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Autogramm Jaguar XJ 3.0 AWD: Die Katze fährt die Krallen aus

JaguarOb Quattro, 4matic oder xDrive - in der Oberklasse sind Allradtypen gefragt. Das hat jetzt auch Jaguar erkannt und bietet die Limousinen XJ und XF mit vier angetriebenen Rädern an. Sind die britischen Nobelschlitten nun winterfit?

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/j...-a-871058.html
  1. #1

    Geschmackssache²

    Was den Einbau eines Allradantriebs in einem Straßenfahrzeug angeht, bin ich ja irgendwie voreingenommen. Zusatzgewicht, welches bei 99% der Tage im Jahr mit dem Fahrzeug nutzlos ´rumgeschleppt wird.
    Auch den Effekt, daß kritische Straßenzustände möglicherweise viel später wahrgenommen werden, als beim 2WD, finde ich fragwürdig., der Autor des Artikel formuliert dies so:

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Dabei wechselt die Verteilung des Drehmoments so rasch und harmonisch, dass man davon am Steuer überhaupt nichts spürt und sich nur wundert, wie gut sich der Luxusliner auf rutschigem Untergrund schlägt.
    Dabei wird die Fahrdynamik auf rutschigem Untergrund in Regionen gehievt, die den Grenzbereich, und damit auch den Spielraum der Assistenzsysteme wie ABS und ESP, deutlich schmaler werden lassen.
    Aber sei´s drum, die einen brauchen das, die anderen wollen es.

    Auch schade finde ich mittlerweile das Design des XJ. Die Zeiten der Doppelscheinwerferfront sind passé. Dieses zeitlose Design an die Gegenwart anzupassen, waren die Designer offensichtlich nicht mehr in der Lage. Es gibt halt nichts Schwierigeres, als eine Ikone behutsam zu renovieren, an dieser Aufgabe sind bereits ganz andere gescheitert. Hoffentlich gibt´s diese traditionsreiche Marke trotzdem noch recht lange.
  2. #2

    Das kann Aston Martin besser.

    Also das Design, meine ich. Aber, die kosten ja auch nochmal ein kleines Vermögen mehr. Und in meinen Augen gibt es sowieso nur einen wahren Jaguar; das war das Dienstfahrzeug von Jerry Cotton. Da reicht kein anderes Straßenfahrzeug ran. :-)
  3. #3

    Englischer Humor

    ...und in den arabischen Ländern sind von der Firmenleitung hohe Absatzzahlen eingeplant - Winter Mode confirmed.
  4. #4

    234 g/Km

    234 g/Km CO2 - kann jemand von den geneigten Lesern die Molekülzahl angeben, die auf 100 Km in der Athmosphäre wechselwirken wird?
  5. #5

    An sich ein sehr schöner Wagen, nur versaut der graue Amaturenbrett Klotz in dieser Variante den Innenraum.
    Wenn ich aber mal das Geld für den Jaguar in die Hand nehme, dann bekomme ich da z.B. bei BMW einen zwar etwas kleineren aber trotzdem wunderbaren M550d xDrive der nicht nur ca. 10.000 € günstiger ist, sondern auch deutlich bessere Fahrleistungen bei niedrigerem Verbrauch vorweisen kann.
    Allerdings fährt man dann eben auch wieder nur einen 5er den man jeden Tag tausend mal auf der Straße sieht.
    Es sollte aber bitte niemand glauben, dass man bei Jaguar erhabene Qualität und etwas anderes als Stangenware unter dem Blech finden wird.
    Ein schönes Auto aber mit dem Geld würde ich selbst etwas anderes kaufen.
  6. #6

    klar!

    Zitat von dokutext Beitrag anzeigen
    234 g/Km CO2 - kann jemand von den geneigten Lesern die Molekülzahl angeben, die auf 100 Km in der Athmosphäre wechselwirken wird?
    Ob die Moleküle wechselwirken, steht auf einem anderen Blatt. Es sind aber:

    234 g/km x 100 km / (2 x 16 + 12) g/mol x 6,023 x 10^23 Moleküle/mol auf 100 km.

    Zufrieden?
  7. #7

    Zitat von Greyjoy Beitrag anzeigen
    Wenn ich aber mal das Geld für den Jaguar in die Hand nehme, dann bekomme ich da z.B. bei BMW einen zwar etwas kleineren aber trotzdem wunderbaren M550d xDrive der nicht nur ca. 10.000 € günstiger ist, sondern auch deutlich bessere Fahrleistungen bei niedrigerem Verbrauch vorweisen kann.
    Wie bitte?

    Ein M550d steht mit vergleichbarer Ausstattung bei meinem lokalen BMW-Händler (Deutschland) und steht dort für 100.000€ und ein paar zerquetschte.

    Und das gerade der M550d eine ziemliche Enttäuschung ist, ist besonders im Lager der BMW-Freunde recht bekannt ;-)
  8. #8

    Anzahl der Molküle

    Zitat von assiwichtel Beitrag anzeigen
    Ob die Moleküle wechselwirken, steht auf einem anderen Blatt. Es sind aber:

    234 g/km x 100 km / (2 x 16 + 12) g/mol x 6,023 x 10^23 Moleküle/mol auf 100 km.

    Zufrieden?
    Wenn Sie mir jetzt noch ausrechnen könnten, wieviele potentiell wechselwirkende CO2-Moleküle eingespart werden, wenn alle Öko-Hansel in Deutschland aufhören zu atmen - dann sind Sie mein Held des Tages ;-)
  9. #9

    schwer!

    Zitat von trader_07 Beitrag anzeigen
    Wenn Sie mir jetzt noch ausrechnen könnten, wieviele potentiell wechselwirkende CO2-Moleküle eingespart werden, wenn alle Öko-Hansel in Deutschland aufhören zu atmen - dann sind Sie mein Held des Tages ;-)
    Da müßte ich zu viele Annahmen treffen, da mir die Anzahl der Ökoterroisten nicht bekannt ist. Zudem ist der CO2-Ausstoß eines Menschen sehr variabel. Da müßte man vielleicht einen EU-konformen Normzyklus ausarbeiten, der dann 100% richtig ist und durch nichts, aber auch garnichts abweichen kann. (Siehe Verbrauchsangaben/CO2-Ausstoß je km)
    Entschuldigung, daß ich Ihnen nicht weiter helfen konnte. ;-)

    Ihr Vergleich paßt übrigens ganz gut auf den Umstand, daß ein Auto, das nicht fährt, auch kein CO2 ausstößt.

    (Wer Ironie finden, soll sie behalten ;-))








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