen Testverbrauch - und wird von den Japanern zu einem Kampfpreis angeboten.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...836068,00.html
  1. #70

    Zitat von gandalfthegreen Beitrag anzeigen
    Wieso nehmen Sie sich das Recht heraus über andere Menschen zu urteilen ob sie Autos mögen oder nicht?
    Ich habe oefters bei Filmjobs einen Prius im Leihauto-Carpool und alle HASSEN dieses Auto. Ich spreche von diesen Leuten und sonst von niemanden. Ich habe schlichtweg noch niemanden erlebt, der dieses Auto mag. Das ist alles.
    Wenn Sie das Ding moegen bleibt es Ihnen natuerlich unbenommen.

    Richtige Autos, für Entscheider, Audi A8 W12, ja habe verstanden, der fährt locker über 250km/h.
    Nein. Eher Mercedes W124.

    Solange SIE keine Ahnung von der Technik haben und nur verbreiten dass der Hybrid Müll ist,
    Ich habe nie gesagt, dass der Hybrid Muell ist. Ich habe lediglich behauptet dass ich keinen brauchen kann, da ich wenig in der Stadt fahre und mein 22 Jahre alter Vollformat-Benz bei meiner Autobahn-Reisegeschwindigkeit von 140-150 genauso sparsam ist.
    Ich weiss wie ein Hybrid funktioniert, halte aber dennoch nichts von diesem Konzept.

    sind auch 165 km/h für einen Yaris eine ausreichende Geschwindigkeit.
    Die Frage ist, was das Teil dann schluckt.
  2. #71

    optional

    Es mag viele überraschen, aber gegenüber dem VW Polo Blue Motion ist der Yaris Hybrid ein vergleichsweise simples Auto.
    Es hat so gut wie keine Nebenagrregate direkt am Motor wie Keilriemen , Wellen, Pumpen, etc.
    Das Getriebe ist als Planetenegtriebe ausgeführt und äußerst simpel und robust.
    Generator und E-Motor sind vergleichsweise einfache und zuverlässige Komponenten.
    Der Kniff liegt demnach im Zusamenwirken der Einzelkomponenten über die Steuerung, also den Mikroprozessor.
    Auch dieser ist preiswert herzustellen (siehe PC) und die Software belastet fast nur als Entwicklungsaufwand die Herstellung des fertigen Automobils.
    Ein Dieselpartikelfilter oder die o.a. Wellen, Pumpen etc, die man zb. beim VW Blue Motion findet, muss man bei jedem Fahrzeug einbauen.
    Bei zig millione Autos kommt da was zusammen.
    Darin liegt der Fortschritt eines Hybrid Autos. Es werden relativ einfache Einzelkomponenten verbaut,
    die in ihrem Zusammenwirken über eine Rechnersteuerung ein höchst komlexes Auto ergeben.
    Ach ja, Sprit sparen kann er übrigens auch.
  3. #72

    Zitat von dale_gribble Beitrag anzeigen
    Die Frage ist, was das Teil dann schluckt.
    die frage ist auch: wie fühlt man sich in einem benz bei 160 und wie in einem yaris bei 160. klar, theoretisch sind beide gleich schnell, jedoch ist man im benz wesentlich entspannter=konzentrierter=sicherer unterwegs...
  4. #73

    Zitat von acitapple Beitrag anzeigen
    die frage ist auch: wie fühlt man sich in einem benz bei 160 und wie in einem yaris bei 160.
    Muessen ja nicht gleich 160 sein. Die Verbrauchsanzeige des V70 meines Vaters zeigt bei 130 um die 5 Liter an. Wozu brauche ich da einen Hybrid?
    Im Stadtverkehr verbraucht das Ding trotz (oder wegen...) Automatik bei verhaltener Fahrweise auch nur um die 6 Liter.
    Ja, gut. Da das ein Diesel ist muessen ALLE an Feinstaub und NOx sterben.
    So ein Hybrid ist ein Nischenfahrzeug fuer Menschen die Autofahren als schlimmes Uebel sehen, das leider notwendig ist. Sie werden gerne vom gefahrenen Auto staendig daran erinnert.
    Hoffentlich kommen bald massentaugliche Elektroautos, dann kann man sich solche Diskussionen sparen...
  5. #74

    ....

    Zitat von realist01 Beitrag anzeigen
    Der Steueranteil im Dieselkraftstoff ist geringer als im Benzin.


    Wie können 1 Mio E-Autos verkauft werden, wenn die noch lange nicht gebaut wurden? Deutsche Hersteller bieten noch immer kein einziges Modell zum Verkauf an.

