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Autogramm Mercedes GLK: Der kommt uns bekannt vor

DaimlerModellpflege, die sogenannte "Mopf", hat bei Mercedes Tradition. Aktuell wurde der GLK aufgehübscht. Echte Überraschungen gibt es nicht, dafür bedient sich der neue Kompakt-SUV großzügig bei anderen Baureihen.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...833054,00.html
  1. #10

    SUV vs. Kombi

    Was ist der Vorteil eines SUV gegenüber bspw. dem Mercedes C-Klasse Kombi? Pro: Der Rentner kann beim SUV schön hoch, bandscheibenschonend einsteigen. Contra: Der (Praxis!)-Verbrauch ist beim SUV deutlich höher als beim Kombi. Komisch: Alle jammern über den zu hohen Spritpreis ...und das am meisten boomende Segment sind SUV. Rational ist das nicht zu begründen. Ist Sprit doch noch zu billig? Sind uns die Klimafolgen für die kommenden Generationen egal? Nach dem Motto: Hauptsache ICH kann noch über die gar so holprigen deutschen Straßen einen geländetauglichen Spritfresser fahren. Nach mit die Sintflut!!
  2. #11

    Einiges vergessen

    Zitat von bgötz Beitrag anzeigen
    Was ist der Vorteil eines SUV gegenüber bspw. dem Mercedes C-Klasse Kombi? Pro: Der Rentner kann beim SUV schön hoch, bandscheibenschonend einsteigen. Contra: Der (Praxis!)-Verbrauch ist beim SUV deutlich höher als beim Kombi.
    Ein GLK ist kürzer als ein C-Klasse T-Modell, hat innen aber mehr Platz. Zudem hat der GLK einen viel fetteren Auftritt und man hat eine bessere Übersicht. Klar, für Raser ist ein GLK weniger geeignet als eine C-Klasse, aber bei Tempo 130 verbraucht der GLK kaum mehr als eine C-Klasse, was in dieser Preisklasse zu vernachlässigen ist.
  3. #12

    Eigenartige Kriterien

    @DerBlicker: Was für eigenartige Kriterien sind das für einen Autokauf: Ein "viel fetterer Auftritt". Sorry, aber ich habe selbst genug Selbstbewusstein, dass ich nicht ein Auto als Ego-Politur brauche. Du schreibst "bei Tempo 130 verbraucht der GLK kaum mehr als eine C-Klasse, was in dieser Preisklasse zu vernachlässigen ist": 1. Braucht ein SUV signifikant mehr als ein niedrigerer Kombi. Wer ein Auto mit gut 200 PS hat, fährt in der Regel nicht nur Bummeltempo. 2. "Die Preisklasse" ist für die Umwelt ein irrelevantes Kriterium. Ich habe genug Geld, um mir so ein Auto oder auch noch ein größeres zu kaufen. Tue es aber nicht, weil es Unsinn ist, im Jahr 2012 ein neues Auto mit einem unnötig hohen Verbrauch zu bauen und zu kaufen. Rechne bitte den Mehrverbrauch mal auf 300.000 km hoch (so lange dürfte ein Auto im Schnitt fahren) und dann rechne es auf die Stückzahl hoch. Neulich war auf SPON zu lesen, dass von der M-Klasse bisher 1.200.000 Stück gebaut wurden. Rechne mal aus, wieviel Sprit die verbrannt und wieviel CO2 die in die Umwelt geblasen haben. Vergleiche es dann mal mit dem, was bspw. ein Mercedes E-Klasse-Kombi gebraucht hätte. Es ist also keineswegs immer nur die individuelle Entscheidung eines Einzelnen nach dem Motto "Ist mir doch egal, ich brauche mit meinem Auto einen FETTEN Auftritt..."
  4. #13

    der fette Auftritt ist mir das wert

    Zitat von bgötz Beitrag anzeigen
    @DerBlicker: Was für eigenartige Kriterien sind das für einen Autokauf: Ein "viel fetterer Auftritt". Sorry, aber ich habe selbst genug Selbstbewusstein, dass ich nicht ein Auto als Ego-Politur brauche. Du schreibst "bei Tempo 130 verbraucht der GLK kaum mehr als eine C-Klasse, was in dieser Preisklasse zu vernachlässigen ist": 1. Braucht ein SUV signifikant mehr als ein niedrigerer Kombi.
    ...
    Es ist also keineswegs immer nur die individuelle Entscheidung eines Einzelnen nach dem Motto "Ist mir doch egal, ich brauche mit meinem Auto einen FETTEN Auftritt..."
    Wer ein 50 000 Euro Auto kauft, kann 1 Liter Mehrverbrauch verschmerzen. Ein Kombi ist mir einfach zu langweilig.
  5. #14

