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Autogramm Audi S7:: Entzug im Anzug

AudiAls Schönling ist der Audi A7 etabliert, jetzt soll der Wagen auch als Athlet auftrumpfen. Mit einem 420 PS starken V8-Motor stürmt die Variante S7 die Überholspur. Eine neue Zylinderabschaltung sorgt dafür, dass die Vollgasorgie nicht im Vollsuff endet.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...828016,00.html
  1. #70

    ...

    Zitat von ctrlaltdel Beitrag anzeigen
    wir haben bisher über Motor und Sinn oder Unsinn der Zylinderabschaltung diskutiert. Das Getriebe war bisher nicht Diskussionsgegenstand. Ich habe nichts dagegen, dies ebenfalls zu diskutieren (vorausgesetzt der Sysop hält diesen Thread noch genügend lange am Leben).

    Ich verstehe ehrlich nicht, warum es für einige Teilnehmer dieser Runde so schwer ist, thermodynamische Grundsätze zu verstehen. Jede Verbrennungs-Kraftmaschine ist im Grunde eine Luftpumpe. Um diese am Leben zu erhalten, ist ein stöchiometrisches Verhältnis von Luft zu Kraftstoff im Verhältnis von ca. 14:1 (bei Benzinmotoren) aufrecht zu erhalten. Jedes weitere Gramm an Kraftstoff darüberhinaus wird unverbrannt wieder ausgestoßen. Dies kann in einigen, begrenzten Fällen gewünscht sein (innere Kühlung durch Verdampfung von Kraftstoff), bringt aber keinen weiteren Leistungs-Zuwachs.
    Eben, ein Luft/Kraftstoff-Verhältnis von ca. 14:1 bei homogen betriebenen Ottomotoren. Es handelt sich aber nicht um ein Volumenverhältnis, sondern um ein Stoffmengenverhältnis.

    Der Sinn der Drosselklappe liegt nun darin, die Luftmenge zu
    beschränken. Wenn man hinter der Drosselklappe also einen
    Absolutdruck von 500 mBar hat, so hat man eben eine geringere
    Luftmenge als bei geöffneter Drosselklappe und 1 bar Absolutdruck
    hinter der Drosselklappe. Dementsprechend muss man bei teilweise
    Geschlossener Drosselklappe auch weniger Kraftstoff einspritzen.
  2. #71

    Ich nehm langsam an, das wird nix mehr. Jeder kann sich mal vertun, aber entweder will er nich, oder er kann nich.

    Zitat von ctrlaltdel Beitrag anzeigen
    Selbst öfters erlebt in den Kasseler Bergen. Ein (älterer) LKW wíll mit aller Gewalt die Steigung bezwingen. Also Gaspedel bis zum Bodenblech druchgetreten. Geschwindigkeit wird immer geringer...Das einzige was das bewirkt, sind schwarze Rauchfahnen von unverbrannten Diesel. Bei modernen (Audi A6 z.B) Motoren verhindert die ECU solche Umwelt-Schweinereien.

    Und nochwas am Rande: das elektronische Gaspedal ist NICHT direkt mit der Drosselklappe verbunden!
    Ein Diesel verhält sich zwar uU. etwas anders, aber um beim Beispiel zu bleiben müssten sie freilich ne Steigung annehmen, für die die Leistung in der entsprechenden Untersetzung prinzipiell ausreicht.

    Ein Ottomotor kann bei konstanter, gegebener Drehzahl über verschiedene Füllungsgrade verschiedene Drehmomente und Leistungen erzeugen. Das hat nicht wirklich was mit dem Gemischverhältnis zu tun, das kann man ruhig durchweg als stöchiometrisch annehmen. Ausser, sie geben bei nem modernen Motor Vollgas, dann wirds natürlich fett um maximale Leistung zu erreichen. Vollgaszustände müssen wir ja aber im Bezug auf die Zylinderabschaltung nicht betrachten.


    Ich weiss zwar nicht wie sie drauf kommen, aber ob sie da nun ein elektronisches oder ein mechanisches Gaspedal unterstellen wollen, soll mir gleich sein.
  3. #72

    ...

    Zitat von ctrlaltdel Beitrag anzeigen
    Ich verstehe ehrlich nicht, warum es für einige Teilnehmer dieser Runde so schwer ist, thermodynamische Grundsätze zu verstehen. Jede Verbrennungs-Kraftmaschine ist im Grunde eine Luftpumpe. Um diese am Leben zu erhalten, ist ein stöchiometrisches Verhältnis von Luft zu Kraftstoff im Verhältnis von ca. 14:1 (bei Benzinmotoren) aufrecht zu erhalten. Jedes weitere Gramm an Kraftstoff darüberhinaus wird unverbrannt wieder ausgestoßen. Dies kann in einigen, begrenzten Fällen gewünscht sein (innere Kühlung durch Verdampfung von Kraftstoff), bringt aber keinen weiteren Leistungs-Zuwachs.
    Ich frage mich, warum Sie hier so etwas schreiben.
    Ok, die Verdichtung der Luft im Motor kann man als isentrope Kompression ansehen. Aber danach passiert ja noch viel mehr!
    Das stöchiometrische Luftverhältnis ist zur Aufrechterhaltung der Verbrennung nicht nötig! Ein Motor läuft auch mit viel fetterem oder magerem Gemisch. Im Übrigen ist der Mitteldruck und damit das Drehmoment bei einem Lambdawert von etwa 0,9 bei Ottomotoren am größten. Der überschüssige Kraftstoff wird dann eben nicht komplett unverbrannt wieder ausgestoßen. Die Zusammensetzung des Abgases ändert sich. Da besonders der Anteil an CO bei Luftmangel ansteigt, werden Motoren mit möglichst Lambda 1 betrieben, um den Schadstoffausstoß gering zu halten. Ein weiteres Argument ist die mögliche Schädigung des Kat
  4. #73

    ...

    Zitat von tommahawk Beitrag anzeigen
    Sorry, aber dieser sog. 'Schönling' sieht von vorne aus wie ein A3 und dieses Bildschirmungetüm da an der Mittelkonsole wirkt wie nachträglich angetackert.
    Auto fällt designmässig nichts mehr ein. Die brauchen einen Wechsel, sonst geht der Laden den Bach runter!


    eben nicht. der laden hat genug dumme gefunden, die den ständig wiedergekäuten "Premium" Mist kaufen. aber ihr denkanstoss war gut.
  5. #74

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Als Schönling ist der Audi A7 etabliert, jetzt soll der Wagen auch als Athlet auftrumpfen. Mit einem 420 PS starken V8-Motor stürmt die Variante S7 die Überholspur. Eine neue Zylinderabschaltung sorgt dafür, dass die Vollgasorgie nicht im Vollsuff endet.

    Audi S7: Sportwagen im Nobeldress mit V8-Motor und 420 PS - SPIEGEL ONLINE
    Mich stört als Viel- und Weitfahrer nur der 75 l Tank. 100 sollten es schon sein, um nicht an jeder Tanke pausieren zu müssen!








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