    Also denken hat wohl bei manchen in der Tat keine Tradition...


    und was? Pferde kosten 7 Prozent MwST. Babynahrung kostet 19 Prozent. und merkel redet viel wenn der Tag lang ist....

    über was reden wir eigentlich?

    es gibt genug elektroautos die rumfahren und sich auch verkaufen. sicher nicht in den stückzahlen, wie ein Golf. und? wieder eine Frage. wen juckts?
  6. #75

    Wasserstoff war für Mobilität falscher Weg...

    Zitat von schockierter! Beitrag anzeigen
    man kann sich ja die Köpfe heiß reden, besser schreiben über reine Batterieautos, Hybride oder sonstwas.

    Schlicht sind Batteriebasierte KFZ einfach Unfug, und Subventionen heutzutage für die Erforschung von Batterietechnologien rausgeschmissenes Geld.
    Strom zu speichern ist äußerst wichtig und notwendig, und Akkus tun das am effizientesten.
    Zitat von schockierter! Beitrag anzeigen
    Um einen sinnvollen Verwendungszweck von Batterien im KFZ zu bekommen müßte der Ernergiespeicherinhalt um den Faktor 1000 steigen um adäquaten Ersatz für einen 70 oder 100L-Tank eines Benziners/Diesels zu erreichen.
    Warum sollte man 700 oder 1000 kWh transportieren? Um 5000-6000 km nonstop zu fahren? Das sollte man auf jeden Fall nicht...
    Zitat von schockierter! Beitrag anzeigen
    Wenn das irgendwann mal gelingen sollte-welche Ladezeit? Beim Verbrenner 3 Min, elektrisch ?
    Laden ist die Umkehrung des Vorgangs, sprich bei dem Benziner/Diesel wäre es äquivalent zu CO2+H2O zurück zum Benzin/Diesel; oder beim Wasserstoff müsste man Wasser zurückspalten zu H2 und O2.
    Tut man aber bei den Akkus nicht, weil Strom überall verfügbar ist, und man kann oft diesen Umkehrprozess sich leisten (den man bei Benzin/Diesel/Wasserstoff beim Tanken nicht leisten kann).

    Man kann aber auch den Energiespeicher TAUSCHEN, genauso wie bei dem Betanken mit neuem Benzin/Diesel/H2. Einfach die Akkus in 2-3 Minuten wechseln.
    Da müssen sich dann aber die Autofirmen auf etwas einigen...

    Zitat von schockierter! Beitrag anzeigen
    Und, vor allen Dingen sollte man berücksichtigen das es nicht nur "gewünschte elektrische" Nuckelpinnen gibt sondern auch zigtausende 40To-LKW, Busse, Baumaschinen usw. die 3 Minuten (bestenfalls) mit AA-Zellen aus dem Baumarkt laufen.
    Für Laster/Busse könnte man die Oberleitungen nutzen... Siemens arbeitet z.B. daran. Wäre z.B. eine Möglichkeit.

    Zitat von schockierter! Beitrag anzeigen
    Ziel sollte sein einen flüssigen Energieträger (Wasserstoff z.B.) zu forcieren um adequates Handling wie bisher mit fossilen Energieträgern zu ermöglichen. Alles andere ist in meinen Augen Nonsens.
    Wasserstoff ist da zu uneffektiv.
    Flüssig und effektiver ginge es auch, z.B. mit Redox-Flow-Zellen. Die sind mehr als doppelt so effektiv wie H2, allerdings ist dort die Speicherdichte nicht so hoch wie bei H2 oder gar guten Li-Akkus. Aber man könnte die schnell laden.
    Für H2 hat z.B. BMW Milliarden weggeschmissen, war alles für die Katz.
  7. #76

    .

    Zitat von dale_gribble Beitrag anzeigen
    Die Verbrauchsanzeige des V70 meines Vaters zeigt bei 130 um die 5 Liter an. Wozu brauche ich da einen Hybrid?
    Sie müssen unbedingt bei der AutoBild anheuern!
  8. #77

    optional

    vergleicht man den Yaris mit dem Polo bluemotion (also DEM spritsparmodell des vw-konzern), dann bleiben 2000€ Mehrpreis des Polo, bedeutend schlechtere Fahrleistungen des Polo, bedeutend höhere Emissionen (30x mehr Stickoxide), 10gr mehr Co2 im NEFZ, ein traktorähnlicher 3-Zyl-Dieselmotor mit mies übersetztem Getriebe, eine insgesamt anfällige Motortechnik und das nicht Vorhandensein einer Automatik, höhere Steuern und Versicherung. Mich wundert nicht, dass die deutschen Autozeitschriften sich angesichts des zu erwartenden Ergebnisses an einen Vergleichstest nicht herantrauen....


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