BMWSchick, sportlich und praktisch: Ein Jahr nach Einführung der Limousine, reicht BMW die Kombiversion des 3ers nach. Der Touring bittet förmlich darum, vollgepackt zu werden - und steckt sogar Fußtritte gerne ein.
http://www.spiegel.de/auto/fahrberic...842731,00.html
Man muß wissen, daß Automobilhersteller wie Religionsgemeinschaften agieren. Die Hirarchien sind fest gefügt. das mittlere Management kopiert Gesten und Sprüche des Top-Managements und verstärkt das nach unten und nach außen. Die Personalabteilungen suchen nach den sog. "High Potentials", bei denen sich massenhaft karrieregeile Streber befinden. Angreichert wird von oben das ganze mit Gender Mainstream und dem CO-Ziel, daß von einer anderen "Religionsgemeinschaft" übernommen ist. So - dann hat irgendeiner entschieden, daß die famosen Reihen-Sechser entfallen sollen - und alle rennen hinterher. Die Kunden werden da genau so wenig gefragt, wie bei dem verunglückten Bangle-Design. Genauso war die BMW Motorrad-Sparte drauf und drann den Boxer zu tilgen. Gott sei dank haben sich die Herrn vom Markt belehren lassen.
Wie man eine aus Sicht des Machinenbauers geradezu optimale Bauform (Ausgleich der Massenkräfte 1. und 2. Ordnung) verlassen kann ist mir unverständlich.
Diese beliebigen 4-Zyl. erhalte ich woanders auch. Wir werden die Welt retten, in dem wir auf 2 Zyl. verzichten - wetten?
Kauri
Bei der Einleitung dachte ich erst, es wäre von ein anderes Modell gemeint..der 550i - E69.
Bei sehr moderater Fahweise läßt sich der 8 Zylinder-Automatik mit 12,5 Litern bewegen. Bei recht zügiger Fahrweise (4000 U/min ca. 230km/h auf der Autobahn) im Durchschnitt 14 Liter pro 100 km. Mit LPG etwa etwa 15 Liter/100km/h. Wo ist dabei eigentlich das Problem, wenn man nach 3 oder 4 Stunden aus dem Auto steigt und danach 7 oder 8 Stunden arbeiten kann weil man entspannt ankommt?
In Ihrem Land wird durchschnittlich mit 20kmh chauffiert - Tempo 200 ist der totale Ausnahmefall. Ein Produkt auf diesen Fall zu optimieren - ist hirnrissig. Ihre Argumente sind völlig doof aber das wissen Sie ja selbst.
Ich kenn noch den alten 6 Reihe aus dem 1988er 525. Herrvorragender Motor wenn auch etwas zu klein und der Alfa 6er war entscheidend besser aber nicht ganz so gut wie mein R6 mit 3.8l aus dem 1972 Jeep der etwa gleichauf lag wie mein Chevy Vortec 4300 von 1998.
Sie merken - es wird immer besser je grösser der Motor wird und ja 6.6l sind tatsächlich sehr sehr angenehm.
Fahr in einem Land in der Vertreter wie Sie halt auch max. 120 fahren - sonst hat sich ausvertreterlet. Tatsächlich fahren die meisten hier sogar freiwillig weniger als 100. Hier spielt die Qualität des Tempomaten und ob der 5.Gang um 100 genug Durchzug gibt ohne das man sich das Fussgelenk überstreckt - eine kaufentscheidende Rolle. Dazu kommt das die Steuer nicht auf Hubraum sondern degressiv aufs Gewicht erhoben wird. Es ist egal ob 9dl oder eine Kiste Wein unter der Haube werkelt. Ein einfacher 4l Sauger funktioniert um einiges besser und länger als irgend ein Klein-TD oder Klein-Turbobenziner. BMW kauft eh die meisten Motoren bereits zu - das Alleinstellungsmerkmal Motorenbau wird bald der Vergangenheit angehören und die Maschinen werden von PSA, Toyota etc. kommen.
BMW ist austauschbar - die Fehlentscheider unterstütz ich nicht. Das vorgestellte Auto hab ich gedanklich bereits gespült.
Mehr als 40.000 Euro für einen Kompaktwagen aus der Golfklasse ? Ticken die noch richtig in München ? Allerdings werden diese BMWs ja eh wohl nur noch als Firmenwagen gekauft. Zahlen muss dafür nicht der Halter sondern der Steuerzahler. Kenn Sie jemand, der Eigentümer "seines" BMW ist ?
Sie haben nur teilweise Recht. Durchzugsschwäche kann ich dem Reihensechser nicht attestieren. Laut? Nicht wirklich. Dass dieser Motor aber tatsächlich gesoffen hat wie blöde, kann ich voll und ganz bestätigen.
Sie haben noch die unvergleichbar gleichmäßige Leistungsentfaltung und die Laufruhe vergessen. Letzteres bieten andere Motoren inzwischen auch. Allerdings nur dank irgendwelcher Ausgleichswellen, die sich in der Regel nachteilig auf die Drehfreude auswirken.
Der Motor ist nicht so schlecht wie sie ihn darstellen. Seine Zeit ist trotzdem vorrüber. Die meisten Kunden (egal ob Geschäft oder Privat) wollen einen sparsamen aber flotten Antrieb und landen demnach beim Diesel. Drehfreude, Leistungsentfaltung und Sound sind Attribute an einen Sportmotor, die man an der Tankstelle aber teuer bezahlt. BMW ist gut beraten, den zunehmend kleiner werdenden Käuferkreis auf das Topmodel zu verweisen.