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Autodichte in Großstädten: Landeier fahren dem Trend hinterher

DPAJe größer die Stadt, umso weniger Autos gibt es pro Einwohner. Zu diesem Schluss kommen Experten in einer Untersuchung. Der Trend geht dabei zum Verzicht auf das eigene Automobil, sagen die Macher der Studie. Eine Liste zeigt, wo er am stärksten ist.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...845878,00.html
  1. #90

    Zitat von brille007 Beitrag anzeigen
    Es scheint ausserhalb der Vorstellungskraft des Verfassers zu liegen, dass man sich - politisch vollkommen unkorrekt - nachts NICHT in den Schlaf weint, nur weil man 2012 noch Autobesitzer ist und damit einen angeblichen "Trend" verschlafen hat.

    Ich jedenfalls bin ein glückliches "Landei" mit derzeit sogar 3 Fahrzeugen (eins für den Alltag, eins ohne Dach für den Sommer und ein ganz altes für's Gemüt) und möchte die damit verbundene Mobilität und - man stelle sich vor! - auch den Spass nicht missen. Ein wundervolles, freistehendes Haus mit jeder Menge Natur drumherum bietet mir keine Stadtlage und kein ÖPNV. Dafür (und für manches andere) fahre ich GERNE Auto.

    Und ob mich deswegen jetzt ein Spiegel-Autor oder irgendein SPON-Forist für rückständig oder "un-trendy" hält, ist mir sowas von wurscht... ;-)
    Der ARtikel hat auch eine Schwachstelle. Hier wird nur der private PKW-Besitz genommen. Wieviele Autos sind im Besitz von Firmen, die von den Mitarbeitern privat auch genutzt werden. Da braucht man dann definitiv kein privates Auto, außer man verlässt die Firma.

    Lassen Sie sich den Fahrspaß vermiesen. Hier will man wieder in deutscher Manier den Leuten in ein Lebensschema pressen.
  2. #91

    ...

    Zitat von lennoneales Beitrag anzeigen
    Die bayerischen Landeier haben in ihrer kurzen Zeit als Geberland deutlich mehr bezahlt, als sie vorher in 30 Jahren erhalten haben.

    Und von welchem Geschenk an den FC Bayern reden Sie?
    Sie nennen keine Zahlen und erwähnen nicht die Kaufkraft, Inflation u.s.w. eine reine Behauptung also!
    Ich behaupte deshalb, das Bayern noch mindestens 20 Jahre zahlen müsste, damit das Nehmer- Geberkonto ausgeglichen ist!
  3. #92

    wie lustig,...

    ...dass sich die spon-foristen hier so herrlich vorhersagbar verhalten: man werfe die signalwörter "berlin", "SUV", "landei" und "trend" in den boxring und die keilerei geht zuverlässig los. das klappt immer und immer wieder. die schlagworte "landei" und "trend" waren auch der einzige anlass, sich den artikel überhaupt durchzulesen, aus dem ja eigentlich für jeden klar denkenden hervorgeht, dass dudenhöffer hier ganz klassisch äpfel mit birnen vergleicht. aber das geht im reflexbeissen hier mal wieder unter. leute, es ist doch ganz simpel: wenn irgendwo "trend" drüber steht, kann man davon ausgehen, dass das sowieso unfug ist. mit ein bisschen lebenserfahrung sollte das doch wohl erkennbar sein...
  4. #93

    Zitat von baghira1 Beitrag anzeigen
    ...
    In den USA haben die Autohersteller, die Bahngesellschaften gekauft und die Trassen abgerissen.

    Das Resultat haben wir heute auszubaden.
    Ohne Auto ist man auf dem Land angeschmiert.
    In den USA werden 38% der Güter mit der Bahn transportiert, in der EU nur 10%.
    In der EU werden 44% der Güter auf der Straße transportiert, in den USA knapp 30%.
    Wie machen die das, wenn die Autofirmen die Bahntrassen alle abgerissen haben?
  5. #94

    Zitat von pittiken Beitrag anzeigen
    Tja, wenn Sie eine U-Bahn in Ihrer Nähe haben, ist es ja gut. Aber wer S-Bahn fährt und die bei jeder Wartungsschlamperei (auf Anordnung der DB-Mutter) dann regelmäßig dann S-Bahnhöfe schließt, d.h. dort verkehrt dann wochenlang keine S-Bahn, müssen Sie sich umschauen. Wer dann kein Auto hat, latscht dann stundenlang bis zur nächsten Bushaltestelle (in den Randgebieten im 20-min-Takt) oder zur nächsten Tram-Haltestelle.
    ....
    Wo bitte wurde in Berlin in den letzten Monaten eine S-Bahnstation wochenlang wegen Wartungsschlamperei geschlossen?

