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Autofinanzierung: Der Preis ist heiß

DPASie brauchen ein neues Auto, aber auf dem Bankkonto herrscht Flaute - da hilft nur eine Finanzierung. Im Trend liegen sogenannte Mobilitätspakete - aber sind sie wirklich die beste Wahl? Die wichtigsten Finanzierungsmodelle im Überblick.

http://www.spiegel.de/auto/fahrkultu...827181,00.html
  1. #20

    Richtig !

    Zitat von leierbündchen Beitrag anzeigen
    Gut, dass es Menschen gibt, die unbedingt einen Neuwagen fahren müssen. Sie tragen den riesigen Wertverlust der ersten Jahre und ermöglichen es mir, ein zuverlässiges und komfortables Auto gebraucht zu erwerben, ohne mich in Schulden stürzen zu müssen. Gut auch, dass die Autos seit ca. 2 Jahrzehnten so haltbar sind, dass sie auch mit über 100 000 km oder mehr als 8 Jahren auf dem Buckel voll einsatzfähig sind. Ich freue mich schon auf mein nächstes altes Schätzchen.
    Ich (50J) habe noch nie! Neuwagen gekauft. Fahre seit Jahren Benz, E-Klase Kombi, Diesel, inzwischen den Dritten!.

    Die Kisten sind ca. 3 J alt, haben Laufleitungen von max. 60.000 km bei Kauf und kosten wenig mehr als 1/3 des Neupreises. Derl letzte Kombi (ich fuhr ihn 8 Jahre) hatte zuletzt 330.000 km drauf, ist noch für 2.200 weggegangen.
    Der neue (211-Serie, BJ 2008) wurde mir im Sommer 2011 mit 69.000, km für 21.000 EUR verkauft; Unfallfrei, Optisch wie neu. Neupreis mit Extras (Navi mit Linguatronic, Xenon, Leder, etc.) lag 2008 bei 57.000.

    Wer Neuwagen kauft, ist selbst schuld.
  2. #21

    Nur Barzahlung

    Ich kaufe seit Jahrzehnten drei Jahre alte Autos mit 100 000 Km Laufleistung und zahle bar: Die Abschreibung ist weg, die Motoren halten locker die doppelte Fahrleistung aus: Nach sieben Jahren kommt das nächste Auto... .

    So kann man auch als mittelloser Nichterbe seine eigenen vier Wände finanzieren statt ins rostende Blech zu investieren. Auf dem Gebrauchtwagenmarkt stehen genug gute Autos für wenig Geld rum, auf den Straßen parkt das Kapital der Nation. Später langts nicht für die Rente, weil Miete gezahlt werden muss... . Der schöne Schein ist wichtiger.
  3. #22

    Im Tal der Ahnungslosen

    ...ist wieder Zuwachs zu vermelden. Die Aussage das Privatleute die leasen einen an der Waffel haben , ist so ein Schwachsinn. Entscheident ist die Rate. Nicht anderes. Wenn die Leasingrate für den Privatkunden günstiger ist, dann wäre es Schwachsinn wenn er finanzieren würde. Da er ein PRIVATkunde ist hat er mit Steuer oder Bilanzneutralität nichts am Hut... Es gibt Hersteller(banken) die haben die besten Finanzdienstleistungsangebote im Leasing (z. B. die aus München), dann wiederrum gibt es Herstellerbanken die mit Top-Zinsen locken (z. b. die aus der niedersächsischen Provinz).
    Übrigens ist der Wertverlust in 3/4/5/6 Jahren bei Barkauf fast so hoch wie die Tilgung der Rate. Der Vorteil: Man gibt nicht sein ganzes Gespartes für ein Barautokauf aus und bleibt durch die Rate liquide...
  4. #23

    Warum nicht ein Gebrauchter?

