Solange Opel von GM gegängelt und in limitierte Märkte getrieben wird geht es nicht aufwärts.
DPAOpel hat einen neuen Chef - zumindest vorübergehend. Thomas Sedran werde die Geschäfte des Autobauers führen, "bis ein Nachfolger ernannt wird", teilte das Unternehmen mit. Der Manager startet unter schwierigen Vorzeichen. Kurz vor seiner Ernennung wurden miserable Absatzzahlen bekannt.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...844898,00.html
Solange Opel von GM gegängelt und in limitierte Märkte getrieben wird geht es nicht aufwärts.
auf dem Heimatmarkt und in Europa zu alter Stärke zurück dann interessieren andere Märkte nicht.
er groß ändern? Da könnte man auch A. Merkel verpflichten, ( die sich über dreifache Bezüge freuen würde). OPEL ist eine sterbende Firma . Wie schon Spiegel schrieb "ein Zombie".
geht einfach nur durch Abbau des Wasserkopfs. Opel muss einfach auf eine realitische Größe geschrumpft werden und den jetzigen Markt angepasst werden. Man kann kein Unternehmen wirtschaftlich führen wenn, die Kosten die Erlöse bei weiten übersteigen.
Nach eine radikalen Sanierung kann man für die Zukunft wieder zu alter Größe wachsen, aber nicht die alte Größe halten und jammern dass es immer nur abwärts geht.
Der Markt ist durch die eigene Firma und durch Konkurenten vorgegeben, daran lässt sich nichts ändern, also bleibt nur das Schrumpfen um neue Kraft zu generieren. Das sollten die Herren der Gewerkschaften endlich mal kapieren und statt alles zu blockieren gemeinsam mit der Geschäftsführung an tragbaren Kompromissen arbeiten. Nur dann hat diese Firma überhaupt einen Chance.
Es würde schon mal helfen, wenn sich die GM-Bosse mit breiter Brust hinstellen würden und den Fortbestand der Marke Opel für die nächsten Jahre garantieren würden - inklusive aller Werkstätten und der entsprechenden Garantien. Ich kenne mindesten drei Menschen, die ihren Wunsch-Opel nur deshalb nicht gekauft haben, weil es ihnen am Vertrauen in das Servicenetz mangelte.
Natürlich bedarf es auch operativer Maßnahmen und einer Erweiterung des Marktes, aber letztlich sind die seit Jahren vorherrschenden Negativ-Meldungen (Verkauf ja/nein, Werksschließungen ja/nein, etc) inklusive der damit einhergehenden Schwächung des Markenimages in meinen Augen das derzeit größte Problem.
Opel wurde 1929 (!!!!) von GM kaeuflich erworben und ist natuerlich voellig in GM integriert. Von daher grenzt das Gequatsche von dem "gegaengelten nationalen Autobauer" Opel an Hirnriss. Opel IST GM Germany, bzw. ein grosser Teil von GM Europe und hat seit 1998 keinen mueden euro verdient. Man hat ALS GM seit 1998 keinen Blumenpott gewonnen, genauso wie man vorher ALS GM Geld verdient hat.
Und was das Gerede von den angeblichen "Beschraenkungen" angeht: Der Insignia steht hierzulande als Buick Regal auf den Haendlerparkplaetzen herum: trotz wohlwollender Kritiken will den kein Mensch hier kaufen! Meint man denn in Deutschland im Ernst, das waere einen Deut besser, wenn man ihn als Opel verkaufen wuerde?
Ich hatte das Teil als Mietwagen. Es ist ungefaehr so prickelnd wie schales Bier.
... sich mit dem Ende von Opel vertraut zu machen.
Hier am Ort gibt es eine weit überdurchschnittliche Dichte an Opel-Fahrzeugen, bedingt durch einen lokalen Opel-Händler, der aber vor etlichen Jahren im Zuge der "Straffung" des Opel-Vertriebs als "zu klein" aus dem Vertriebsnetz rausflog. Immer mehr dieser Fahrzeuge werden derzeit altersbedingt ersetzt. Aber man kann fragen, wen man will - keiner will sich wieder einen Opel anschaffen. Die Marke hat bei den Leuten versch...en.
Der Absatzschwund wird sich fortsetzen und eben deshalb noch beschleunigen - schneller, als GM hinterhersparen kann. Opel und die anderen Europa-Marken haben inzwischen weder das Image noch die Fahrzeuge mehr, um auf dem europäischen Markt ausreichende Stückzahlen zu konkurrenzfähigen und gleichzeitig kostendeckenden Preisen absetzen zu können - und das wird GM innerhalb eines vertretbaren Zeitraums auch nicht mehr ändern können.
Die Marke Opel ist kaputt.
...die eigentlichen Gründe der Schwierigkeiten bei Opel? Zugegeben, eine Marke, die einen vom Stuhl reißt, ist es nie gewesen. Aber nie ginge es so schlecht wie jetzt. Warum? Merkel hat Opels akuten Niedergang auf den Gewissen mit ihrer Sparpolitik.
Allein in Italien sind die Autokäufe (aller Marken) im 1. Quartal mit 35% eingebrochen! Opel - wenn ich mich recht erinnere -verkaufte allein in Italien 25.000 Autos weniger. Dasselbe in Spanien, Frankreich und anderswo. Ich weiß nicht, ob Polen eine Ausnahme ist, da brummt der Markt ja wohl immer noch.
Andere Marken können das leichter wegstecken, weil sie auch außerhalb von Europa verkaufen können. Doch auch bei VW, Mercedes, BW und Konsorten wird die Flaute auf die Dauer weniger Arbeit zur Folge haben. Allein in Italien war der Rückgang bei VW, der meistverkauften Marke nach Fiat, - wiederum wenn ich mich richtig erinnere - ca. 36.000. Das wären ca. 140-150.000 im Jahr weniger!
Merkels einseitige und phantasielose Sparpolitik wird noch schlimme Folgen haben, wenn sie so weiterwirtschaftet!