Audi180 PS Leistung, fast so viele Assistenzsysteme wie ein Audi A8 und ein detailverliebtes Interieur - kompakt am neuen Audi A3 ist nur noch das Format. Der Luxus hat seinen Preis: Voll ausgestattet kostet der Wagen mehr als eine viel größere Limousine.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...833227,00.html
Nein. Natuerlich nicht. Obwohl ich es mir vielleicht leisten koennte.
Fuer die 15.000 Euro, die so ein A3 in den ersten 2 Jahren im Wert verliert (wenns ueberhaupt reicht...) "haenge" ich lieber ein paar Monate in der Karibik "ab".
Fuer die Vollkaskojahrespraemie eines A3 bezahle ich vermutlich die Vollkosten fuer meinen Benz...
Selbstverstaendlich goenne ich jedem seine Freude an einem neuen Auto!
Aber meine Prioritaet ists halt nicht.
Sie können ein noch so guter Fahrer sein, Ihnen kann trotzdem mal einer reinfahren. Dass muss nichtmal ihre Schuld sein.
Meinem Kollegen ist in der Kurve auf der herbstlichen Landstraße ein alter Opel Astra frontal auf die E-Klasse (W212) gedonnert, weil er auf nasser Fahrbahn bei überhöhter Geschwindigkeit ins Schleudern kam. Der Kollege in der E-Klasse hatte ein paar Prellungen und konnte nach anschließender Untersuchung nach Hause, der Fahrer des Astra landete auf der Intensivstation (Das zum Thema Airbags und Knautschzonen).
Ausweichen war übrigens garnicht möglich, da wären nämlich rechts Bäume und links der restliche Gegenverkehr gewesen. Der Kollege hat zwar eine Vollbremsung gemacht, das half aber bei der Geschwindigkeit des Astra (beim Aufprall 70 km/h) auch nicht viel.
Aber sicher ist ihrer Meinung nach der Kollege mit der E-Klasse schuld, weil er ja so ein "Bonzenauto" fährt ...
Das sollten vor allem die Leute mal bedenken die immer schreien, dass Airbags, ABS und ESP "was für Weicheier" sind. Es sind nämlich neben soliden Fahrgastzellen u.a. diese Entwicklungen die uns von 20.000 auf 4.000 Verkehrstote runtergebracht haben.
Natürlich sollte man sich nicht von einem Haufen Assistenz-Systemen bevormunden lassen und lieber vorausschauend fahren. Letzten Endes ist es aber doch gut, wenn ein Minimun an passiver Sicherheit gegeben ist.
Hier übrigens mal ein Crashtest mit Gestern und Heute ...
Crash test Chevy Bel Air 1959 com Chevrolet Malibu 2009 - YouTube
Ich hab nichts gegen alte Autos, ganz im Gegenteil. Aber die sind in meinen Augen eher was fürs Wochenende weil für den Alltag viel zu schade.
Ja. Trotzdem schreckt mich das Risiko nicht.
Die Senkung der Verkehrstoten finde ich jetzt auch nicht so berauschend.
Vor allem wenn man die MRSA-Problematik danebenstellt.
Ich habe lieber mehr Verkehrstote aber dafuer vernuenftige Promillegrenzen und wenig Verbote.
(u.a.)Deshalb lebe ich auch ueber den groessten Teil des Jahres in Suedamerika.
Mein erster Crash (als Beifahrer; als Fahrer hatte ich noch keinen) war in einem Fiat Panda.
2x ueberschlagen, Graben. Keiner Angeschnallt, niemandem ernsthaft etwas passiert. Nur ein paar Rippenbrueche und Traumata.
In einem alten Polo hats uns auch schon mal erwischt. Da gabs allerdings einen fiesen und komplizierten Bruch des rechten Fusses bei mir, da das Vorderrad im Fussraum gelandet ist...