    Wir haben jahrzehntelang neue Autos gekauft (besser: finanziert bzw. geleast). Irgendwann haben wir - leider sehr spät - realisiert, dass man für deutlich weniger Geld sehr gute Gebrauchte bekommt, die man - wenn man soviel Geld übrig hat - bar bezahlen bzw. günstig finanzieren kann. Diese Autos kosten nur noch einen Bruchteil des ehemaligen Neuwertes. Bisher haben wir scheinbar immer Glück gehabt und fahren derzeit zwei Premium-Autos, die gebraucht waren beim Kauf, aber von den Vorbesitzern offensichtlich sehr gepflegt worden waren. Und für jedes dieser Premium-Autos haben wir nicht 50.000 EUR bezahlt und schon gar nicht finanziert, sondern nur noch die Hälfte bzw. ein Drittel des Neupreises bezahlt, und wir sitzen in Top-Autos!
  5. #24

    Ich weiß auch nicht wieso, aber es ist den meisten Autofahrern einfach nicht zu vermitteln, dass mich doch am Ende nur interessiert, was mich z.B. 45.000km in drei Jahren insgesamt gekostet haben. Wenn es billiger ist ein Auto zu kaufen, es drei Jahre zu unterhalten und dann weiter zu verkaufen, dann mache ich das. Wenn es billiger ist ein Auto drei Jahre zu leasen, dann lease ich. Wo ist da das Problem? Total cost of ownership nennt sich das neudeutsch. Oder auch auf einen Nenner gebracht: Ich muss die Kosten pro Kilometer minimieren.
  6. #25

    Leasingzwang

    Leider ist es für mich als Selbständigen mit hoher jährlicher Fahrleistung finanzieller Irrsinn ein Auto zu kaufen. Ich müsste es über 6 Jahre abschreiben. Dann hätte es so an die 200000 km auf dem Tacho. Bei der heutigen Qualität der Fahrzeuge, die bei so ziemlich jedem Hersteller sich dadurch auszeichnet, bei überschreiten der 100000km-Grenze ein Dauergast in der Werkstatt zu werden, wäre das der blanke Wahn. Also lease ich die Kisten für drei Jahre, wenn sie dann noch nicht nach dem Monteur schreien, verlängere ich den Vertrag (inkl. Garantie) und hänge noch ein Jahr dran. Danach sind die Teile meistens ziemlich ausgelutscht und ich hoffe dann immer, dass mein Händler die zum Ausschlachten gibt und nicht irgendjemanden mehr andreht. Als Privatmann würde ich mir zum einen dreimal überlegen, ob ich ein Neufahrzeug kaufe, sondern eher einen 3 jahre alten gebrauchten, den ich 2-3 Jahre fahren würde. Und wenn ich mir ein Neufahrzeug zulegen würde, dann nur in einer Preisklasse, die es mir erlaubt, die Anschaffung ohne Kredit in irgendeiner Form zu erledigen. Alles andere ist Geldverschwendung, über die sich nur die Autobank freut.
    Leider sind viele Leute der Meinung, dass Gebrauchtwagen per se unzuverlässig sind. Dazu mein Tipp: wenn m an sich einen Gebrauchten zulegt, dann sollte man ihn immer erstmal in eine Werkstatt geben und durchchecken lassen und dann wirklich alles erledigen, was in den nächsten 2 Jahren kaputt gehen würde. Ich habe meiner Freundin einen 10 Jahre alten Kompakten für 2500 € besorgt, 500 € reingesteckt und die Kiste schnurrt wie ein Neuwagen und fährt jetzt seit einem Jahr klaglos jeden Tag ihren 70km. Vorm nächsten TÜV kommt der wieder auf die Hebebühne und da wird entschieden, ob er nochmal 2 Jahre bekommt oder sein Nachfolger angeschafft wird. Billiger kann man kein Auto fahren.
  7. #26

    Der Vorteil

    Zitat von ebbe1sand Beitrag anzeigen
    Der Vorteil: Man gibt nicht sein ganzes Gespartes für ein Barautokauf aus und bleibt durch die Rate liquide...
    vor allem aber bleibt man beim Leasing praktischerweise an seinen Händler gebunden. Dieser muß seine Werkstatt auslasten, macht sie doch bis zu 70% des Gesamtumsatzes aus.

    Sorry, Ihren 2 Statements sind nur Schönfärberei zu entnehmen. Auch als Insider sollte man selbstkritisch sein
  8. #27

    Zitat von ChrisQa Beitrag anzeigen
    Leider sind viele Leute der Meinung, dass Gebrauchtwagen per se unzuverlässig sind. Dazu mein Tipp: wenn m an sich einen Gebrauchten zulegt, dann sollte man ihn immer erstmal in eine Werkstatt geben und durchchecken lassen und dann wirklich alles erledigen, was in den nächsten 2 Jahren kaputt gehen würde. Ich habe meiner Freundin einen 10 Jahre alten Kompakten für 2500 € besorgt, 500 € reingesteckt und die Kiste schnurrt wie ein Neuwagen und fährt jetzt seit einem Jahr klaglos jeden Tag ihren 70km. Vorm nächsten TÜV kommt der wieder auf die Hebebühne und da wird entschieden, ob er nochmal 2 Jahre bekommt oder sein Nachfolger angeschafft wird. Billiger kann man kein Auto fahren.
    Das sehe ich genauso.

