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Autogramm Chevrolet Malibu: Das Schlittchen
ChevroletViel Platz, ordentliche Ausstattung, niedriger Preis - so wurde der Chevrolet Malibu in den USA zum Bestseller. Jetzt kommt die Limousine erstmals in Europa auf den Markt. Auch ohne den Glamour von einst kann der Wagen überzeugen - braucht aber einen anderen Motor.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...829877,00.html
- #20 27.04.2012 14:40 von
- #21 27.04.2012 14:40 von
Ein 2.4l Motor mit 167PS und über 10l/100km Verbrauch und Wandlerautomatik? Ein Passat 1.8 TFSI mit 7-Gang DSG mutet da ja fast schon wie Science-Fiction an!
Und bei 30k€ gibt's auch bei VW ordentlich Platz und akzeptable Ausstattung. Das Problem von GM, Fiat, PSA und anderen ist das sie technisch gegenüber VW, MB & Co mindestens eine Generation zurück liegen. Und das registrieren auch die Käufer weltweit. - #22 27.04.2012 15:02 von
Ja stimmt - der reale Verbrauch eines TFSI liegt auch um 10-11l. Wo genau ist der Fortschritt eines DSG zu finden? Nein, liegt auch alle Nase flache wie eine normale Wandlerautomatik. Aber die ruckt wenigsten nicht bei jedem Schaltvorgang. Sie müssen dringend Ihr Konzept Fortschritt überarbeiten. Deutsche Autos sind sinnlos kompliziert, kurzlebig und teuer. Fortschritt sieht für mich anders aus.
Hab gerade in den USA Impala und Malibu als Miete gehabt. Die Autos sind wirklich gut - nicht mein Geschmäckchen - aber da knarrt nichts, Motor ist leise, Abrollen tuns Sie leidlich, Uebersicht ist nicht toll. - #23 27.04.2012 15:17 von
- #24 27.04.2012 15:55 von
Bin vor knapp einem Jahr von Renault 3.0 cDi mit Wandlerautomatik auf 1.8 TFSI mit DSG umgestiegen. Fahre ausserdem regelmässig Leihwagen mit 1.6 bis 2.4 l Hubraum und Automatik.
In Punkte Durchzugskraft und Wirtschaftlichkeit gibt es nur wenige Motoren die es z.Zt. mit dem TFSi aufnehmen können. Und die DSG arbeited zügiger, ruckelfreier und verlustärmer als jedes andere Automatikgetriebe das ich bisher erlebt habe, selbst bei Autos der Oberklasse. Ist wahrscheinlich auch mit deshalb das bevorzugte System bei Porsche und Ferrari ... - #25 27.04.2012 20:21 von
- #26 27.04.2012 20:47 von
GM-Opel-Chevrolet...
Wenigstens Einem fällt das Wichtigste auf... :)
An sich ist das Auto ein aus Insigniaplattform und weltweit aus dem GM-Konzern entlehnten Teilen zusammengebautes Auto. GM setzt auf Chevrolet und nicht auf Opel und macht die Linie Chevrolet in Europa immer attraktiver. Ja, für Opel wird es immer schwieriger. Opel ist eine Konzerntochter und Marke von GM. GM hat sich aber für Chevrolet als Weltmarke entschieden und daher bleibt Opel auf dem europäischen Markt beschränkt. Was die Lage für die Marke Opel langfristig unhaltbar macht. Mehr noch, GM bietet mit den ex Daewoo Chevrolets auf dem europäischen Markt immer lukrativere Modelle an. Die Reihe wurde komplett umgestaltet und neu aufgestellt. Spark, Aveo, Orlando, Captiva und der Cruze in seinen diversen Deklinationen sind frische, attraktive Modelle. Beim letzteren ist nun auch der für den EU(und deutschen) Markt sehr wichtige SW hinzugekommen...
Unsere Modelle: Spark, Aveo, Cruze, Captiva, Orlando, Camaro, Corvette, Volt - Chevrolet Deutschland
Allesamt bedienen sie sich mit vollen Händen aus dem GM- und Opelregal und sind technisch ziemlich auf neuestem Stand. Das gesteste Auto hier sollte man nicht als Maßstab nehmen. Später kommt der Turbodiesel, der ist wichtiger für den europäischen Markt. Wennschon fehlt der Station Wagon. In den Augen der Kunden wird Chevrolet langsam der bessere, günstigere und frischere Opel. Opel selbst tut sich extrem schwer sich auch nur VW anzunähern, von unten wird sie durch Chevrolet angegriffen. Eine klassische Hammer-Amboss-Situation. Langfristig können Opel und Chevrolet in Europa kaum beide zugleich sein. Es sei denn GM kann Opel höher positionieren. ich sehe aber kaum Bewegung in diese Richtung. Fällt einmal die Beschäftigungsgarantie(nach 2014) sehe ich für das eine oder andere GM-Werk(bsw. Bochum) schwarz...
GM muß sich entscheiden..., bald schon...
Derzeit denke ich "testet" man den Markt...; mit Chevrolet...
Schian Gruaß aus Südtirol... - #27 27.04.2012 22:29 von
Komfort beim rangieren
Also: Ich liebe die Wandlerautomatik! Beim anfahren und rangieren, insbesondere an Steigungen ist sie unübertroffen. Die "Überbrückungskupplung" bei DS-Getrieben und bei der Multitronik von Audi ist ein "Behelf". Deshalb baut SUBARO sein CVT-Getriebe anders als Audi die Multitronik auch mit einem Wandler. Also für mich: Entweder Schaltgetriebe - da habe ich den Kupplungsvorgang wenigstens im eigenen Fuß - oder ein gutes Automatikgetriebe mit Wandler und natürlich wegen des Wirkungsgrades Wandlerüberbrückung ab Gang 2.
der Kraftstoffverbrauch ist im wesentlichen durch den Luftwiderstand und das Gewicht bestimmt. Ob der Motor nun 164 PS leistet oder mehr spielt dabei eine nachgeordnete Rolle!
Bei 1$/Liter können die AMI's das ja auch (noch) entspannt sehen!
Unser High-Tech ist nur dann überlegen, wenn er >300.000 km hält. Da habe ich leider manchmal meine Zweifel - und das kränkt meinen Stolz als Deutscher Ingenieur!
Kauri - #28 27.04.2012 22:38 von
Schraubstock
Sie mögen Recht haben, mit dieser Schraubstock-Situation!
Aber wo nicht mehr produziert wird, wird langfristig auch nicht mehr konstruiert! Die idealen Ingenieure wachsen über den 2. Bildungsweg aus der Produktion oder dem Service in die Konstruktion und Entwicklung! Dieser Weg kann auch eine "Generationskarriere" sein - Vater>Sohn! Aber wo nur noch Brötchen ausgetragen werden, wächst kein Ingenieurnachwuchs!
Kauri
Schönen Gruß aus dem Westen in den sonnigen Süden Tirols! - #29 28.04.2012 02:39 von
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