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Autobrände*in Berlin: Polizei*überprüft vier Millionen*Handydaten - ohne Ergebnis
Rund 4,2 Millionen Handydaten hat die Berliner Polizei geprüft, um Autobrände und politisch motivierte Straftaten aufzuklären - vergeblich. Die Opposition kritisiert die Rasterfahnung, die jetzt Thema im Innenausschuss war. Die regierenden Parteien verteidigen die Maßnahme.
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...810928,00.html
- #1 23.01.2012 18:21 vonAch na DANN ist es ja halb so schlimm...Der Grünen-Abgeordnete Benedikt Lux nahm die Ermittlungsbehörden in Schutz: Sie hätten bei den Ermittlungen zu Autobränden massiv unter Druck gestanden.
Hoffen wir mal, dass die Behörden nicht in anderen Richtungen plötzlich "unter Druck" geraten - wer weiss was DANN plötzlich halb so schlimm sein könnte.
Übrigens steht in den Regelungen zum Richtervorbehalt, dass ausnahmslos jeder Überprüfte im Anschluss zu informieren ist. Unglücklicherweise sind unsere Richter und Ermittlungsbehörden nicht in der Lage, geltendes Recht durchzusetzen und anzuwenden.
Nuja, ist ja in anderen Bananenrepubliken auch nicht anders. Worüber aufregen? - #2 23.01.2012 18:27 von
Zolipei
Für wie blöd hält die Polizei eigentlich die Brandstifter? Wer ein Auto anzünden will, der lässt sein Handy einfach zuhause.
Es ist wie bei Otto Waalkes: Man verhaftet einfach alle, die nichts gemacht haben, und die, die dann noch frei rumlaufen sind es gewesen. - #3 23.01.2012 18:33 von
.
Typisch SPON-Forum. Erst wird gemeckert das nichts getan wird und für was wir überhaupt ne unfähige Polizei haben. Jetzt wird etwas getan und schon wird es kritisiert.
Man hat das Gefühl das hier nur oberschlaue Meckerköpfe schreiben, die von nichts ne Ahnung haben aber zu jedem Scheiß ihren Senf abgeben müssen.
Keine Lösungsvorschläge aber trotzdem Besserwissenheit auf höchster Ebene.
Diesen Wichtigtuern kann man nur wünschen das ihr Auto schnellstmöglich abgefackelt wird. - #4 23.01.2012 18:40 von
- #5 23.01.2012 18:42 von
- #6 23.01.2012 18:44 von
Mein Vorschlag (zwischen den Zeilen zu erahnen) lautet, dass sich Behörden an geltendes Recht zu halten haben. So schwer ist das eigentlich nicht zu verstehen.
Gesetzeslage in der Bundesrepublik Deutschland ist, dass überwachte Personen im Anschluss an die Überwachungsmassnahme über diese informiert werden MÜSSEN. Und zwar in jedem Fall.
Man kommt in erhebliche Erklärungsnot, vom Bürger die Einhaltung aller Vorschriften zu verlangen, während die Staatsmacht offensichtlich selbst nicht in der Lage ist, einfachste Gesetze zu befolgen. - #7 23.01.2012 18:46 von
Naja... dann ist die Welt ja wieder in Ordnung. Bei dem Verdacht(!), es könne sich um linkspolitisch motivierte Anschläge handeln, erstmal 'ne dicke Rasterfahndung. Aber die NSU darf hier fröhlich 10 Jahre quer durchs Land morden.
Wird Zeit, dass ich mir mein Geld für 'ne hübsche Südseeinsel zusammenspare... Kokosnüsse galore! - #8 23.01.2012 18:50 von
xxx
Genau, die einzig möglichen Alternativen sind nämlich
a) Die Polizei tut gar nichts oder
b) die Polizei trampelt sinnlos auf den Grundrechten von über 4 Millionen unschuldigen Bürgern rum
Dazwischen gibts nämlich nichts. Also wenn man sich über a) beschwert dann muß man sich über b) doch freuen.
Ja den Eindruck hab ich auch manchmal:)
Doch, ich, ich hätte einen Lösungsvorschlag: Vernünftige Polizeiarbeit mit Augenmaß und Respekt vor dem deutschen Rechtsstaat. Dazu gehört auch, daß man nicht die Opposition ausspioniert und Millionen Bürger ausspioniert während drei rechtsradikale Serienmörder mit tatkräftiger finanzieller und sonstiger Hilfe von staatlichen Behörden zehn Jahre lang unbehelligt in einer Kleinstadt wohnen.
haha. Da kann ich ja nur sagen: Da haben Sie Ihrem Respekt vor dem Eigentum anderer und vor dem deutschen Rechtsstaat ja deutlich Ausdruck gegeben. - #9 23.01.2012 18:56 von
Na gut, dann mal einen Vorschlag.
Fernsehüberwachung, und zwar totale. Jedes Fernsehempfangsgerät zeichnet alle Aktopnen auf die mittel Fernbedienung getätigt werden, wie eingestellte Kanäle auf den Stations oder Programmtasten und sekundengenaue Protokollierung von Lautstärkeveränderungen etc..
Mit selbst gestriger Computertechnik kein Problem. Eine Fernabfrage wäre ebenso möglich. Ist ja schließlich klassische Sendetechnik.
Obendrein wären kein repräsentativen Statistiken mehr für Quoten der Sender grundlegend, sondern echte Zuschauerzahlen.
Viele Fliegen mit einer Klappe. ;)
Pech, wer vorm Fernseher einschläft, also diesen praktisch "nur zum fadenscheinigen Alibi" laufen lässt, während irgendwo in der Nähe ein Auto angezündet wird, oder weiß was sonst ?
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