    Zitat von bgötz Beitrag anzeigen
    @DerBlicker: Was für eigenartige Kriterien sind das für einen Autokauf: Ein "viel fetterer Auftritt". Sorry, aber ich habe selbst genug Selbstbewusstein, dass ich nicht ein Auto als Ego-Politur brauche. Du schreibst "bei Tempo 130 verbraucht der GLK kaum mehr als eine C-Klasse, was in dieser Preisklasse zu vernachlässigen ist": 1. Braucht ein SUV signifikant mehr als ein niedrigerer Kombi. Wer ein Auto mit gut 200 PS hat, fährt in der Regel nicht nur Bummeltempo. 2. "Die Preisklasse" ist für die Umwelt ein irrelevantes Kriterium. Ich habe genug Geld, um mir so ein Auto oder auch noch ein größeres zu kaufen. Tue es aber nicht, weil es Unsinn ist, im Jahr 2012 ein neues Auto mit einem unnötig hohen Verbrauch zu bauen und zu kaufen. Rechne bitte den Mehrverbrauch mal auf 300.000 km hoch (so lange dürfte ein Auto im Schnitt fahren) und dann rechne es auf die Stückzahl hoch. Neulich war auf SPON zu lesen, dass von der M-Klasse bisher 1.200.000 Stück gebaut wurden. Rechne mal aus, wieviel Sprit die verbrannt und wieviel CO2 die in die Umwelt geblasen haben. Vergleiche es dann mal mit dem, was bspw. ein Mercedes E-Klasse-Kombi gebraucht hätte. Es ist also keineswegs immer nur die individuelle Entscheidung eines Einzelnen nach dem Motto "Ist mir doch egal, ich brauche mit meinem Auto einen FETTEN Auftritt..."
    Naja, man kann sich auch einen MX-5 kaufen, der ist zwar klein, leicht
    und windschnittig und hat eine kleine Stirnfläche (also genau das, was die Ökos wollen), braucht aber mit 160 PS trotzdem 8 Liter im NEFZ (oder 10 Liter im FTP, was
    dann in etwa dem Verbrauch des Durchschnittsfahrers entspricht).

    Der GLK ist nicht wirklich groß, wenn man ihn mal neben einem Touran und Konsorten, Sharan und Konsorten oder ähnlichem sieht.

    Klar, eine C-Klasse ist sparsamer, ein Polo ist aber noch sparsamer,
    daher verstehe ich die ganze Diskussion nicht wirklich. Es wird ja gerne so getan, als ob ein SUV das doppelte von einem nicht-SUV verbraucht und dem ist in der Regel nicht der Fall.
  6. #15

    Ich, ich, ich vs. Zukunft

    Wie kurzsichtig ist das denn? Der "fette Auftritt" ist wichtiger als die Zukunft unserer Nachkommen. Redet mal in ein paar Jahren mit Euren (Enkel-)Kindern über die SUV-Welle. Sie werden uns verfluchen. Übrigens: Wer ist so naiv und glaubt an den Norm-Verbrauch? Spätestens wenn´s auf die Autobahn geht, ist er hinfällig. Hallo Maulwurf, natürlich braucht ein SUV nicht das Doppelte wie ein Nicht-SUV. Aber in der Praxis ist es locker 30-40 % mehr. Das ist mehr als hirnrissig und passt nicht ins Jahr 2012. Macht es Sinn, Autos zu bauen und zu kaufen, die heute so viel verbrauchen, wie Autos vor 40 Jahren? (Damals waren 10 Liter auf 100km okay, aber nicht heute.) Der kleine Unterschied zwischen Van und SUV ist der wirkliche Praxisnutzen: Renault Espace fasst gut 3000 Liter, ein normaler SUV gut die Hälfte. Hat aber dafür den viiiiiiiel fetteren Auftritt (you know, also Ego-Politur! ;-)
  7. #16

    ...

    Zitat von bgötz Beitrag anzeigen
    Redet mal in ein paar Jahren mit Euren (Enkel-)Kindern über die SUV-Welle. Sie werden uns verfluchen.
    Buhuhu ... Die werden sich eher drüber kaputtlachen, dass wir die aktuelle Panikmache auch noch für bare Münze genommen haben.

    Zitat von bgötz Beitrag anzeigen
    Übrigens: Wer ist so naiv und glaubt an den Norm-Verbrauch? Spätestens wenn´s auf die Autobahn geht, ist er hinfällig.
    Jeep Grand Cherokee 3.0 CRD:
    Normverbrauch: 10,3 l/100 km
    Mein Verbrauch: 10,3 l/100 km (Langstrecke 8,1-9,8 je nach Strecke)

    Wie geht das? Gleichmäßige Fahrweise: Landstraße 90-100, Autobahn 110-130, vor Ampeln/Baustellen/Kreuzungen ausrollen lassen und im Stadtverkehr nicht über 2.000 U/min. Funktioniert wunderbar.

    Noch ein Trick: Luftdruck je nach Reifentyp um 0,3-0,5 Bar erhöhen (in meinem Fall also auf 2,8-3,0 BAR) und vor allem mal die Karre entrümpeln.

    PS: Die ECE-Norm geht von einem 120-km/h-Limit auf Autobahnen aus, wie es (außer in Deutschland) europaweit gang und gäbe ist.

    Den Kickdown hab ich mir für die Momente auf, wo's wirklich Spaß macht: Überholen und Beschleunigungstreifen.


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