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Autogramm Citroën C4 Aircross: Déjà-Vu im Unterholz
Citroen Der Sinn eines SUV-Modells in hiesigen Breiten ist noch immer ungeklärt, dennoch werden diese Autos erstaunlich oft verkauft. Genau darauf spekuliert Citroën mit seinem neuen C4 Aircross. Leider haben es sich die Franzosen etwas zu leicht gemacht.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...828247,00.html
- #1 20.04.2012 08:56 von
Versteckt..
Ich bin jetzt kein ausgeprochener Citroen- und erst recht kein SUV-Fan, aber aufgefallen ist mir, und zwar nicht zum ersten Mal, das manche positive Eigenschaften NUR mitbekommt, wer auch die Unterschriften in der Bildergalerie mitliest. Heute z.B. das gute Platzangebot. Das geht besser, lieber Autor...
- #2 20.04.2012 09:50 von
der Sinn eines SUV
ist ganz einfach - wenn man auf Sportwagen-Raser intellektuell hinabschaut sollte man es auch geographisch machen.
- #3 20.04.2012 09:54 von
Schuß ins eigene Knie?
Soweit ich weiß, wird bei Citroen bereits ein Pseudo-SUV angeboten namens C-Crosser. Dieses Auto ist genau 100% ein Mitschuhbisthie ASX, nur mit dem C-Winkel statt den M-Diamonds gelabelt. Warum schneidt sich Citroen mit zwei unterschidlichen Autos auf gleicher Basis ins eigene Fleisch?
- #4 20.04.2012 10:04 von
- #5 20.04.2012 11:41 von
Ich finde meinen SUV sehr praktisch. Ist halt eine Mischung fürs Berufspendeln und im Revier.
Ansonsten hätte ich mir einen Diesel fürs Pendeln und dann noch einen Jeep kaufen müssen.
Aber SUV nur mit 2WD ist wirklich Unsinn. Und die meisten brauchen ihn wirklich nicht. Aber Mutti fährt damit so super zum Bio Markt. Gelebtes Grünentum eben. - #6 20.04.2012 13:06 von
Warum SUV?
Zum Sinn eines SUV kann ich auch was sagen: Bin vor drei Jahren eher durch ein günstiges Angebot zu einem Peugeot 4007 HDI gekommen. Die optische Anmutung ist absolut nicht mein Ding, das agressive Maul und die präpotenten Kotflügelbeulen sind eher nervend, aber was zählt sind die inneren Qualitäten, der Wagen ist ideal: Auf Langstrecken sehr leise und komfortabel (hatte zum Vergleich BMW X3 und Tiguan und Nissan, die dagegen harte Dröhnkisten ohne Straßenlage sind), und vor allem sparsam: vorgestern nach 1100 km Langstrecke mit 140 km/h gemessene 7,1 liter auf 100 km.
Man muss natürlich angemessen und vorausschauend fahren können.
Dass der HDI das beste Rußfiltersystem ist muss man nicht extra betonen (nur der deutsche Fiskus ignoriert das beharrlich).
Dann kenne ich seitdem keine Winterprobleme mehr, kein Weg ist zu steil. Ich brauche einen Wagen für steile, schlechte Wege: durch die dreistufig wählbare Allradautomatik (Mitsubishi) kommt man überall durch. 45 cm Wasser auf steinigem Grund locker durchwatet (25 cm sind angegeben).
Schwere Anhänger sind auch kein Problem mehr. Besser als bei allen mir bekannten SUVs dieser Klasse ist das Platzangebot und die Zuladung (die allerdings nur nach Verstärkung der Hinterachsfedern mit MAD-federn machbar wurde).
Einen banalen Grund für diesen SUV, der alles schluckt, liefern unsere Straßenplaner: Auch große Schlaglöcher und mal übersehene Bodenschwellen verlieren ihren Schrecken. Wenn sich Deutschland infrastrukturell in ein Drittweltland verwandelt, müssen sich die Autos eben anpassen.
Da dieser Wagen zudem noch sehr wendig ist, sticht auch das Parkthema nicht: Meiner fährt wie ein Passatkombi, nur besser - #7 20.04.2012 14:05 von
Was ist dass denn für ein Artikel? Von einem Möchtegern-Rennfahrer? Les ich hier den Bericht über einen Sportwagen oder ein "alltagstaugliches" Fahrzeug? (darüber kann man bei einem SUV sicherlich streiten).
Interessant wäre nicht der Maximalverbrauch des Autos, wenn man den Motor "ordentlich tritt" (pubertärer Wahnsinn), sondern der normale Verbrauch bei normaler Fahrweise auf normalen deutschen Straßen. Sind dann die 4,6 Liter haltbar?
Von einer seriösen Information kann in diesem Artikel doch nicht die Rede sein... - #8 20.04.2012 14:47 von
- #9 20.04.2012 15:45 von
Genau...
... so sehe ich das auch. Fahrweise ist entscheidend.
Ganz wichtig auch, dass der Motor warm wird (dauert manchmal ne Stunde), der Turbo muss mal frei drehen können (hohe Drehzahl) und auch das Filtersystem FaP muss gelegentlich durchgepustet werden.
Winterdiesel erhöht den Verbrauch um f 1,1 - 1,2.
Spritsparend natürlich auch gute Reifen (z.B. Michelin) mit dem richtigen Druck, keine unnötigen Lasten und Dachaufbauten.
Wer segeln kann, hat ein Gefühl dafür, wie man voran kommt ohne ständig zu bremsen (was nämlich Energie frisst und Dreck ausstößt).
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