    Es stimmt, dass momentan einige Verstärkungslinien nicht, andere Linien nicht mit voller Zuglänge oder ausgedünntem Fahrplan gefahren werden. Aber es werden alle Bahnhöfe bedient.
  6. #95

    Zitat von ancoats Beitrag anzeigen
    Kein Thread geht ohne Berlin-Bashing, was?

    Zum "Inhalt" sag ich nur: selbst wenn Teile der Berliner S-Bahn nicht fahren, ist das System immer noch Lichtjahre effizienter als das in München. Und zwar immer schon und morgen auch noch.
    Mag sein, aber die Berliner sind nicht in der Lage es selber zu finanzieren.
  7. #96

    Zitat von wrdlmpfd Beitrag anzeigen
    Die bayerischen Landeier haben sich 30 Jahre lang von anderen finanzieren lassen, da fließt noch einiges Wasser die Isar hinunter, bis man da wieder "auf null" ist.
    Und schließlich hat sich doch die Stadt München ein 100-Mio Euro Geschenk an den bettelarmen FC Bayern gegönnt.
    Da scheinen die Prioritäten gesetzt.
    Während Berlin immer nur Kosten verursacht hat.

    Da sind Milliarden rein gegangen sind, in der Hoffnung mit staatlichen Subventionen eine hippe Lifestyle Metropole zu schaffen. Aber mit Sozialhilfe reicht es eben nur zum prolligen Arm aber sexy.
  8. #97

    Zitat von Olaf Beitrag anzeigen
    Mag sein, aber die Berliner sind nicht in der Lage es selber zu finanzieren.
    Und was sollen die Ihrer Meinung nach machen? Den ÖPNV stilllegen? Meinen Sie, dass dann die Investoren in Scharen kommen, um in Berlin eine leistungsfähige Wirtschaft aufzubauen?

    Ein funktionierender ÖPNV ist eine der grundlegensten, notwendigsten Voraussetzungen, die eine Stadt bieten muss, um zu funktionieren.
    Ähnlich übrigens, wie einen modernen, leistungsfähigen Flughafen: MUC wurde 1992 eröffnet, Bayern hat letztmals Leistungen aus dem Länderfinanzausgleich bezogen: Im Jahr 1992.
  9. #98

    Zitat von lennoneales Beitrag anzeigen
    Aber sicher nicht Anschaffung, Kfz-Steuer und Versicherung mitgerechnet. Ein Mittelklassewagen verursacht Kosten von etwa 10 Euro pro Tag, ohne dass man einen einzigen Kilometer fährt.
    Stimmt so nur für größere Neuwagen.
    Bei einem günstigen Kompaktwagen-Gebrauchtwagen (bis ca.2500Euro)entfällt der Wertverlust weitgehend. Wenn sie dann noch relativ wenig fahren (ca.5000-6000km pro Jahr)und Kurzstrecken mit dem Rad erledigen kommen sie mit Steuer/ Versicherung/ Benzin auf 2,50-3,00 Euro am Tag. Da ist der ÖPNV nicht günstiger, selbst wenn sie noch ca.200-300Euro im Jahr in die Wartung des PKW stecken.. und sie sie sind flexibler.
  10. #99

    Zitat von matthias_b. Beitrag anzeigen
    Heute vom Südosten in den Südwesten (17,5 km) in 19 Minuten geschafft dank Stadtring.
    ÖPVN hätte bestimmt auch geklappt, in 1h15.
    Ich gerade auch von hellersdorf nach koepenick in 15 minuten einfach und zu spritkosten von 2 euro. Mit der bahn weit ueber ne stunde hin und zurueck und fuenf euro. Ohme auto in berlin faende ich es ganz schoen kacke...


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