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Autobauer in der Krise: Opel will 28-Stunden-Woche einführen
dapdDer Autobauer Opel will offenbar die Arbeitszeit seiner Mitarbeiter im Stammwerk Rüsselsheim deutlich verkürzen. Laut einem Pressebericht plant das Unternehmen die Einführung der 28-Stunden-Woche. Arbeitnehmervertreter fürchten drastische Lohnsenkungen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...850724,00.html
- #1 17.08.2012 18:37 von
- #2 17.08.2012 18:50 von
Die 28-Std Woche wird wohl bald schon Standard ...
zumindest in der Produktion.
Es gibt zwar Arbeit wie Sand am Meer, aber nicht mehr in der Produktion. Und bei der massenhaft vorhandenen Arbeit in den Dienstleistungsbereichen wird man wohl über die Einkommensverteilung erheblich nachdenken müssen.
Für die Bestückautomaten in der SMD-Fertigung braucht man pro Linie/Schicht in der Regel nur noch einen Beschäftigten (wobei die nachfolgende vollautomatische Qualitätskontrolle bereits eingeschlossen ist). Aber keine Sorge; der Beschäftigte ist auch nach derzeitiger 35-Std Woche verschlissen. Ist halt ein ganz anderes arbeiten als Politiker beim Kaffeekränzchen. - #3 17.08.2012 19:51 von
Schade!
Opel hätte ein Überleben verdient. Alleine der Historie wegen. Und aufgrund der modernen aktuellen Autos könnte es sogar zu schaffen sein.
Eine 28-Stunden-Woche ist ehrlicher als Kurzarbeit. Und sie wird auch nicht vom Staat mitfinanziert. 20 % Einkommensverlust brutto sind netto ungefähr 15 % Einkommensverlust. Das ist sicherlich hart, aber immer noch wesentlich besser als ein Jobverlust.
Immerhin gibt es dafür einen Freizeitausgleich, den man sinnvoll nutzen kann. Z.B. für einen Zweitjob. Oder für eine Fortbildung. - #4 17.08.2012 20:12 von
beliebte Methode
erst Arbeitszeit kürzen und die Löhne runtersetzen. Nach zwei Jahren die Arbeitszeit wieder hchsetzen und die Löhne unten lassen. Salamitaktik. Haben die bei uns und anderen Firmen auch schon erfolgreich durchgezogen.
- #5 17.08.2012 20:43 von
was kommt nach der 28 Stunden Woche???
So wie es aussieht, wohl eher für viele die Entlassung,
Und da wird dann der Lohn der letzten Monate ran gezogen
( der der 28 Stunden Woche ) - #6 17.08.2012 20:43 von
Opel plant Kurzarbeit ...
... und verhandelt zur Zeit mit dem Betriebsrat und der IGM.
Vorgeschlagen wird die 8h/Woche bei 100% Lohnausgleich.
Zusätzlich natürlich noch eine Lohnsteigerung um min. 10%.
Opel hat Probleme, seine „Autos“ im ClubMed abzusetzen. Dieses Problem hat PSA ebenfalls.
Opel und PSA sollten mal die Preise ihrer „Autos“ an die Realität anpassen. Vielleicht würde dann jemand diesen „Schrott auf Rädern“
kaufen.
Aber das ist den (überbezahlten) Opelanern natürlich nicht zuzumuten.Bei Volkswagen waren während der Krise Anfang der neunziger Jahre durch die Einführung der Vier-Tage-Woche Zehntausende Arbeitsplätze gerettet worden.
Da setzten sie lieber auf - vom Steuerzahler finanzierte - Kurzarbeit.
Und wo steht VW heute? VW meldet einen Rekordgewinn und Absatzrekord nach dem anderen und hat tausende neue Arbeitsplätze geschaffen.
Was haben die Opelhändler mit deren Problem zu tun?Der Betriebsrat verlangt zudem eine Beteiligung der Führungskräfte und der Opel-Händler an den Sparbemühungen. - #7 17.08.2012 20:45 von
was kommt nach der 28 Stunden Woche???
So wie es aussieht, wohl eher für viele die Entlassung,
Und da wird dann der Lohn der letzten Monate ran gezogen
( der der 28 Stunden Woche ) - #8 17.08.2012 20:50 von
- #9 17.08.2012 20:52 von
Allein die Opel...
...TV-Werbung ist doch ein Witz - wer kauft schon wg eines Fahradhalters oder wg der Rückenlehne, die andere Hersteller sicher besser baut einen Opel.
Vielleicht sollten die mal die alten Namen wie "Kadett" oder "Kapitän" wiederbeleben - vielleicht kaufen dann diejenigen die damit/darin aufgewachsen sind.
So wie das jetzt läuft glaube ich nicht das es die Marke Opel in ein paar Jahren noch gibt.
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