    In meinem Fall kann ich auf eine Werkstatt innerhalb der Familie zugreifen. Damit ist Betrug und/oder Wucher ausgeschlossen. Wenn ich die nicht hätte, dann müsste ich mir erst eine gute Werkstatt suchen.

    Kann aber gut verstehen, dass mancher Berührungsängste mit Werkstätten hat und lieber nagelneu mit Garantie kauft. Nur irgendwann fängt der Spass mit den Werkstätten doch wieder an. Und jedes mal ein neues Auto kaufen, wenn kleine Zipperlein kommen, macht nun wirklich keinen Sinn.

    Meiner Meinung nach, ist ein guter und gepflegter Gebrauchtwagen für die meisten, denen ein neues Auto steuerlich nichts bringt, die beste Lösung. Es sei denn man muss seinen Nachbarn beeindrucken, braucht unbedingt sog. Prestige [sic] oder ist einfach ein Petrolhead, der immer das neuste haben muss.

    Wenn der Pflegezustand nachvollziehbar ist, dann kaufe ich auch gerne von privat. Es gibt nichts schöneres als der Moment bei der Besichtigung, bei dem der Vorbesitzer die Garage öffnet und der handpolierte Wagen mit Sitzbezügen und div. Teppichen rausbugsiert wird. Danach wird am Kaffeetisch der dicke Ordner mit Rechnungen und Belegen durchgeblättert und gefeilscht. Wer so kauft, der braucht auch vor 10 Jahre alten Autos keine Angst haben.
  9. #28

    Das ganze Gesparte

    Zitat von ebbe1sand Beitrag anzeigen
    ...ist wieder Zuwachs zu vermelden. Die Aussage das Privatleute die leasen einen an der Waffel haben , ist so ein Schwachsinn. Entscheident ist die Rate. Nicht anderes. Wenn die Leasingrate für den Privatkunden günstiger ist, dann wäre es Schwachsinn wenn er .......
    Wer sein ganzes Gespartes für den Kauf eines Autos verwendet, der fährt ohnehin eine Nummer zu groß bzw. zu teuer. Ein wenig Understatement wäre doch auch mal ganz gut. Die Zeiten in denen man mit dem dicken Auto den dicken Max machen konnte sind eh vorbei. Im Übrigen gibt es inzwischen hervorragende Online-Kaufmöglichenkeiten mit garantiert günstigem Preis. Die feilschen für einen und man kann das Auto beim Händler abholen. Die Überschußproduktion führt zu den abenteuerlichsten Handelswegen. Mein Tip: Einen Newuwagen etwa 2 Jahre vor Auslauf der Modellreihe individuell zusammenstellen und kaufen (s.o.). Nach 5 Jahren läßt sich so ein Teil, wenn gepflegt und <100000 km, gut verkaufen. Golf, A3 und BMW 1er gehen immer! Familienkutschen übrigens auch.
    Das teuerste Auto ist das, was ich mir eigentlich nicht leisten kann!
  10. #29

    ASS Auto fahren

    Nun ja, das ASS-Angebot beinhaltet bei einer Rate von 229 Euro im Monat für einen Clio ein All-Inklusiv-Paket, da sind Steuern, Versicherung, Zulassung und pro Jahr 20 000 km enthalten. Und nach einem Jahr bekommt man ein neues Auto. Das alles ohne Anzahlung und man bekommt ein neues Auto. Das ist bei einer vergleichbaren Variante kaum schlagbar.
    Die Interessenten sollten sich eine ADAC Tabelle angucken, bei der ein neues Auto viel höhere Kostennpro km verursacht.
    Das Thema Neuzulassungen, bei der letztes Jahr 50% der Autos auf Firmen zugelassen sind, zeigt doch das die Autobauer es nicht interessiert, für wen sie die Autos bauen. Die anderen 50% sind Potential.


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